Der Rechtsstreit zwischen Christopher Barrett, ehemaligem Game Director von Marathon und Destiny 2, sowie Bungie und Sony ist beendet. Barrett hat bestätigt, dass eine Einigung mit beiden Unternehmen erzielt wurde.
Barrett war über zwei Jahrzehnte bei Bungie tätig und begann seine Karriere dort 1999 als Art Director. Später übernahm er leitende Rollen bei verschiedenen Projekten und war unter anderem als Game Director für Marathon sowie Destiny 2 verantwortlich.
Sein überraschender Abschied von Bungie im Frühjahr 2024 führte anschließend zu einem öffentlichen Konflikt. Nach seiner Trennung vom Studio hatte Barrett eine Klage gegen Bungie und Sony eingereicht und dabei eine Schadensersatzforderung in Höhe von 200 Millionen US-Dollar geltend gemacht.
Barrett erklärte damals, dass er entlassen worden sei, um eine vertraglich zugesicherte Zahlung von rund 45 Millionen US-Dollar zu vermeiden. Bungie und Sony wiesen diese Darstellung zurück und verwiesen auf eigene Vorwürfe im Zusammenhang mit seinem Verhalten gegenüber Mitarbeiterinnen.
Nun teilte Barrett über LinkedIn mit, dass eine Vereinbarung mit beiden Unternehmen getroffen wurde. Details zu den Bedingungen der Einigung wurden nicht veröffentlicht.
„Ich freue mich, das Ergebnis mitteilen zu können. Es ist eines, mit dem ich sehr zufrieden bin.“
Damit endet ein Rechtsstreit, der nach Barretts Ausscheiden bei Bungie für erhebliche Aufmerksamkeit in der Gaming-Branche gesorgt hatte.
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Sony wird es verkraften. Bungie vielleicht weniger.
Das wird einiges an Geld geflossen sein, unglaublich. Das zeigt mal wieder die Perversität in der Wirtschaft mit Millionen Boni
Das war mit Sicherheit nicht billig für Sony, aber eine Verhandlung wäre dann wahrscheinlich noch teurer geworden, denn sonst hätte es Sony wohl drauf ankommen lassen.
Mein ewiger Spruch: Sony lernt es nur durch Klagen. Immer weiter so…
Da hängt definitiv die Platte.
Sagt einer, der Festplattenmagnet als nick hat.