Marathon: Ex-Bungie-Mitarbeiterin sorgt mit Destiny 3-Aussage für Kritik

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Image: Bungie

Aussagen einer Ex-Bungie-Managerin zu Marathon und Destiny 3 sorgen für Diskussionen.

Die Diskussionen rund um Marathon reißen nicht ab.

Nun hat sich die ehemalige Bungie-Community-Managerin Liana Ruppert zu den anhaltenden Vergleichen mit Destiny 2 geäußert und damit erneut für Debatten innerhalb der Community gesorgt.

Ruppert erklärte, dass viele Spieler aus ihrer Sicht Äpfel mit Birnen vergleichen würden, wenn sie die Spielerzahlen von Destiny 2 als Maßstab für den Erfolg von Marathon heranziehen.

Bei Marathon handele es sich um einen Extraction-Shooter, der eine deutlich kleinere Zielgruppe anspreche und eher mit Titeln wie Escape from Tarkov vergleichbar sei.

Besonders kontrovers wurde jedoch eine weitere Aussage aufgenommen. Ruppert vertrat die Ansicht, dass die Unterstützung von Marathon derzeit der einzige Weg sei, um Bungies zukünftige Projekte voranzubringen. In diesem Zusammenhang erwähnte sie auch die Möglichkeit eines potenziellen Destiny 3.

Innerhalb der Destiny-Community stießen diese Aussagen allerdings auf Widerstand.

Zahlreiche Spieler kritisierten die Vorstellung, ein Spiel kaufen oder aktiv unterstützen zu sollen, nur damit ein Studio künftig andere Projekte entwickeln könne. In sozialen Netzwerken und Foren wurde argumentiert, dass ein Spiel aus eigener Qualität und Attraktivität heraus überzeugen müsse und nicht als Voraussetzung für eine mögliche Fortsetzung einer anderen Reihe dienen sollte.

Zu beachten ist dabei, dass Ruppert nicht mehr bei Bungie tätig ist und ihre Aussagen keine offizielle Position des Studios darstellen.

Bungie selbst hat sich bislang weder zu den Kommentaren noch zu möglichen langfristigen Plänen rund um ein Destiny 3 geäußert.

Die Reaktionen zeigen jedoch, wie sensibel die Community derzeit auf das Thema Marathon reagiert und wie eng viele Spieler die Zukunft der Marke Destiny mit dem Erfolg oder Misserfolg des neuen Shooters verknüpfen.

Die Debatte wird zusätzlich durch aktuelle Steam-Zahlen angeheizt.

Während Marathon zuletzt einen 24-Stunden-Höchstwert von 14.891 gleichzeitig aktiven Spielern erreichte, lag der entsprechende Wert von Destiny 2 bei 133.557 Spielern.

Genau diesen Vergleich hatte Ruppert zuvor kritisiert und darauf hingewiesen, dass beide Titel unterschiedliche Genres und Zielgruppen bedienen. Dennoch hat Destiny 2 aus dem Jahr 2017 in den vergangenen Stunden deutlich mehr Spieler erreicht.

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95 Kommentare Added

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  1. mAsTeR OuTi 117090 XP Scorpio King Rang 3 | 15.06.2026 - 09:01 Uhr

    Ist das Genre nicht egal wenn es keinen Erfolg hat?!
    Marathon war schon vor Release zum scheitern verurteilt und sollte endlich abgeschlossen werden. Free 2 Play und wenn da auch nix mehr geht. Server Offline. Das ganze Projekt zieht nur Resourcen die man besser verwenden sollte. Gerne in Destiny 3 aber von mir aus auch in was komplett anderes. Fest steht Marathon ist vorbei.

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