Die frühere Activision‑Blizzard‑Führungskraft Lulu Cheng Meservey meldet sich mit einem ausführlichen Statement zur neuen Xbox‑CEO Asha‑Sharma zu Wort – und setzt ein deutliches Zeichen gegen die Kritik, Sharma habe zu wenig Gaming‑Erfahrung.
Meservey hebt mehrere zentrale Punkte hervor:
Starke erste Worte von Asha Sharma
Sharma habe direkt zu Beginn klare Prioritäten gesetzt:
- „Wir werden Risiken eingehen.“
- „Wir werden Spiele nicht als statische IP behandeln, die man melkt.“
- „Wir werden unser Ökosystem nicht mit seelenlosem KI‑Slop fluten.“
- „Games sind und bleiben Kunst.“
Für viele Fans sind das die deutlichsten Aussagen, die eine Xbox‑Führungskraft seit Jahren getroffen hat.
Meservey: Gaming‑Erfahrung ist lernbar – und Skills sind übertragbar
Meservey beschreibt ihren eigenen Einstieg bei Activision Blizzard: Sie kam ohne Gaming‑Hintergrund, musste sich in völlig unterschiedliche Communitys einarbeiten – von Call of Duty bis World of Warcraft – und lernte viel direkt von den Spielern.
Sie betont, dass Fähigkeiten wie Kommunikation, Verhandlung, Kreativität und Führung branchenübergreifend funktionieren. Fehler gehören dazu, aber der Lernprozess sei machbar.
Warum sie an Asha Sharma glaubt
Meservey beschreibt Sharma als smart, effektiv, schnell lernend, ohne Ego und fokussiert auf Ergebnisse.
Sharmas intensives Spielen in kurzer Zeit sei kein „Fake‑Gamer‑Move“, sondern Vorbereitung – ein Versuch, die Community und ihre Produkte ernsthaft zu verstehen.
Appell an die Community
Meservey ruft die Xbox‑Spieler dazu auf, Sharma dieselbe Chance zu geben, die sie selbst damals bekam: „Don’t judge the resume, judge the K/D.“ Ein Satz, der in der Community bereits viral geht.
Sharmas Start sorgt für Diskussionen, aber Meservey setzt einen klaren Kontrapunkt: Erfahrung kann man aufbauen – Haltung, Lernbereitschaft und Führungsstärke bringt man mit.
= Partner- & Affiliate-Links: Mögliche aufgeführte Angebote sind in der Regel mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Xboxdynasty. Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision und können diese Website kostenlos für euch anbieten.






















Nun, das ist ein absolut faires Argument. Wir sollten Asha erstmal machen lassen und sehen, wofür sie steht und was sie bewirkt bevor wir urteilen.
Nach dem Schock am Freitag bin ich inzwischen wieder im Einklang und möchte erstmal mehr über Asha wissen, ihre Vision für XBOX Zukunft hören und sehen, ob sie auch treu zu ihren Prinzipien steht oder ob wir bisher nur PR Bla bla gehört haben. Abwarten, versuchen optimistisch zu bleiben und leckeren Tee trinken😉
Jawoll, genauso sehe ich das auch. Jeder oder jede hat eine Chance verdient.
Ich trinke keinen Tee, lieber Woizebier 🙂
Vielleicht ist es gerade mal nötig einen CEO ohne eingefahren Tunnelblick, von außen zu bekommen! Mein Vertrauen hat sie jedenfalls und sie soll die Chance bekommen…😎👍
Dito genau meine Meinung… Weil wirklich schlimmer kann es doch kaum noch werden, oder? 🤔
Das passt ja wieder in die aktuelle Zeit. Alles wird im Internet zerlegt.
Soll sie doch erstmal ihre Chance bekommen. Vielleicht rettet sie ja am Ende, was die letzten Jahre so bergab ging.
Finde ich auch. Kann auch sein das sie frischen Wind bringt und die Branche nochmal von einer anderen und womöglich besseren Betrachtungsweise sieht.
Mal abwarten diese Vorurteile nerven in letzter Zeit immer mehr.
Wichtigste ist das Asha Sharma die Wirtschaftlichen Voraussetzungen schafft, damit die Studios Chef vernünftig Games abliefern!
Für mich hängt die Qualität halt viel von den Studios Chef vor Ort bei den Entwicklerstudio ab!
Gaming-Erfahrung kann man lernen?
Es ist imo simpel: Entweder ist man Gamer oder nicht… Wenn man selbst das nicht gerne in seiner Freizeit macht und es eher als Arbeit ansieht, dann ist das schon mal grundsätzlich falsch. Ist so als würde ich eine leidende Rolle bei BMW übernehmen wollen (ich hasse es Auto zu fahren).
Wenn du nicht gerne Auto fährst, dann ist es wirklich leidend beim Auto fahren xD
Es ist aber Wurst, ob die Dame zockt oder nicht, so lange sie für die Marke Xbox den erhofften Erfolg bringt. Da zählt eher primär die wirtschaftliche Vision. Sie hat Matt Booty, der kennt sich mit den Studios aus.
Am Ende ist es wie immer. Abwarten und Tee trinken.
Das sowieso.
Diese ganze Diskussion finde ich ohnehin absurd und unnötig. Es spielt überhaupt keine Rolle ob Sie etwas mit Gaming am Hut hat, ob sie Gamerscore oder ein aktives Xbox Konto hat.
Diese Frau ist keine Entwicklerin. Sie ist CEO. Es ist nicht ihre Aufgabe selbst tolle Games zu machen. Sie hat kontrollierte Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die MS Studios das tun können.
Im besten Fall hat Sie genug Empathie um sich auch in einen Gamer hineinzuversetzen. Das ist sicherlich hilfreich, aber meiner Ansicht nach kein Skill den man braucht um ein Unternehmen richtig zu führen.
Das ist genau meine Meinung lässt sie erstmal machen und wartet ab 😉👍🏻
Auch ich wiederhole mich: lasst die Frau doch erst mal machen!
Ansonsten kann man den Worten von Meservey wohl nichts hinzufügen.