Overwatch 2: 100 Matches zur Freischaltung aller Helden für neue Spieler nötig

Um alle spielbaren Helden in Overwatch 2 freizuschalten, müssen neue Spieler 100 Matches spielen.

Wer mit Overwatch 2 ganz neu in die Spielreihe einsteigt, der wird 100 Matches spielen müssen, ehe er alle Helden im Spiel freigeschaltet hat.

Doch das ist nur eine der Voraussetzungen, mit denen sich neue Spieler konfrontiert sehen.

Wie Blizzard bekannt gab, müssen neue Spieler zur Freischaltung anderer Funktionen wie etwa dem Ingame-Chat gewisse Voraussetzungen erfüllen. So müssen 50 Schnellspiel-Matches absolviert werden, ehe man Zugang zum kompetitiven Modus hat.

Dieser als „First Time User Experience“ (FTUE) bezeichnete Prozess ist Teil der neuen Strategie von Blizzard Entertainment, die man als Defensivmatrix bezeichnet. Sie soll die Integrität von Overwatch 2 aufrechterhalten und positives Verhalten fördern.

Mit FTUE will man Spieler schrittweise an Overwatch 2 heranführen, da man immer mehr Feedback erhielt, dass sich neue Spieler von den Helden und Modi überwältigt gefühlt haben.

Blizzard sagte weiterhin: „Diese fokussierte Erfahrung erleichtert neuen Spielern den Einstieg in die Welt von Overwatch, indem sie ihnen die verschiedenen Modi, Regeln und andere hochrangige Aspekte des Spiels auf eine zugängliche Art und Weise beibringen.“

„Die meisten FTUE-Beschränkungen werden in einer Gruppe aufgehoben, sodass neue Spieler jederzeit mit ihren Freunden zusammenarbeiten können, um fast alle Spielmodi zu spielen. Der kompetitive Modus ist die Ausnahme von dieser Regel, da neue Spieler eine spezielle Herausforderung abschließen müssen, um Zugang zu diesem Spielmodus zu erhalten.“

Von dieser neuen FTUE-Regelung sind nur Accounts betroffen, die am Tag der Veröffentlichung von Overwatch 2 am 4. Oktober oder danach erstellt wurden.

Weiterhin werden Spieler von Overwatch 2 für ihren BattleNet-Account eine Telefonnummer hinzufügen müssen. Diese zusätzliche Sicherheitsebene soll zur Lösung und Bekämpfung von Betrug und störendem Verhalten beitragen, so der Entwickler.

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10 Kommentare Added

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  1. Banshee3774 63427 XP Romper Stomper | 29.09.2022 - 14:33 Uhr

    Auch bei Teil 1 musste man Level 20 (oder 25?) erreichen, bevor man Rangliste spielen konnte. Finde ich also nicht überraschend.

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  2. Lord Maternus 192940 XP Grub Killer Elite | 29.09.2022 - 14:44 Uhr

    Dass man sich den Ranked Mode freispielen muss, war in Teil eins auch so. Finde ich gut.

    Dass man sich die alten Helden erspielen muss, wenn man keinen alten Spielstand hat… Naja…

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    • ydaxtery 2660 XP Beginner Level 2 | 02.10.2022 - 23:39 Uhr

      Spielstand? Sowas wird bei Multiplayer Spielen immer mit dem Account verknüpft, Spielstände sind 2005.

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      • Lord Maternus 192940 XP Grub Killer Elite | 03.10.2022 - 08:50 Uhr

        Und die Daten, die dort hinterlegt werden, sind die, die sonst in einem Speicherstand landen.

        Haarspalterei.

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  3. MAPtheMOP 10260 XP Sandkastenhüpfer Level 1 | 29.09.2022 - 15:43 Uhr

    Kann ja auch Ansporn sein, wenn man sich erstmal bemühen muss, auch alles mögliche freizuschalten.
    Mir missfällt eher der neuerliche Zwang zur Rausgabe einer Handynummer und der damit einhergehende komplizierter login mit Multifaktor, obwohl ja nachweislich die höhere Sicherheit Augenwischerei ist.

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  4. PProtzer 3320 XP Beginner Level 2 | 29.09.2022 - 16:36 Uhr

    Das mit den Helden Freischalten ist in Ordnung, solange man erst Kompetitiv spielen kann sobald alle freigeschaltet wurden. So haben neue Spieler Zeit sich mit Overwatch vertraut zu machen und sabotieren indirekt nicht das Spiel für seine Teammitglieder.

