Die Entscheidung von Sony, ab 2028 keine neuen PlayStation-Spiele mehr auf Disc zu veröffentlichen, hat inzwischen nicht nur die Gaming-Community erreicht, sondern auch politische Reaktionen ausgelöst.
Während erste Berichte über mögliche Reaktionen der Europäischen Union noch nicht offiziell bestätigt sind, wächst die Debatte rund um Verbraucherrechte und digitales Eigentum in Europa deutlich an.
EU prüft offenbar Reaktionen auf den digitalen Wandel
Laut aktuellen Berichten wird innerhalb der EU diskutiert, ob zusätzliche Schutzmaßnahmen für die Kauf- und Nutzungsrechte von Spielern notwendig sein könnten.
Im Zentrum steht dabei die Frage, wie weit digitale Geschäftsmodelle gehen dürfen, wenn physische Medien zunehmend verschwinden.
Ein in diesem Zusammenhang zitierter Kommentar lautet: „PlayStation setzt ein gefährliches Präzedenz für die Zukunft des Gaming, wenn Verbraucher nicht geschützt werden.“
Eine offizielle Bestätigung konkreter EU-Maßnahmen liegt bislang nicht vor.
Politische Stimmen werden lauter
Auch außerhalb der EU-Institutionen äußern sich erste Politiker kritisch zur Entwicklung.
Der französische Präsidentschaftskandidat Jean-Luc Mélenchon hat sich öffentlich gegen das geplante Ende physischer Spiele ausgesprochen.
Er betonte, dass Videospiele kulturell relevant seien und entsprechend geschützt werden müssten: „Videospiele sind keine bloßen Waren, sie sind kulturelle Güter.“
Zudem warnte er vor möglichen Folgen einer vollständig digitalen Zukunft: „Morgen bezahlt ihr, ohne jemals etwas zu besitzen. Kein Verleih, kein Weiterverkauf, keine Garantie, dass das, was wir bezahlt haben, bleibt.“
Brasilien fordert Untersuchung
Auch außerhalb Europas sorgt die Entwicklung für politische Reaktionen. Die brasilianische Abgeordnete Erika Hilton fordert eine Untersuchung durch die Verbraucherschutzbehörde, nachdem Sony das Ende physischer Discs angekündigt hat.
Ihr Hauptkritikpunkt: Viele Konsolen werden weiterhin mit Disc-Laufwerk verkauft, während gleichzeitig der Übergang zu digitalen Spielen forciert wird.
Hilton fordert mehr Transparenz beim digitalen Eigentum und klare Informationen darüber, was Käufer tatsächlich erwerben, wenn sie digitale Inhalte kaufen.
Zudem soll geprüft werden, ob Verbraucherrechte durch eine vollständige Abkehr von physischen Medien eingeschränkt werden könnten.
Wachsende Grundsatzdebatte über Eigentum im Gaming
Die Reaktionen zeigen, dass die Debatte inzwischen weit über eine reine Plattformentscheidung hinausgeht.
Im Mittelpunkt stehen zunehmend Fragen rund um digitale Besitzrechte, Weiterverkaufsmöglichkeiten und langfristige Zugänglichkeit gekaufter Inhalte.
Während politische Stimmen erste Konsequenzen fordern oder zumindest prüfen lassen, bleibt die konkrete Richtung auf EU-Ebene bislang offen. Trotzdem müssen die Rechte der Gamer klar definiert sein, vor allem dann, wenn eine digitale Zukunft durch PlayStation bereits beschlossene Sache ist.
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Da wird nichts bei Rum kommen, die Diskussion ist jetzt schon künstlich gehypt, doch der Kunde hat längst entschieden. Ca 49.mio gta6 Vorbestellungen innerhalb von 24h, reichen da als Argument.
Das hat doch mit der Debatte nichts zu tun, ganz abgesehen davon, dass Rockstar einem eh keine Wahl gelassen hat und es nur digital vorbestellt werden konnte.
Wie schon erwähnt gehts darum, welche Rechte Käufer haben sollten, wenn die digital gekauften Spiele/Filme/Serien von Servern fliegen. Da gibt es einiges, was umsetzbar wäre und Sinn machen würde. Das müsste aber eben als Regelung durchgesetzt werden, wofür man die Politik nun mal leider braucht
Also ist das was Rockstar macht OK? Nur weil Sony aber ab 2028 keine neuen Spiele auf Disc bringt ist das ein No-Go?
Wer sagt denn das, davon habe ich doch kein Wort geschrieben und die News auch nicht??? Leute, was ist los mit euch?
„ganz abgesehen davon, dass Rockstar einem eh keine Wahl gelassen hat und es nur digital vorbestellt werden konnte“
Das ist doch deine Aussage oder nicht?
Wtf, genau das ist ja die Debatte. Gerade weil Rockstar einem nicht mehr die Wahl lässt.
Ja, aber nur weil Millionen das bestellen, heißt das nicht, dass man den Käufern keine Rechte in dem von mir beschriebenen Fall einräumt oder das damit schon entschieden ist nach dem Motto: „Alle bestellen digital, keiner will Retail“. Darum gehts hier nicht.
