Rund einen Monat nach dem Start von Marathon hat sich die Verteilung der Entwickler innerhalb von Bungie deutlich verändert. Von den etwa 800 verbleibenden Mitarbeitern arbeitet inzwischen ein nahezu gleich großer Anteil an beiden Projekten, wobei Marathon aktuell leicht vor Destiny 2 liegt.
Zuvor lag der Fokus klar auf Destiny 2, das nach früheren Berichten mit etwa 550 Entwicklern betreut wurde, während rund 300 an Marathon arbeiteten.
Diese Verschiebung deutet darauf hin, dass Bungie derzeit versucht, Marathon stärker am Markt zu etablieren. Auch Sony beobachtet die Entwicklung genau, da das Spiel als möglicher Erfolg im Live-Service-Segment gilt. Gleichzeitig verliert Destiny 2 damit weiter an interner Priorität.
Inhaltlich zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen beiden Titeln. Marathon bietet aktuell vier Maps und sechs Klassen, während Destiny 2 früher durch einen konstanten Strom an PvE-Inhalten ergänzt wurde.
Genau dieser Content-Nachschub ist jedoch seit Monaten stark zurückgegangen. Neue PvE-Inhalte fehlen aktuell weitgehend, und erst in etwa anderthalb Monaten soll ein Midseason-Update erscheinen. Danach wird mit weiteren drei Monaten Wartezeit gerechnet, bis eine kleinere Erweiterung folgt – sofern diese überhaupt wie geplant umgesetzt wird.
Zusätzlich erschwert die geringe Kommunikation zur langfristigen Zukunft von Destiny 2 die Situation. Das Spiel sollte eigentlich mit einem neuen Modell aus kleineren Erweiterungen und Midseason-Updates fortgeführt werden, doch bereits im ersten Jahr zeigen sich deutliche Probleme bei der Umsetzung.
Die aktuelle Personalverteilung wirft zudem Fragen zur langfristigen Unterstützung von Destiny 2 auf. Während das Spiel in seiner Hochphase von über 1.000 Mitarbeitern in irgendeiner Form unterstützt wurde, arbeiten nun nur noch rund 400 Entwickler daran. Gleichzeitig liegt die Menge an neuen Inhalten deutlich unter früheren Standards und erreicht schätzungsweise weniger als 40 Prozent des früheren Umfangs.
Auch Marathon steht vor Herausforderungen. Trotz laufender Updates, Balance-Anpassungen und geplanter Inhalte wie neue Maps, Runner und Mikrotransaktionen verzeichnet das Spiel bereits einen Rückgang an Spielern. Um langfristig erfolgreich zu sein, könnten größere Anpassungen notwendig werden, insbesondere um eine breitere Spielerschaft anzusprechen.
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Das hilft alles nicht. Können die aber gerne versuchen. Ich finde 400 Mitarbeiter ist auch viel zu viel für ein altes Produkt.
Tja Bungie es war schön mit Dir aber wärste doch bei Ms geblieben.
Mit Destiny konnte ich nichts anfangen. Marathon ist nicht schlecht. Spielen tue ich es aber sehr unregelmäßig. Hat mich nicht komplett abgeholt. Liegt aber auch einfach am Spielprinzip, dass mich nicht mehr so begeistert. Hoffe das Spiel findet seine Playerbase und bleibt noch ein paar Jahre erhalten.
Ich sag schon mal: bye bye, Bungie…