PlayStation 5: Sony in Milliarden-Klage verwickelt – PlayStation Store soll Monopol ausnutzen

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Image: depositphotos

Sony wird in London auf 1,97 Milliarden Pfund wegen PlayStation Store-Monopol verklagt.

In London wurde gegen Sony eine Klage über 1,97 Milliarden Pfund (ca. 2,7 Milliarden US-Dollar) eingereicht. Grund ist der Vorwurf, dass der Konzern ein Monopol auf den PlayStation Store betreibt und dadurch die Preise für digitale Spiele und Zusatzinhalte künstlich hochhält.

Die Klage behauptet, dass alle digitalen Spiele, DLCs und In-Game-Käufe ausschließlich über den PlayStation Store verkauft werden müssen.

Dadurch existiere kein Wettbewerb, sodass Sony 20–30 % höhere Preise verlangen könne. Zusätzlich erhebt das Unternehmen eine 30 % Provision von den Spielpublishers.

Betroffen von den Praktiken sind rund 12,2 Millionen PlayStation-Nutzer im Vereinigten Königreich. Die Klage wirft ein Schlaglicht auf die wachsende Debatte um Plattform-Monopole in der Gaming-Branche und die Regulierung digitaler Stores.

Experten gehen davon aus, dass der Ausgang des Prozesses nicht nur Sony, sondern auch andere digitale Plattformen und deren Preispolitik maßgeblich beeinflussen könnte. Für PlayStation-Spieler in Großbritannien könnte dies zu niedrigeren Preisen und mehr Auswahl im digitalen Store führen, falls die Klage erfolgreich ist.

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51 Kommentare Added

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  1. RumRoGERs 141525 XP Master-at-Arms Bronze | 12.03.2026 - 10:09 Uhr

    „surprised Pikachu meme“ – die Preise werden auch steigen, wenn sich die Xbox verabschieden sollte. 😆

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  2. Mech77 101535 XP Profi User | 12.03.2026 - 12:15 Uhr

    Na hoffentlich kriegt Sony da mal wieder verdienterweise ordentlich auf die Finger.

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  3. Artras 560 XP Neuling | 14.03.2026 - 07:59 Uhr

    Moin zusammen,

    die aktuelle Sammelklage in London gegen Sony wirft eine spannende Frage auf: Ist das 30%-Monopol im PS Store noch zeitgemäß?

    Die Situation:
    Spiele knacken zum Release oft die 80 €-Marke. Sony rechtfertigt das mit der Subventionierung der Hardware. Ich persönlich finde: Durch Sales und Abos (PS Plus) relativiert sich das nach ein paar Monaten oft wieder – es kommt halt auf die eigenen Finanzen an, ob man Day One dabei sein will.

    Das Dilemma:
    Wenn Sony den Store für Drittanbieter (Steam, Epic etc.) öffnen müsste, gäbe es zwar einen Preiskampf bei den Spielen, aber die Konsolen-Hardware (PS6 etc.) könnte massiv teurer werden (z. B. 800 €+), weil die Quersubventionierung wegbricht.

    Was ist euch lieber?

    Status Quo: Günstige Hardware, dafür teure Games zum Start (und Warten auf Sales/Abos).

    Offenes System: Teure Hardware, dafür echter Preiswettbewerb bei digitalen Spielen ab Tag 1.
    ?

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  4. Artras 560 XP Neuling | 14.03.2026 - 08:05 Uhr

    Moin zusammen
    Die Sammelklage gegen Sony in London wirft eine spannende Frage auf: Sollte der PS Store für andere Anbieter (Steam, Epic etc.) geöffnet werden?

    Pro: Echter Preiskampf könnte die 80-€-Marke bei Release knacken.

    Contra: Konsolen (PS6) könnten massiv teurer werden (800 €+), da die Quersubventionierung durch Store-Einnahmen wegbricht.

    Ich persönlich warte meist auf Sales oder nutze Abos, wenn das Budget knapp ist. Aber wie seht ihr das: Lieber das aktuelle System mit günstiger Hardware, oder ein offener Markt mit teureren Konsolen?

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  5. Artras 560 XP Neuling | 14.03.2026 - 08:07 Uhr

    Lieber das aktuelle System (günstige Konsole, teure Spiele-UVP), oder ein offener Markt (teure Konsole, aber Preiswettbewerb bei Games)?

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