Die Kritik an Sonys Entscheidung, ab 2028 keine physischen PlayStation-Spiele mehr zu produzieren, wächst weiter. Nun hat sich auch die britische Entertainment Retailers Association (ERA) deutlich gegen den Schritt ausgesprochen.
ERA-Geschäftsführerin Kim Bayley bezeichnete die Entscheidung als einen „Sieg der Unternehmensbequemlichkeit über die Wahlfreiheit der Verbraucher“. Millionen Spieler würden sich weiterhin bewusst für physische Spiele entscheiden, da diese verschenkt, gesammelt, weiterverkauft oder langfristig archiviert werden könnten. Digitale Lizenzen böten viele dieser Möglichkeiten nicht.
Nach Angaben der ERA zeigen Marktdaten, dass ein Viertel der unter 25-Jährigen weiterhin Spiele auf Disc kauft. Zudem habe der britische Markt für physische Videospiele im vergangenen Jahr einen Wert von über 300 Millionen Pfund erreicht. Aus Sicht des Verbands belege dies, dass weiterhin eine große und engagierte Zielgruppe für Box-Versionen existiere.
Der Verband fordert deshalb, digitale Vertriebswege als Ergänzung und nicht als Ersatz physischer Datenträger zu betrachten. Eine Einschränkung der Kaufoptionen schade sowohl den Verbrauchern als auch dem Einzelhandel und könne sich langfristig negativ auf die Erhaltung von Videospielen auswirken.
Unterdessen hatte EU-Kommissar Michael McGrath zuletzt erklärt, dass Spielehersteller grundsätzlich frei entscheiden können, ob sie ihre Titel physisch oder ausschließlich digital vertreiben – solange die geltenden Gesetze eingehalten werden.
Die Debatte hält dennoch an. Eine Petition gegen das geplante Disc-Aus hat inzwischen mehr als 300.000 Unterschriften gesammelt. Gleichzeitig bereitet Sonys größter Produktionsstandort in Österreich bereits die Umstellung auf andere Fertigungsbereiche vor und investiert künftig unter anderem in die Produktion optischer Mikrolinsen.
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Sony hat doofe Ohren
Erklär mir das mal genauer. Ich versteh’s nicht.
Inhaltlich oder akustisch? Habe leider ein bisschen zu schnell geschrieben.
Was immer dir lieber ist.
Für die Gebrauchtspiele Händler ist das natürlich ein Schlag in die Fresse.
Das war Netflix für die Videotheken Betreiber aber auch.
Gebrauchtspielhändler? Muss man mal schauen. Es sind etliche Konsolen-Produktionen beendet worden und trotzdem läuft ja das Geschäft (zusätzlich mit Retrobörsen, Flohmarkt usw).
Es geht viel mehr um den gesamten Einzelhandel (im UK vor Allem der Online-Handel), der bisher Videospiele verkauft hat. Wenn Sony keine Alternativen anbietet, war es das für diverse Bereiche außer Guthabenkarten.
Die können weiterhin Spiele verkaufen aber eben digital.
Für mich, der seit Jahren nur digital kauft hat es vielleicht auch Vorteile
Aktuell kann ich nur im PSN Store kaufen.
Sony hat definitiv mal so gar keine Auswirkungen ihrer Entscheidung bis zu Ende gedacht .
Die Kreise die dieses Thema zieht werden immer größer .
Das finde ich auch gut. Wenn Sony uns nicht diesen unabsichtlichen Gefallen getan hätte wäre das Thema digitaler Käufer vielleicht einfach so still und heimlich weitergelaufen. Aber jetzt gibt’s überall Feuer!
Das kommt uns allen mehr als gelegen, nur nicht nachlassen und den Druck aufrecht erhalten.
In GB verständlich, da man hier immerhin auch die Zahlen dazu hat.
Round 122 und Bing Bing los geht’s
Vielleicht gibt es noch Hoffnung, der Widerstand wächst immer weiter.
Man muss auch nicht alles gefallen lassen.
Sie haben nicht Unrecht aber denen geht es auch weniger um die Verbraucher als um den eigenen Geldbeutel
Sony bekommt aber wirklich von allen Seiten Kritik, vlt geht noch was für die Disc.
Für denn Gebrauchtmarkt is das halt die absolute Katastrophe 😥