Hideo Kojima hat sich auf einem Event in Italien kritisch zur zunehmenden Digitalisierung und dem möglichen Ende klassischer physischer Medien durch PlayStation geäußert.
Im Mittelpunkt seiner Aussagen stand die Sorge, dass Spiele und Filme künftig vollständig in Streaming-Ökosysteme übergehen könnten.
Der bekannte Entwickler beschreibt dabei eine Entwicklung, in der Nutzer zwar weiterhin Inhalte abrufen können, diese aber nicht mehr wirklich „besitzen“.
„Ich hätte dann nichts mehr, was mir gehört“
In seiner Stellungnahme erklärte Kojima, dass aktuelle digitale Systeme zwar noch Downloads erlauben, die langfristige Entwicklung jedoch in Richtung Streaming-Plattformen gehe – ähnlich wie bei Filmdiensten oder Musikangeboten.
Er warnte dabei vor einem möglichen Kontrollverlust für Nutzer: „Heute kann man Daten noch herunterladen. Aber irgendwann werden Spiele wie bei Streamingdiensten funktionieren – ähnlich wie Amazon oder Netflix – und Unternehmen entscheiden dann, ob du ein Spiel überhaupt spielen kannst.“
Weiter führte er aus, dass sich das Verhältnis zwischen Nutzer und Inhalt grundlegend verändern könnte:
„Ich hätte dann nichts mehr, was mir gehört. Die Daten liegen irgendwo bei einem Unternehmen, und ich habe nur noch Zugriff, solange dieser gewährt wird.“
Sorge vor digitaler Kontrolle
Kojima beschreibt ein Szenario, in dem Inhalte nicht mehr dauerhaft verfügbar sind, sondern abhängig von wirtschaftlichen oder politischen Entscheidungen jederzeit eingeschränkt werden könnten.
„Das ursprüngliche Datenmaterial gehört mir nicht, sondern liegt bei einem privaten Unternehmen. Es besteht immer das Risiko, dass mir aus kommerziellen oder politischen Gründen der Zugriff entzogen wird.“
Diese Entwicklung betreffe aus seiner Sicht nicht nur Videospiele, sondern auch Filme und andere digitale Medien.
Gaming und Filmindustrie im gleichen Wandel
Besonders kritisch sieht Kojima die Parallelen zwischen Gaming und Filmindustrie. Beide Branchen bewegten sich zunehmend in Richtung zentralisierter Streaming-Dienste, bei denen Inhalte nicht mehr gekauft, sondern nur noch lizenziert werden.
„Das ist die Zukunft der Videospiele. Und ich fürchte, dass es auch bei Filmen genauso passieren wird.“
Die Aussagen kommen in eine Zeit, in der die Gaming-Branche zunehmend auf digitale Distribution, Abonnements und Streaming-Modelle setzt. Diskussionen über Eigentum, Lizenzrechte und langfristige Verfügbarkeit von Spielen gewinnen dadurch weiter an Bedeutung.
Gerade vor dem Hintergrund aktueller Debatten rund um digitale Stores und den möglichen Rückgang physischer Medien treffen Kojimas Aussagen einen Nerv innerhalb der Community.
Hideo Kojima warnt vor einer Zukunft, in der Nutzer zwar jederzeit auf Inhalte zugreifen können, diese aber nicht mehr wirklich besitzen. Statt klassischer Käufe könnten langfristig reine Zugriffslizenzen dominieren – abhängig von Plattformen und deren Geschäftsmodellen.
Damit reiht er sich in eine wachsende Debatte innerhalb der Gaming-Industrie ein, die sich zunehmend mit Fragen nach digitalem Eigentum und Kontrolle über Inhalte beschäftigt.
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Er plappert auch nur nach was jeder Hans Wurst im Internet sagt
Aber er hat nunmal recht.
Es läuft so oder so alles auf digital raus. Streaming bei Games ist Müll. Aber kaufen tue ich seit der One eh nur Digital. Hat einfach zu viele Vorteile(Sharing ist der größte, spart ordentlich Geld).
Und jetzt kommt mir nicht mit „Du verstehst nicht, um was es geht“.
Doch, tue ich. Doch die Leute machen daraus eine Apokalypse, wie wenn ein Feiertag kommt und man in den Supermarkt muss, weil der dann für immer zu hat.
Stehe voll hinter seinen Worten. Das, was ich kaufe, soll auch mir gehören und ich möchte das auch behalten dürfen!
In einer idealen Welt…
Die existiert leider nicht
Recht hat der Herr, es wird wirklich interessant, in wie weit sich das noch entwickelt.
Irgendwann wird es nur noch digital Geben das wird kommen früher oder später