PlayStation 5: Schock: Hacker umgehen 2FA und Passkey – Sicherheitslücke gefährdet alle PSN-Accounts

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Image: depositphotos

Fataler Sony‑Fehler: PSN‑Accounts können trotz maximaler Sicherheit übernommen werden – nur ein Rechnungs‑Transaktionscode und der PSN‑Usernamen reichen!

Viele PlayStation‑Nutzer waren bereits von Hacks betroffen. Einige Spieler konnten ihren PlayStation‑Network‑Account nach einem Angriff zurückerlangen, während andere gezwungen waren, jahrelangen Spielfortschritt und digitale Käufe aufzugeben.

Besonders alarmierend ist, dass manche Spieler erneut gehackt werden, während sie versuchen, ihren Account wiederherzustellen. Ein aktueller Bericht deutet nun auf eine mögliche Ursache hin: Eine gravierende Sicherheitslücke im PlayStation Network bzw. beim Wiederherstellungs-Support.

Ein Journalist der französischen Publikation Numerama hat herausgefunden, dass PSN‑Accounts offenbar allein mit einem alten Rechnungs‑Transaktionscode und dem PSN‑Usernamen übernommen werden können.

Sein eigener Account wurde trotz aktivierter Zwei‑Faktor‑Authentifizierung gehackt. Der Angreifer änderte die Login‑E‑Mail, das Passwort und belastete den Account mit einer Gebühr von 9,99 Euro, nachdem er den Benutzernamen geändert hatte.

Der Journalist konnte seinen Account zunächst telefonisch über den PlayStation‑Support zurückholen. Dabei stellte sich heraus, dass zur Wiederherstellung lediglich der PSN‑Benutzername und eine Transaktionsnummer einer alten Rechnung benötigt wurden – das Jahr spielte keine Rolle.

Weniger als eine Stunde später wurde der Account erneut gehackt. Da der Support nicht erreichbar war, kontaktierte der Journalist den Hacker direkt über einen neu erstellten PSN‑Account.

Der Angreifer zeigte sich kooperativ und erklärte, dass er Zugriff erhalten habe, weil der Journalist in einem älteren Internetartikel eine Rechnung veröffentlicht hatte, auf der die Transaktionsnummer sichtbar war. Der Hacker behauptete außerdem, eine eigene App entwickelt zu haben, um auf Sonys Server zuzugreifen, wobei diese Aussage bislang nicht verifiziert wurde.

Der Journalist wandte sich erneut an den PlayStation‑Support und schilderte die Situation. Dieses Mal wurden zusätzliche Sicherheitsfragen gestellt, darunter Geburtsdatum, ursprüngliche E‑Mail‑Adresse und ursprünglicher Benutzername. Der Account wurde daraufhin vorübergehend gesperrt, und der Nutzer muss nun eine Wartezeit von fünf bis zehn Tagen in Kauf nehmen, bevor der Fall weiter bearbeitet wird.

Diese Entdeckung wirft erhebliche Fragen zur Sicherheit des PlayStation Network auf, da ein öffentlich sichtbarer Rechnungsbeleg offenbar ausreicht, um einen vollständig geschützten Account zu übernehmen.

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74 Kommentare Added

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  1. hellboy 22055 XP Nasenbohrer Level 1 | 26.12.2025 - 07:45 Uhr

    Komische Story. Ein Journalist wurde gehackt? Komischer Zufall. Der Journalist kann mit dem Hacker reden? Was’n das für ein Hacker? Klar mach ein Interview mit mir, nachdem ich eine Straftat begangen habe.

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  2. Mech77 74435 XP Tastenakrobat Level 2 | 26.12.2025 - 11:55 Uhr

    Dass es Sony nicht so mit der Sicherheit hat, ist ja bekannt…

    Bei MS gabs sowas bisher nicht, bei Sony nicht das erste Mal ^^

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