In den Räumen eines jungen Entwicklerteams endet ein Vorhaben, das im Mai 2024 mit klarer Zielsetzung begonnen hatte. Damals gründeten die Designer Jake Solomon und Will Miller in Maryland Midsummer Studios, um das Genre der Lebenssimulationen wiederzubeleben. Dieses Ziel wird nicht mehr weiterverfolgt, denn das Studio stellt seine Arbeit ein.
Solomon gab die Schließung über soziale Medien bekannt und veröffentlichte gleichzeitig einen kurzen Clip aus dem eingestellten Projekt Burbank. In seiner Mitteilung beschreibt er den Aufbau des Studios und die Entwicklung des Spiels als Leistungen, auf die er stolz sei.
Er verweist auf die Grundidee, eine Mischung aus Life Sims und Elementen zu schaffen, die an eine kontrollierte Beobachtungssituation wie in The Truman Show erinnern. Im Mittelpunkt stand die Möglichkeit, eigene Figuren und Geschichten zu gestalten.
Er betont, dass während der Entwicklung Momente entstanden seien, in denen Charaktere auf eine Weise reagierten, die das Team zuvor nicht erlebt hatte. Der gezeigte Ausschnitt befindet sich im Pre Alpha Stadium und vermittelt einen Eindruck des Projekts, das für das Team eine persönliche Bedeutung hatte.
Mit der Veröffentlichung dieses Materials endet die Arbeit von Midsummer Studios. Burbank bleibt als unvollendetes Projekt bestehen und markiert den Abschluss eines Vorhabens, das trotz seines frühen Endes von intensiver Entwicklungsarbeit geprägt war.
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Und die schlechten Nachrichten hören einfach nicht auf .
Das nächste Studio das dicht macht .
Oh Mann 😟
Zumindest nicht durch einen großen Publisher
man hat echt keine Worte mehr.
Ok, das Studio sagt mir jetzt nichts.
Aber wieso mussten sie schließen? Hatten sie keinen Publisher als Sponsor und ging ihnen das eigene Geld aus bzw. konnten sie keine Kredite mehr zahlen oder laufende Kosten decken, waren also nicht mehr liquide?
Genau deshalb, sie konnten nur 6,6 Millionen Euro zusammen sammeln, was viel zu wenig ist.
Die Investitionen waren wohl auch sehr schwierig zu bekommen, kaum noch einer investiert in Spiele und schon gar nicht in Indy Studios.
Zudem gibt es starke Konkurrenz zb inZoi. Auch für die Umsetzung der Ideen hätte es ein paar 10 Millionen mehr gebraucht.
Nur 6,6 Mil. Wenn man das nur liest, „nur“!
Für mich liest sich das nach einer tollen Geschäftsidee. Komm, sammeln wir ein paar Millionen. Tun so als ob wir was machen. Dann hören wir irgendwann auf und zeigen ein Video als Augenwischerei, sodass Leute denken wir wollten wirklich was machen. Mission erfolgreich abgeschlossen.
Könnte man meinen, wenn man jetzt böse wäre. Dennoch ist eben nur Spekulation.
Vielleicht haben sie andererseits jetzt auch ziemlich viele Schulden – dann wäre die Rechnung nicht aufgegangen.
Ja, es ist wirklich übertrieben und falsch so zu denken, keine Frage. Das ganze Unterfangen ist dann entweder ohne einen vernünftigen Plan oder ich liege gar nicht so daneben.
Wenn ein großes Unternehmen das macht (was in letzter Zeit leider häufig vorkommt) kann ich mir das irgendwie noch erklären. Aber wenn 2 (nochmal, zwei!) Indie-Entwickler so etwas anstellen, dann haben die viel Zeit und Langeweile im Leben. Groß traurig scheinen die mir jetzt auch nicht zu sein.
Kommt eben darauf an, was sie mit dem Spiel vor hatten bzw. wie das Konzept war.
Inzoi ist ja in diese Richtung eher AAA als Sims-Konkurrent, nicht Indie. Aber mit 6,6 Millionen bzw. viel weniger haben schon andere Devs ganz andere Indie-Projekte realisiert und sind damit sehr reich geworden.
Schade um das Studio, Lebenssimulationen sind aber jetzt nicht unbedingt mein Ding muss ich sagen.
Und wozu der ganze Aufwand!?
Wieso nicht erstmal kleine Brötchen backen um Geld zu generieren?
Da hat jemand sehr schlecht kalkuliert.
Schade um das junge Studio
Und wieder ein Studio weniger echt schlimm in letzter Zeit.