Die offenbar neue DRM-Politik von PlayStation sorgt derzeit für Diskussionen in der Gaming-Community. Berichten zufolge könnten künftig für digital gekaufte Spiele regelmäßige Online-Überprüfungen im Abstand von etwa 30 Tagen erforderlich sein. Ohne diese Verbindung würde die Lizenz ablaufen und das Spiel vorübergehend nicht mehr startbar sein, bis erneut eine Verifizierung erfolgt.
Diese mögliche Änderung erinnert viele Spieler an die kontrovers diskutierte DRM-Strategie der Xbox One aus dem Jahr 2013. Damals plante Microsoft ein deutlich restriktiveres System mit häufigen Online-Checks und eingeschränktem Weiterverkauf, das jedoch nach massiver Kritik wieder zurückgenommen wurde.
Im Vergleich dazu fällt die angebliche PlayStation-Regel zwar weniger streng aus, da die Frist deutlich großzügiger angesetzt ist. Dennoch entfacht die Diskussion erneut eine grundlegende Frage: Wie viel Kontrolle behalten Spieler tatsächlich über digital erworbene Spiele?
Wer erinnert sich noch: Damals machte sich PlayStation den Onlinezwang der Xbox One geschickt zu Nutze und verkündete bei der Enthüllung der PlayStation 4, dass es einen solchen Zwang nicht geben werde.
Back in 2013, Sony made a big point during the PS4 reveal that the console wouldn’t require always-online check-ins.
They mocked Xbox back then over DRM and internet restrictions.
Sony positioned it as a win for players: no forced connection, no constant authentication, no… pic.twitter.com/2emD6o21RP
— TheGameVerse (@TheGameVerse) April 28, 2026
Während Plattformen wie Steam oder Xbox nach der ersten Aktivierung weitgehend offline nutzbar bleiben, sorgt jede Form zusätzlicher Online-Bindung für Bedenken hinsichtlich langfristiger Zugänglichkeit. Kritiker verweisen insbesondere auf das Szenario, dass Spiele in Zukunft unspielbar werden könnten, falls entsprechende Server oder Lizenzsysteme abgeschaltet werden.
Befürworter solcher Systeme argumentieren hingegen mit Sicherheits- und Schutzmechanismen gegen Missbrauch sowie möglichen Maßnahmen gegen Jailbreaks und unautorisierte Nutzung.
Offiziell bestätigt ist die neue DRM-Regel bislang nicht vollständig, und es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass es sich um einen Fehler, eine Fehlinterpretation oder einen noch nicht final kommunizierten Test handelt. PlayStation hat dazu noch keine Stellungnahme abgegeben.
Unabhängig davon zeigt die Diskussion erneut, wie sensibel das Thema digitale Besitzrechte im Gaming-Bereich weiterhin bleibt und wie stark es die Wahrnehmung moderner Konsolenplattformen beeinflusst.
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Sony ist schon toll 🤣 Also naja… wären sie, wenn es nicht PC, Xbox und BigN gäbe… Ach nee, dann gäbe es ja noch Smartphones, ältere Computer, Arcades und Konsolen…
Da werden die Diskussion länger anhalten. 😂
Zumindest bis Sony endlich mal Klartext redet.
Oh man wie hier einige versuchen die Xbox in ein negatives Licht zu rücken und sich irgendwelche Fantasiegeschichten und alternative Fakten über die Xbox zusammenreimen während die Playstation so einen negativen Schritt macht🤦🤦🤦
Ich wüsste jetzt nicht, warum ich meine Konsole so lange oder überhaupt vom Internet trennen sollte.
Für die, die ihre Gründe haben, natürlich ganz schön mies. Vor allem, wenn es vorher nicht kommuniziert wird.
Urlaub, längerer Krankenhausaufenthalt, Umzug mit technischen Schwierigkeiten. Da gibt es so einige Gründe
Ok, das stimmt, aber danach geht man in der Regel wieder online und erhält seine Lizenz zurück.
Ging mir um die, die ihre Konsole bewusst ohne Internet betreiben, sich aber digitale Spiele kaufen. Zumindest habe ich das so rausgehört.
Sony macht sich nicht zum ersten mal zum Clown – Karma regelt
Sony ist doch for the players und nicht against!
Oder nicht?
Microsoft wollte den Gebrauchtmarkt komplett zerstören und physische spiele unbrauchbar machen, schon n großer Unterschied zu Ner DRM Abfrage. Hätte MS das damals machen wollen, wäre kein shitstorm gekommen und die Sparte heute noch relevant.
Am Ende bleibt Scheiße trotzdem Scheiße, egal wer den Haufen hinlegt oder ob der Gold angesprüht wird. Bei solchen Dingen würde ich mir mehr eine Zusammenhalten der Spieler wünschen anstatt sich gegenseitig dabei zu überbieten ob da jetzt Microsoft, Sony oder Nintendo schlimmer ist.
An sich stimme ich dir zu, es geht jedoch um die Verhältnismäßigkeit. Während der eine die täglich in den Garten n Haufen legt, legt der andere ihn dir direkt täglich ins Bett.
Der Dataminer konnte das Prozedere an zwei Beispielen belegen und machte deutlich, dass das DRM-System dabei stets in festen Phasen vorzugehen scheint. Demnach funktioniere es wie folgt:
Kaufphase: Sobald ihr ein Spiel kauft, wird eine Lizenz mit einer Gültigkeit von 30 Tagen auf eurer Konsole hinterlegt.
Wartezeit: Innerhalb der ersten zwei Wochen bleibt dieser Timer aktiv.
Umwandlung: Erst wenn die 14-tägige Rückgabefrist verstrichen ist (und die Konsole einmal kurz online war), wird die temporäre Lizenz durch eine unbefristete, permanente Lizenz ersetzt.
Ergebnis: Danach ist das Spiel, wie gewohnt, auch ohne jegliche Internetverbindung dauerhaft nutzbar.
So stellte andshrew fest, dass bei einem Spiel, das vor 16 Tagen gekauft wurde, der Timer kurz nach der Installation verschwand und durch eine dauerhafte Lizenz ersetzt wurde. Bei einem brandneuen Kauf hingegen blieb der 30-Tage-Countdown zunächst bestehen.