    Was eigentlich auch dazu kommen sollte, die Möglichkeit im Battle Pass innerhalb von 2 Wochen Stufe 55 zu erreichen. Mit reiner Spielzeit wird es nicht möglich sein, da der Pass ja für 9 Wochen konstruiert wurden ist. Das heißt, es sollte die Möglichkeit geben seine Season Quests innerhalb von 2 Wochen schaffen können und wenn man jeden Tag seine Dailies und jede Woche Weeklies macht, sollte man Stufe 55 erreichen.
    Sollte es nicht so sein, wird es wieder bestimmte Nachteile geben für Leute die neue Helden nicht spielen können, für einen Selbst und das eigene Team.

    Zwang für die Rufnummer ist ein Anfang, aber niemanden hält es ab eine kostenlose Prepaid Nummer zu benutzen^^
    Blizzard hat meinen Personal Ausweis eh schon, daher kann er ruhig zur Verifizierung genutzt werden. Accounts sollten einmalig sein, daher wäre eine einmalige Verifizierung per Ausweis oder Postident wünschenswert. Ich weiß das dies für Furore sorgen wird, da viele damit nicht einverstanden sind Ihre Daten weiterzugeben, aber es ist meine Meinung und mein Wunsch.
    Solange man sich nicht verifiziert sollte man immer noch Zugriff auf alle Spiele haben, aber mit Einschränkung leben müssen.

    Wenn man die Verifizierung per Ausweis hat, wird es in der Regel keine 2 Accounts geben und wenn einer gebannt wird, wird man keinen Zugriff mehr auf das bestimmte Spiel haben solange man es nicht klärt. Dadurch kann man Spielern aber auch die Möglichkeit geben frei mehrere Userprofile (Smurfs) auf einen Account anzulegen, da wenn man mit einem Cheatet alle gebannt werden und man sich keinen neuen erstellen kann.

    Sorry für die Radikale Meinung 😀

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    • Dr Gnifzenroe 189770 XP Battle Rifle God | 29.09.2022 - 17:20 Uhr

      So wie sich viele in der Anonymität des Netztes aufführen, hätte ich mittlerweile kein Problem mehr damit, wenn man sich überall, wo man aktiv unterwegs ist und postet, verifizieren müsste.

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    • -tails- 1520 XP Beginner Level 1 | 29.09.2022 - 21:08 Uhr

      Ich will dich nicht von einer anderen Meinung überzeugen, sehe das selbst aber komplett gegensätzlich.

      In den letzten Jahren sind so viele große Konzerne gehackt worden und je mehr persönliche Daten (gerade so sensible wie zum Beispiel eine Ausweiskopie) in Umlauf sind und von Hackern abgegriffen und verkauft werden können, desto größer ist die Gefahr eines Identitätsdiebstahls.

      Ich habe selbst im Multiplayer schon negative Erfahrungen gemacht – wie wahrscheinlich fast jeder Gamer – aber man muss sich vor Augen halten, dass es sich doch „nur“ um ein Spiel handelt, während die Gefahren des immer gläserner werdenden Bürgers aber auch in’s „reale“ Leben schwappen können.

      Leute haben aus unterschiedlichsten Gründen Frust, den sie dann in ganz anderen Situationen an ihren Mitmenschen auslassen und auch wenn das traurig ist, wird es sich wohl nicht verhindern lassen.
      Selbst bei wirklichen, ernsthaften Verbrechen hat man festgestellt, dass Strafe nicht in dem Maße abschreckt, in dem man es vermuten würde.
      Man wird Menschen nicht zu einer Gruppe Stepford Wives „erziehen“ können und ich bezweifle, ob das erstrebenswert wäre.

      Besonders absurd finde ich es, wenn große Konzerne wie Activision Blizzard aus monetären Gründen ihren Kampf gegen „Hass und Hetze“ wie eine Monstranz vor sich hertragen und dafür zu immer mehr Überwachung der Kunden greifen (sei es die Datensammelei oder nun auch noch das Mitschneiden des Sprachchats), während sie es selbst nicht einmal gebacken bekommen, als Vorbilder zu fungieren und für ein menschlich angenehmes Klima am Arbeitsplatz zu sorgen *lol*

      Soviel zu meiner radikalen Gegenansicht 😉

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