PlayStation 4: Jumpstick: Sony will seine Mauern um Spieler von der Konkurrenz wegzubewegen

Eine fehlende Cross-Play-Unterstützung frustriert immer mehr Spieler und dieser Ansicht sind auch die Entwickler von Jumpstick.

Microsoft und Nintendo haben die Mauern für Cross-Play bereits deutlich und in aller Öffentlichkeit eingerissen und stehen diesem Feature sehr offen gegenüber. Sony ist mit der PlayStation 4 und der Marktführerschaft in einer Position, wo man ein gewisses Maß an Exklusivität aus wirtschaftlichen Gründen beibehalten will, so zumindest der allgemeine Konsens.

Cross-Play zwischen der PlayStation 4 mit der Xbox One wird nur selten bis gar nicht unterstützt und wenn pickt sich Sony die Spiele für die PlayStation 4 auch selbst heraus, was viele andere Entwickler-Studios verärgert. Und das ist auch der Punkt, worauf einer der Entwickler von „DownStream: VR Whitewater Kayaking“ in einem Interview zu sprechen kommt.

Rachael von Jumpstick sagte: „Ich denke, sie [Sony] würden gerne ihre eigenen ummauerten Gärten anlegen und diese nutzen, um die Spieler von ihren Konkurrenten wegzubewegen. Ich kann verstehen, warum sie aus geschäftlicher Sicht diese Entscheidung treffen, aber ich denke, es frustriert letztlich nur die Spieler. In letzter Zeit haben wir mit Fortnite und einigen anderen großen Spielen viel Bewegung in die [Cross-Play] Richtung gesehen, so dass sich die Dinge hoffentlich ändern werden.“

Zuvor haben schon andere Entwickler öffentlich Stimmung gegen Sony gemacht und gefordert, dass man Cross-Play auf der Sony PlayStation Plattform endlich komplett freigeben soll. Dazu berichten die Entwickler von War Thunder, dass Sony es mehrfach abgelehnt hat eine Cross-Play-Unterstützung freizugeben. Google hingegen hat mit der Stadia-Ankündigung bereits bekannt gegeben, dass man Cross-Play unterstützen wird. Die meisten Entwickler sind bereit für plattfromübergreifendes Spielen. Sony allem Anschein nach nicht!

77 Kommentare Added

Mitdiskutieren

Hinterlasse eine Antwort