Microsoft: Entlassungen bei ZeniMax Media, King und Xbox

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Image: Microsoft / depositphotos

Microsoft streicht Stellen bei ZeniMax Media und King, auch Xbox-Teams in den USA sollen zusätzlich betroffen sein.

Die für heute erwartete nächste Welle der Entlassungen bei Microsoft sind eingetroffen. Wie Windows Central bzw. Bloomberg berichten, verlieren 10 % der Belegschaft bei King ihre Jobs, das sind rund 200 Mitarbeiter.

Bei ZeniMax Media hat es zudem Mitarbeiter in den Marketingteams an den Standorten London (Großbritannien), sowie Rockville (Maryland) getroffen. Wie viele hier betroffen sind, ist nicht bekannt.

Doch es geht noch weiter: In der Xbox-Sparte verlieren einige aus den Teams in den USA ebenfalls ihre Arbeit.

Phil Spencer, Chef der Gaming-Sparte, schrieb eine interne Mail an die Abteilung, die Windows Central vorliegt.

Hier ein Auszug:

„Heute teilen wir Entscheidungen mit, die Auswirkungen auf Kollegen in unserem gesamten Unternehmen haben werden. Um Gaming für einen dauerhaften Erfolg zu positionieren und uns auf strategische Wachstumsbereiche konzentrieren zu können, werden wir bestimmte Geschäftsbereiche einstellen oder reduzieren und dem Beispiel von Microsoft folgen, indem wir Managementebenen abbauen, um die Agilität und Effektivität zu steigern.“

„Aus Respekt gegenüber den heute Betroffenen werden die Einzelheiten der heutigen Mitteilungen und etwaige organisatorische Veränderungen in den kommenden Tagen von Ihren Teamleitern bekannt gegeben.“

„Ich bin mir bewusst, dass diese Veränderungen zu einem Zeitpunkt kommen, an dem wir mehr Spieler, Spiele und Spielstunden haben als je zuvor. Unsere Plattform, unsere Hardware und unsere Spiel-Roadmap waren noch nie so stark wie heute.“

„Der Erfolg, den wir derzeit erleben, basiert auf schwierigen Entscheidungen, die wir zuvor getroffen haben. Wir müssen jetzt Entscheidungen treffen, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, und ein wichtiger Teil dieser Strategie ist die Disziplin, den vielversprechendsten Möglichkeiten Vorrang einzuräumen.“

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94 Kommentare Added

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  1. Peter Quill 76250 XP Tastenakrobat Level 3 | 02.07.2025 - 16:18 Uhr

    Für die Mitarbeiter die entlassen wurden natürlich traurig.
    Was die xbox sparte betrifft scheint es Gott sei Dank nicht so schlimm zu sein.

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  2. Kreator78 62080 XP Stomper | 02.07.2025 - 16:49 Uhr

    Die Lgbqt Abteilungen die zu immensen verlusten geführt haben wurden eiskalt stillgelegt

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  3. Hey Iceman 859125 XP Xboxdynasty All Star Platin | 02.07.2025 - 17:25 Uhr

    „Ich bin mir bewusst, dass diese Veränderungen zu einem Zeitpunkt kommen, an dem wir mehr Spieler, Spiele und Spielstunden haben als je zuvor. Unsere Plattform, unsere Hardware und unsere Spiel-Roadmap waren noch nie so stark wie heute.“

    Ja da muss man unbedingt Leute entlassen 🤔

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  4. Davki90 7860 XP Beginner Level 4 | 02.07.2025 - 18:29 Uhr

    Ich gebe Xbox noch maximal 3 Jahre und Microsoft maximal 5-10 Jahre, dann ist dieses völlig orientierungslose und grössenwahnsinnige Unternehmen, leider Geschichte, ausser sie entlassen endlich Phil Spencer und die anderen Leute an der Spitze des Konzern, diese haben überhaupt keine Ahnung mehr, wie ein IT-Unternehmen oder Gaming-Unternehmen funktioniert. Die Leidtragenden sind immer die Angestellten.

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  5. MaDDoG1207 13230 XP Sandkastenhüpfer Level 2 | 03.07.2025 - 11:40 Uhr

    Hauptgrund war und bleibt KI, ob es Investitionen in die Infrastruktur sind oder ob es der KI-Fortschritt selbst ist, der bestimmte Mitarbeiter oder -Gruppen obsolet macht.

    Ich finde das immer wichtig zu erwähnen, weil die Beweggründe bei solchen News gerne, sowohl von MS als auch vom News-Verfasser, ausgelassen werden. Dabei auch bitte nie vergessen, dass Microsoft nur einer von vielen Mega-Konzernen ist, welcher genau die gleichen Maßnahmen aus den gleichen Gründen trifft. Persönlich finde ich das massive in der Geschichte schwierig

    Generell ist sowas in meinen Augen neutral zu sehen, weder schlecht noch gut. Jeder muss sich der KI-Gegenwart nun mal bewusst sein und sowohl den Nutzen wie die persönlichen negativen Folgen bedenken. Dabei ist nun mal bei vielen das Obsoletwerden der eigenen Arbeitskraft relativ oben auf der Liste.

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