Es gibt seit langem rein digitale Spiele ohne Retail-Release, das ist doch nicht neu bei GTA VI. Das ist also NICHT die Debatte. Lies mal bitte meinen post und die News genauer durch 😉
Von der rechtlichen Seite gebe ich dir Recht. Hier muss dringend seitens der Politik nachgeschärft werden.
Das hört sich an als kommt doch nochmal Gebrauchtmarkt für Digitalegüter…
Etwas vergleichbares gab es ja schon bei den Klagen zu den OS/Windows-Lizenzen, was in Deutschland (oder EU?) einmalig gelöst worden ist. Das gibts soweit ich weiß sonst nirgends
Sony zieht das eiskalt durch.
dynamische preise im store
Verschärfte PSN-Regeln
Keine Discs mehr
was kommt demnächst?
Preiserhöhungen… viele Preiserhöhungen
Natürlich der Untergang, weil Sony ist ja böse und so. 🙂😂
Na endlich der erste vernünftige Kommentar von dir. Genauso wird’s kommen.
Die größte gaming Plattform ist doch Windows?
Wie werden hier die Verbraucher geschützt.
Wir sind nicht von einem Store abhängig und wenn es das Spiel auf GOG geben sollte, dann sollte man natürlich dort kaufen.
Außerdem ist die größte Plattform PC. Ich brauche Windows nicht für die Mehrzahl an Games
Bei GOG ist eh am besten. Kaufe dort auch am liebsten, auch wenn manche Hersteller es leider nicht so gut Supporten. Spätere Patches etc. sind schon blöd.
Habe ja gesagt, dass das Verbraucherschützer auf den Plan rufen würde.
Mal schauen ob Sony einfach abwartet bis was passiert, oder ob man davor schon passenden Notfallplan präsentieren wird. Aber keine Ahnung wie dieser aussehen soll
Es gibt kein Zurück. Gott sei dank. In ein paar Jahren wirds normal sein 🙂
Stop Killing Games stiess ja komischerweise auf taube Ohren. Da ging es ja genau um solche Themen wie Verbraucherschutz. Bloss kamen sie ja nicht durch damit. Und jetzt auf einmal haben manche Politiker plötzlich die Meinung geändert? Seltsam aber löblich wäre es ja wenn es stimmt.
Nur weil manche Politiker zu „Stop killing games“ eine Meinung hatten, können andere Politiker trotzdem anderer Meinung sein.
Bloss habe ich bei Stop killing Games keinen Bericht gelsen das die irgendwer unterstützt hätte. Es wurde dann einfach abgekanzelt und gesagt man mische sich nicht in die Angelegenheiten der Unternehmen ein.
Es ging um Verletzungen des Urherberechtes. Eine Änderung könnte ein Rattenschwanz hinter sich herziehen. Wenn sich solche Fälle aber häufen, dann werden die sich damit beschäftigen müssen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die EU den DMA auch auf Sony ausweiten könnte. Hat mit „Stop killing games“ aber nichts zu tun.
Sollte die EU Sony als Gatekeeper einstufen, dann ist der Spaß für Sony vorbei, denn ein Punkt ist:
– Dritten in bestimmten Situationen die Interoperabilität mit den eigenen Diensten des Gatekeepers ermöglichen (maschinell übersetzt).
Da kam auch ein Apple nicht drumherum
Stop Killing Games hat als Ziel die Erhaltung von Videospielen (Auch nach einer jeweiligen Serverabschaltung) Also genau das was jetzt gewisse Eu Politiker sagen. Die Eu hat die Forderung nach neuen Gesetzen die das ermöglichen abgewiesen. Genauso steht es im Netz. Nach aktuellen Gesetzen können sie die Publisher eben nicht dazu bringen den Erhalt der Spiele zu sichern. Heisst sie können wie bisher einfach komplett gelöscht werden. Ein gelöschtes Spiel „The Crew“ war übrigens der Auslöser der Initiative.
Ändert nichts an meinem „Wenn sich solche Fälle aber häufen, dann werden die sich damit beschäftigen müssen.“
Meinst du jetzt Löschung von Filmen, Serien oder Games? Sony hat schon 100te von Spielen wieder aus dem Store entfernt und es geschah gar nichts.
Sie haben AI-Slop entfernt. Wen kümmert das?
Das sind keine riesen Wellen mehr, was das schlägt, das ist ein Tsunami, den Sony nicht mehr aufhalten kann.
Wäre gut, wenn sich die Politik da tatsächlich mehr einschaltet.
Ja das wäre schön. Allgemein braucht es bei digitalen Inhalten mehr Rechte für die Verbraucher und nicht nur bei Games.
Sind einfach ihrer Zukunft voraus, nächstes mal noch weniger externe Laufwerke produzieren und spiele im Store günstiger anbieten.
Dann gibt es nicht so große Wellen 😬
Und wenn alle Glücklich sind, 100% Aufschlag für spiele verlangen 😈
Ich lass mich einfach überraschen, was da kommt.