Ein neu aufgetauchtes Patent von Sony sorgt für Diskussionen: Es beschreibt einen PlayStation‑Controller ohne klassische Tasten, der stattdessen auf kapazitive Eingabeflächen setzt.
Auch wenn Patente keine Bestätigung für kommende Hardware sind, zeigt das Dokument klar, dass Sony mit alternativen Steuerkonzepten experimentiert – möglicherweise im Hinblick auf die PS6, deren Release laut Gerüchten frühestens 2030 erwartet wird.
Kapazitive Buttons statt physischer Tasten
Das Patent beschreibt eine Controller‑Oberfläche, die auf Berührungen, Gesten und Positionsveränderungen reagiert. Statt fühlbarer Buttons gäbe es dynamische Eingabeflächen, die:
- Tap‑, Swipe‑ und Pinch‑Gesten erkennen
- Joystick‑ähnliche Bewegungen simulieren
- Eingaben anhand von „Anchors“ präzise zuordnen, also Punkten, die erkennen, wo die Finger aufliegen
Diese Anchors sollen verhindern, dass Eingaben verrutschen oder missinterpretiert werden – ein zentrales Problem bei Touch‑Steuerungen.
Das größte Problem: fehlendes haptisches Feedback
Touch‑Eingaben ohne physische Buttons sind für viele Spieler ein rotes Tuch. Ohne fühlbare Orientierung steigt die Gefahr von Fehlinputs – besonders bei einem Controller, den man blind bedient, während man auf den Bildschirm schaut.
Damit ein PS6‑Controller ohne Tasten funktioniert, müsste Sony laut Patent:
- starkes haptisches Feedback integrieren
- eine Art künstliche Tastenwölbung simulieren
- Eingaben so präzise wie physische Buttons machen
Ohne überzeugende Haptik wäre ein solcher Controller kaum massentauglich.
Was bedeutet das für die PS6?
Das Patent zeigt lediglich, dass Sony diese Technologie erforscht. Ob sie jemals in einem finalen Produkt landet, ist völlig offen. Viele Patente verschwinden wieder in der Schublade, wenn sie sich in der Praxis nicht bewähren.
Trotzdem: Die Idee eines tastenlosen PlayStation‑Controllers ist ein starkes Signal dafür, dass Sony über radikale Designänderungen nachdenkt – und die PS6‑Ära könnte experimenteller werden, als viele erwarten.
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Also ein Android oder OS Controller, einfach nur Display und das war’s, innovativ ist was anderes.
So wie die Controller der alten Steam Machines? Also quasi ohne Sticks.
Aber komplett ohne Buttons wird das nix. Ist auch ein Grund, weshalb sich AAA-Spiele auf Smartphones nicht durchsetzen können.
Dumm ist sowas beim Shooter bleibt man dann stehen weil die Bewegungstaste um nen Hundertstel Millimeter verfehlt wird?? Oder man muss alle 5 Sekunden auf den a controller schauen um die Tasten wirklich zu treffen??
Hört sich schrecklich an.
Den Controller braucht doch eh keiner mehr, da sich laut des letzten angemeldeten Patents die Spiele doch selber spielen werden 😉