PlayStation 5: Fans sollen nicht enttäuscht von plötzlicher PS4/PS5 Cross-Gen-Ankündigung sein meint CEO Jim Ryan

Jim Ryan, CEO von Sony Interactive Entertainment, sagte in einem Interview, dass Fans nicht von der plötzlichen PS4/PS5-Cross-Gen-Ankündigung enttäuscht sein sollen.

Es gab beim kürzlich abgehaltenen PlayStation Showcase Themen, bei denen sich einige Fans etwas hintergangen gefühlt haben. Einer dieser Themenbereiche ist Sonys Abkehr der PS5-Exklusiv-Strategie.

Bereits Monate im Vorfeld wurde klargestellt, dass man einen harten Schnitt machen will und somit kein Cross-Gen anbieten möchte. Trotz der großen Nutzerbasis der PlayStation 4 sollten alle neuen PlayStation-Spiele nur noch für die PlayStation 5 entwickelt werden. Dazu sagte man bei Sony, dass dieser Cut nötig sei, damit die neuen Spiele die Power der PS5 vollends ausnutzen können.

Bestimmte Spiele wie Spider-Man: Miles Morales, Sackboy: A Big Adventure und vor allem Horizon Forbidden West sind nun aber überraschenderweise doch Cross-Gen-Titel und erscheinen für PS4 und PS5.

Gegenüber der Washingten Post äußerte sich CEO Jim Ryan zu dieser Entscheidung. Dieser rät den Fans sich nicht über die Cross-Gen-Ankündigungen aufzuregen, sondern es als Gewinn für alle PlayStation-Spieler zu sehen. Die Nutzer der PS4-Versionen bekommen Upgrade-Möglichkeiten auf die PS5-Versionen der Spiele, diese sollen die Vorteile der neuen Konsole nutzen.

Im Internet gab es monatelang anhaltende Kritik an Microsofts Strategie mit den anfänglichen Cross-Gen-Titeln zweigleisig zu fahren. Gegenstand der Diskussion war die Optimierung der Spiele. Es galt die Meinung, dass die Xbox Series X|S von der Xbox One leistungstechnisch zurückgehalten wird und dass moderne Grafik-Engines angeblich nicht gut skalieren könnten. Beide Thesen wurden mittlerweile mehrmals widerlegt.

Sony hingegen ließ sich von seinen Fans für „seine kundenunfreundliche Art“ von der Community für den Cut und der Bekanntgabe „Wir glauben an Generationen“ feiern, indem sie voll auf die PS5 setzen wollten und PS4-Spieler zurückgelassen werden sollten, um die Leistung der PS5 vollends zu nutzen.

Nach der plötzlichen Kehrtwende seitens Sony sind viele PlayStation-Fans enttäuscht, was man aber nicht sein sollte, wie Jim Ryan meint. Weiter gab Jim Ryan auch bekannt, dass man noch mindestens drei bis vier Jahre die PlayStation 4 unterstützen wird. Der anfängliche Cross-Gen-Cut scheint somit komplett vom Tisch zu sein.

114 Kommentare Added

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  1. 187Spy 4640 XP Beginner Level 2 | 18.09.2020 - 22:38 Uhr

    kein kinect, kein order 1886, kein knack
    die videospielwelt ist grausam 😉

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  2. EdgarAllanFloh 7320 XP Beginner Level 3 | 19.09.2020 - 10:56 Uhr

    Es war ja irgendwie zu erwarten. Wären sie PS5 exklusiv, dann hätte Sony bis März theoretisch 10 Millionen Einheiten Spiderman zum Vollpreis verkauft und danach wäre es vielleicht in den Sale gegangen. So können sie jetzt theoretisch 50 Millionen Einheiten zum Vollpreis verkaufen. Selbst wenn die Zahlen am Ende statt 2 Millionen 10 Millionen sind, dann füllt es den Geldbeutel von Sony mächtig. Und gekauft werden die neuen Konsolen sowieso, weil die Altersschwäche von der One X und Pro am Ende doch zu sehr nerven.

    Die Zahlen sind jetzt nur exemplarisch. Ich habe keine Ahnung wann die Spiele in den Sale gehen und wie viele sie ungefähr verkaufen. Klar ist jedoch, dass 1 Millionen mehr verkaufte Einheiten abzüglich Steuern etc direkt mal ein Vielfaches mehr an Gewinn bedeuten. Die Produktionskosten sind ja sowieso angefallen.

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