Metro 2033

4A Games im Interview

Dunkle Untergrundtunnel, radioaktiv-verseuchte Umwelt und mutierte Monster. Frauen, Kinder und Männer, die sich in den engen Tunnelsystemen der Moskauer Metro einigeln und mit Waffen Marke Eigenbau gegen die Gefahren außerhalb…

Dunkle Untergrundtunnel, radioaktiv-verseuchte Umwelt und mutierte Monster. Frauen, Kinder und Männer, die sich in den engen Tunnelsystemen der Moskauer Metro einigeln und mit Waffen Marke Eigenbau gegen die Gefahren außerhalb ihrer kleinen Lager verteidigen wollen. Willkommen in der Welt von Metro 2033, einem post-apokalyptischen Shooter im Moskauer Untergrund. Wer mehr über das Erstlingswerk des russischen Entwicklungsstudios 4A Games erfahren will, der sollte jetzt weiter lesen. Denn Dean Sharpe und Andrey Prokhorov beantworten in einem Interview zahlreiche Fragen zum Hintergrund von Metro 2033, dessen Spielwelt und auch zur Zukunft des Spiels.

Post-apokalyptische Szenarios gewinnen seit Fallout 3 ja sehr an Beliebtheit. Einen Vergleich muss Metro 2033 allerdings nicht fürchten, denn man bewege sich mit dem Spiel außerhalb gängiger, Apoklypse-Klischees. Statt Cyber-Punk-Fiktion à la Borderlands oder Sci-Fi-Action wie in Terminator zu bieten, mischen die Russen in der Untergrundbahn die Apokalypse mit Mythen und Legenden. Außerdem, so die Entwickler, erlebt ihr den Ausgang eines möglichen Atom-Krieges mal aus der Perspektive der Russen, die sonst immer als Bösewichter dargestellt werden.

Die Spielwelt ist allerdings nicht alleine die Idee der Entwickler gewesen. Es basiert zum größten Teil auf dem gleichnamigen Roman des Autors Dmitri Gluchovki. Aber keine Angst, ihr müsst das Buch nicht unbedingt lesen, um das Setting vollständig zu verstehen. Es würde zwar helfen, aber es ist nicht notwendig, um das Spiel zu genießen. Im Gegenteil sogar, denn es gibt Unterschiede zwischen Buch und Spiel, genauso wie es Unterschiede zwischen Buch und Film gibt, die unter Umständen die ganze Erfahrung ergänzen können. Die Entwickler arbeiteten dabei eng mit dem Autor zusammen, so dass die wichtigsten Kernpassagen des Buches und dessen Kernaussage ins Spiel übernommen werden. So stammt zum Beispiel die Idee, alte Kriegsmunition als Währung zu verwenden, eigentlich aus dem Buch und wurde lediglich von den Entwicklern in eine Spielmechanik umgewandelt.

Was zukünftige Inhalte oder gar einen Mehrspielermodus angeht, so gibt man sich verschlossen beziehungsweise definitiv: Während die beiden noch keine Informationen zu einem möglichen DLC geben konnten, war die Antwort auf die Frage nach dem Mehrspieler eindeutig. Man habe sich bei der Entwicklung des Spiels zu 100% auf die Kampagne konzentriert – was allerdings nicht heißt, dass es nie einen geben wird. Zitat: „Wir zweifeln nicht daran, dass ein Mehrspielermodus im Metro-Universum mit der 4A Engine etwas spezielles sein würde.“

Interessiert, aber noch keine Ahnung, was Metro 2033 eigentlich ist? Wenn das der Fall ist, so könnt ihr auf den folgenden Link klicken, um euch unser Review zu dem Spiel durchzulesen.

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4 Kommentare Added

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  1. XLegend WolfX | 1550 XP 8. April 2010 um 15:31 Uhr |

    Hauptsache das Spiel kommt raus, und wird Gut. Die bilder sprechen ja schon mal für sich. Finde das düstere in diesem Spiel echt gut. Und da es auf Russisch ist kann ichs auch gleich ohne untertitel laufen lassen Hehe. Freu mich drauf..




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  2. Cycrustheone | 0 XP 8. April 2010 um 19:08 Uhr |

    ein game das ich mir auch irgend wann zulegen werde wenn ich die topgames durchhabe finde das setting und das szenario toll und die engine ist auch echt ne wucht hoffe die jungs machen weiter solche games…




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