Ein weiterer Einschnitt erschüttert die Technologiebranche und zeigt, wie stark selbst große Unternehmen unter wirtschaftlichem Druck stehen. Bei Meta wurden laut Berichten rund 700 Arbeitsplätze in mehreren Bereichen gestrichen, darunter auch in zentralen Abteilungen wie Recruiting, Vertrieb und operativen Teams.
Besonders betroffen ist dabei auch die Sparte Reality Labs, die für Virtual- und Augmented-Reality-Projekte verantwortlich ist. Die Einheit, die rund 15.000 Mitarbeitende beschäftigt, steht seit Längerem im Fokus von Umstrukturierungen.Bereits zuvor hatte Meta etwa 10 Prozent der Belegschaft in diesem Bereich abgebaut, was unter anderem zur Schließung mehrerer VR-Studios führte.
Zu den betroffenen Studios zählen laut New York Times bekannte Namen wie Twisted Pixel Games, Sanzaru Games und Armature Studio. Die Schließungen markieren einen deutlichen Rückzug aus bestimmten Entwicklungsbereichen innerhalb des VR-Ökosystems.
Parallel dazu zeigt sich jedoch ein widersprüchliches Bild. Laut Aussagen von Meta-Vertreter Chris Pruett erreichte die Nutzung der Meta Quest im Jahr 2025 ein neues Rekordniveau. Mehr als 100 Titel sollen inzwischen über eine Million US-Dollar an Umsatz generiert haben, was auf ein weiterhin wachsendes Interesse an der Plattform hindeutet.
Trotz dieser positiven Entwicklungen bleibt die finanzielle Bilanz herausfordernd. Reality Labs erwirtschaftete im vergangenen Jahr zwar rund 2,2 Milliarden US-Dollar Umsatz, verzeichnete jedoch gleichzeitig Verluste in Höhe von 19,2 Milliarden US-Dollar. Diese Diskrepanz verdeutlicht den enormen Investitionsaufwand in die Zukunftstechnologien von Meta.
Zusätzliche Veränderungen betreffen auch die Inhalte selbst. So soll Horizon Worlds aus dem Horizon Store entfernt werden, was die strategische Neuausrichtung weiter unterstreicht. Laut Pruett sei dieser Prozess Teil eines typischen Ansatzes bei Meta, bei dem Experimente getestet, bewertet und bei Bedarf angepasst werden.
Ein Meta-Sprecher bestätigte gegenüber Medien, dass solche Restrukturierungen regelmäßig vorgenommen werden, um die eigenen Ziele besser zu erreichen. Gleichzeitig werde versucht, betroffenen Mitarbeitern neue Perspektiven innerhalb des Unternehmens zu bieten.
Mit dem aktuellen Stellenabbau und den laufenden Anpassungen setzt Meta seinen Kurs fort, die eigene Struktur zu verschlanken und gleichzeitig weiterhin stark in Zukunftstechnologien wie VR und AR zu investieren.
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Schade für die 700 Leute. Wenn sie fähig waren, werden sie bestimmt was Neues finden. Wenn nicht – es fehlen Leute im Handwerk, es fehlen Leute in der Pflege, überall fehlen Leute.
Also die Meldungen in den letzten Tagen sind wirklich extrem beschissen…..tut mir echt leid für die Leute
Da fragt man sich, wohin mit den ganzen Leuten, wenn in Zukunft KI immer mehr übernehmen wird!?
Twisted Pixel ist wirklich ein Verlust – wer sich allerdings von Meta oder Google kaufen lässt sollte sich dem Risiko bewusst sein.
Jammerschade.
Ehemaliges Xbox Studio und die haben Top Xbox 360 Spiele rausgehauen. 🙁 Comic Jumper etc. echt schade
Warum sollte es denen anders gehen, traurig einfach. 🙈
Mei… whatever… Ich sags immer wieder… diese korrekturbewegungen und Anpassungen waren absehbar, nachdem die Zahl der Beschäftigten um 200% angestiegen ist, sinkt sie jetzt halt um ein paar Prozentpunkte… und die 700 sind nicht mal 1% 😛
Immer holistisch betrachten.
finde ich echt schade. VR hätte soviel potenzial. Wird jedoch nicht wirklich angenommen.
Was ich an VR echt schade finde. Das es im deutschsprachigen Raum keine Streamingdienstleister gibt, der 3d videos anbietet