Nintendo Switch: Modder muss zwei Millionen Dollar blechen

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Nintendo hat eine Einigung mit einem Switch-Modder erzielt, der zwei Millionen Dollar zahlen muss.

Ryan Daly, Eigentümer von Modded Hardware, wurde im letzten Jahr von Nintendo verklagt. Ihm wurde vorgeworfen, Switch-Konsolen zu verkaufen, mit denen Raubkopien von Spielen installiert werden konnten. Auch wurde ihm zur Last gelegt, Raubkopien verkauft zu haben bzw. sie auf den gemoddeten Konsolen zur Installation vorbereitet angeboten zu haben.

Mit Nintendo erzielte er nun eine Einigung, in dem er dem Konsolenhersteller zwei Millionen Dollar zahlen muss.

Darüber hinaus erwirkte man eine einstweilige Verfügung, die ihm den Verkauf von modifizierten Geräten untersagt. Auch der Verkauf von Dokumentationen oder Informationen zu Mods ist ihm verboten.

Daly hätte sich selbst viel Ärger und Geld sparen können. Denn Nintendo war noch so nett und hatte ihn im Vorfeld gewarnt und aufgefordert, seine Aktivitäten einzustellen. Dem kam er nicht nach, was dann zur Klage führte.

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59 Kommentare Added

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  1. Eddy 11185 XP Sandkastenhüpfer Level 1 | 09.09.2025 - 10:50 Uhr

    Wenn er mit seinem Geschäft deutlich mehr als 2mio$ verdient hat, dann hat es sich für ihn gerechnet, ansonsten ist es ein Verlustgeschäft.

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  2. Hey Iceman 874125 XP Xboxdynasty All Star Platin | 09.09.2025 - 10:50 Uhr

    Tja selber schuld, wenn man sogar vorher von Nintendo gewarnt wird.

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  3. MaDDoG1207 14350 XP Leetspeak | 09.09.2025 - 23:14 Uhr

    Man müsste eigentlich die komplette Geschichte inklusive der Gegenseite kennen, um sich ein richtiges Bild zu machen, aber so wie sich das liest und wohl abgelaufen ist klingt das tatsächlich richtig naiv. Er ist auch ohne Anwalt gegen Nintendo angetreten, was auch alles anderes als clever ist. Dann hat er Nintendo gegenüber auch zunächst – sogar schriftlich – zugestimmt den Verkauf einzustellen, es aber dann einfach weiter gemacht.

    Der springende Punkt war das große Business, also den Verkauf, welchen er damit aufgebaut hatte. Das ging natürlich klar auf Nintendo. Den realen Verlust, den Nintendo damit hatte, den kann man nur abschätzen, aber es waren Nintendos Konsolen und auch ihre Spiele, die er sich zu eigen gemacht hat, um sie abgeändert weiter zu verkaufen, also um damit Geld zu machen. Das allein ist schon ein großes Problem. Aber er ging noch weiter und verkaufte Tools und weitere Hardware um den TPM und DRM zu umgehen, damit andere es ihm nachmachen und Nintendos Konsolen selbst hacken können. Und dann noch auf einer Homepage, die alles direkt und offen angeboten hat, mit Anleitung von A-Z natürlich.

    In der Summe einfach total dreist und auch richtig dumm, kann man leider nicht anders sagen

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