PlayStation 5: PS5-Verkäufe brechen um 46 % ein – Sony kämpft mit Preis- und Speicherkrise

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Image: PlayStation 5

PS5-Verkäufe fallen deutlich um 46 Prozent nach Preiserhöhungen und Speicherproblemen.

Sony hat im aktuellen Geschäftsbericht einen deutlichen Rückgang der PlayStation-5-Verkäufe gemeldet und gleichzeitig auf anhaltende wirtschaftliche und marktbedingte Herausforderungen hingewiesen.

Im letzten Quartal des Geschäftsjahres wurden lediglich rund 1,5 Millionen PS5-Konsolen verkauft. Das entspricht einem Rückgang von etwa 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

PS5-Kennzahlen im Überblick

  • 1,5 Millionen PS5-Verkäufe im letzten Quartal
  • Rückgang von rund 46 % im Jahresvergleich

Sony führt die Entwicklung unter anderem auf mehrfach gestiegene Preise der Konsole zurück. Innerhalb eines Jahres wurde der Preis der Standard-PS5 in mehreren Schritten von rund 499,99 US-Dollar auf bis zu 649,99 US-Dollar angehoben.

Als Gründe nennt das Unternehmen „anhaltende Belastungen im globalen wirtschaftlichen Umfeld“ sowie steigende Kosten im Bereich Speicherchips, die Teil einer breiteren Marktkrise sind. Zusätzlich verweist Sony auf geopolitische Spannungen und eingeschränkte Lieferketten.

Das Unternehmen plant, die Hardwareverkäufe künftig stärker an der verfügbaren Speicherproduktion auszurichten, um Profitabilität trotz steigender Kosten zu sichern.

Parallel dazu hatte Sony bereits zuvor erklärt, nur die „minimal notwendige Menge“ an Speicherchips für wichtige Verkaufszeiträume gesichert zu haben und arbeitet weiterhin mit mehreren Zulieferern zusammen.

Auch im Gesamtmarkt zeigt sich ein schwächeres Hardware-Umfeld. Neben Sony meldete Microsoft rückläufige Xbox-Hardware-Umsätze, während auch Nintendo im Zuge kommender Preisänderungen und Prognosen von sinkenden Verkäufen spricht.

Zusätzlich belastet wird Sony durch eine Abschreibung im Zusammenhang mit Bungie in Höhe von rund 765 Millionen US-Dollar, was die Herausforderungen im Live-Service-Segment weiter unterstreicht.

Die aktuellen Zahlen zeigen damit ein insgesamt angespanntes Konsolenmarktumfeld mit sinkender Nachfrage und steigenden Produktionskosten.

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105 Kommentare Added

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  1. faktencheck 208900 XP Xboxdynasty Veteran Bronze | 09.05.2026 - 17:58 Uhr

    Die Preise steigen und es werden daher weniger Geräte gekauft. Überrascht jetzt nicht wirklich.

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  2. Jack86 54170 XP Nachwuchsadmin 6+ | 09.05.2026 - 19:16 Uhr

    Ist jetzt nichts ungewöhnliches mehr, die Generation ist so gut wie am Ende, jeder der eine wollte hat eine. Die einzigen die jetzt Pech haben sie diejenigen, die erst für gta6 wechseln wollen, aber auch die werden wechseln. Danach geht’s dann weiter *bergab*. Sony wird ihr angepeilt es Ziel erreicht haben.

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    • buimui 468840 XP Xboxdynasty MVP Bronze | 09.05.2026 - 19:31 Uhr
      Antwort auf Jack86

      Sehe ich auch so. Viele Nachzügler wird es wohl nicht mehr geben. Mittlerweile dürften auch die Casuals eine haben, die eine wollten. Außerdem ist der Gebrauchtmarkt ebenfalls mehr als voll mit Konsolen. Da werden viele aus Kostengründen lieber dort zuschlagen.

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  3. Uglycoyote 28575 XP Nasenbohrer Level 4 | 09.05.2026 - 21:08 Uhr

    Einbruch ist verständlich. Wer mit gesundem Menschenverstand zahlt mehr für ne Konsole die weniger Speicher hat und 5 Jahre später teurer als zur Einführung ist? Wenn ich meine mit SSD Erweiterung verkaufen würde, hätte ich mein Geld gerade wieder raus auf eBay.

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    • zugroaster 160321 XP First Star Bronze | 10.05.2026 - 07:58 Uhr
      Antwort auf Uglycoyote

      Sehe ich auch so.
      Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Sony davon überrascht ist.
      Da müsste Sony schon sehr naiv sein.

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  4. Johnny2k 64615 XP Romper Stomper | 10.05.2026 - 10:34 Uhr

    Die Inflation und allgemeine Verteuerung stoppen halt nicht bei Sony, der Enduser halt überall gestiegene Kosten und daher sitzt das Geld nicht mehr so locker.

    Daher ist das Bullshit in Krisenzeiten die Preise anzuheben und sich dann zu wundern dass die Verkaufe einbrechen.

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    • AppleRedX 161595 XP First Star Bronze | 10.05.2026 - 10:38 Uhr
      Antwort auf Johnny2k

      Dazu kommen noch die exorbitanten GAAS Verluste die man mit Preiserhöhungen ausgleichen muss.

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  5. shadow moses 496840 XP Xboxdynasty MVP Bronze | 11.05.2026 - 06:31 Uhr

    46 % ist ein krasser Einbruch und es wird wohl ähnlich weiter gehen nach der Preiserhöhung. Die PS4 hatte sich im selben Zeitraum damals um 1,1 Mio. mal mehr verkauft.

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