Sony sieht sich in den Niederlanden mit einer Sammelklage konfrontiert. Die niederländische Stiftung Mass Damage & Consumer hat rechtliche Schritte gegen das Unternehmen eingeleitet – mit dem Vorwurf, dass Sony durch die exklusive Kontrolle über digitale Verkäufe im PlayStation Store wettbewerbswidrig agiere und unfaire Preise verlangt.
Laut der Stiftung nutzt Sony seit rund zehn Jahren seine marktbeherrschende Stellung im Konsolenmarkt aus.
Vor allem bei der PlayStation 5, die zunehmend als „Digital Edition“ ohne Laufwerk verkauft wird, seien Verbraucher auf digitale Käufe angewiesen – und zahlen laut wirtschaftlicher Untersuchungen im Schnitt rund 47 % mehr für digitale Spiele als für physische Versionen, obwohl letztere höhere Produktions- und Vertriebskosten verursachen.
Die Stiftung spricht in diesem Zusammenhang von einer inoffiziellen „Sony-Steuer“. Da Sony als einziger Anbieter digitale Spiele auf seiner Plattform vertreibt, kontrolliert das Unternehmen die Preisgestaltung vollständig.
Entwickler und Publisher sind vertraglich verpflichtet, ihre Titel ausschließlich über den PlayStation Store zu verkaufen. Zudem hat Sony laut Stiftung das letzte Wort über die Preisfestlegung – was die unternehmerische Freiheit der Drittanbieter erheblich einschränkt.
Insgesamt sei der wirtschaftliche Schaden für den niederländischen Markt seit 2013 auf etwa 435 Millionen Euro angewachsen.
Besonders kritisch sehen die Verbraucherschützer, dass Sony in vielen Fällen Preise ohne Gegenleistung erhöhe und kaum noch Rücksicht auf Mitbewerber oder Kunden nehmen müsse – nicht zuletzt, weil über 80 % der Konsolennutzer in den Niederlanden eine PlayStation besitzen.
Die erste Anhörung der Klage vor einem niederländischen Gericht könnte noch im Laufe dieses Jahres erfolgen. Dabei soll zunächst geklärt werden, ob die Stiftung als klageberechtigte Vertretung zugelassen wird.
Sony selbst hat bislang keine Stellungnahme zur Klage abgegeben. Angesichts der juristischen Tragweite ist jedoch mit einer offiziellen Reaktion eher zum Zeitpunkt der ersten Gerichtsverhandlung zu rechnen.
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Die Klage gibts doch gefühlt jedes Jahr?! xD
Das absolute minimum bis gar keine Spiele releasen.
Der eigenen Community das Gefühl geben, dass man ausgenommen wird.
Versprochene Verbesserungen einfach nicht liefern.
Läuft bei Sony Playstation.
Ich wünsche mir für die Zukunft eine Plattform, die mich Ihre Spiele UND auch alle anderen Spiele spielen lässt.
Die mich selbst aussuchen lässt, wo und mit welchem Gerät ich spiele.
Die mich nur einmal zur Kasse für ein Spiel bittet.
Einen Abo Service anbietet, der alle anderen Serviceses alt aussehen lässt.
Mir erlaubt das Spiel da zu kaufen, wo es am günstigsten ist.
Wir sind doch schon längst auf dem Weg dahin zu deiner Wunschvorstellung.
Anbieter (Plattformbetreiber sowie Publisher) mit „konservativen“ Strategien konterkarieren das zwar noch. Aber als PC (Xbox) insider könntest du schon loslegen.
Android und iOS wird bestimmt noch dauern, bis die Klagen mit Epic durch sind. Aber die Richtung stimmt schon mal.
Genau so ist es 😁
Ich freue mich so sehr auf die nächste Xbox Gen.
Hier auch 🍾