Laut einem neuen Bericht arbeitet Sony parallel an PS5‑ und PS6‑Assets in AAA‑Qualität. Die Informationen deuten darauf hin, dass Sony erneut Cross‑Gen‑Titel plant, ähnlich wie beim Übergang von PS4 zu PS5. Parallel dazu baut das Unternehmen seine sozialen Plattform‑Funktionen weiter aus und entwickelt Next‑Gen‑Social‑Apps sowie erweiterte Video‑Streaming‑ und Multitasking‑Features.
Zu den auffälligsten Punkten gehört laut Mp1st.com ein neues Next‑Gen‑Spiel, das Sony gemeinsam mit einem externen Studio entwickelt. Das Projekt wird als „immersiver Third‑Person‑Horror‑Shooter“ beschrieben und basiert auf der Unreal Engine 5. Es nutzt Motion‑Performance‑Capture und ein Fortschrittssystem.
Ob es sich dabei um das intern als „Project Heartbreak“ gehandelte Firesprite‑Projekt handelt, ist unklar. Beide Titel verwenden Unreal Engine 5, doch das frühere Projekt war für PS5 und PC vorgesehen, während das neue Spiel explizit für Next‑Gen entwickelt wird.
Auch im Bereich Cloud‑Streaming arbeitet Sony an der nächsten Generation. Die aktuelle PS5‑Cloud‑Infrastruktur setzt auf PCIe‑Gen4‑NVMe‑Speicher, während die kommende Generation auf PCIe‑Gen5‑NVMe umgestellt wird.
Die Arbeiten an der neuen Server‑Hardware laufen seit drei bis vier Jahren. Die Gen5‑Technologie erreicht bis zu 14.900 MB/s beim Lesen und 14.000 MB/s beim Schreiben und verdoppelt damit die Geschwindigkeit der bisherigen Lösung. Diese Entwicklung deckt sich mit früheren Leaks, die eine 1‑TB‑Gen5‑SSD für die PS6 vermuten lassen.
Im Bereich Machine Learning setzt Sony seine PSSR‑Technologie weiter fort. Ein Senior Research Scientist beschreibt Arbeiten an einer Frame‑Interpolation‑Pipeline für die nächste PlayStation‑Generation.
In den verwendeten Tools tauchen CUDA und TensorRT auf, was auf Nvidia‑Technologien verweist, obwohl die Konsole weiterhin auf AMD‑Hardware basieren soll. Sony investiert massiv in KI‑ und Machine‑Learning‑Expertise, um Echtzeit‑Grafik weiter zu verbessern.
Beim Controller gibt es erste Hinweise auf mögliche Weiterentwicklungen. Sony nutzt seit Jahren lizenzierte Haptic‑Technologie von General Vibration Corporation, deren SAVANT‑Architektur bereits im DualSense, den PSVR2‑Sense‑Controllern und dem PlayStation Portal steckt. Das Unternehmen entwickelt derzeit haptische Arrays für Touchpads, die synchronisierte LRAs nutzen und deutlich stärkeres Feedback ermöglichen.
Ob diese Technik im nächsten PlayStation‑Controller oder einem neuen Handheld zum Einsatz kommt, bleibt offen. Sony hat zudem ein Patent für einen Controller ohne physische Tasten eingereicht, doch es ist unklar, ob dieses Konzept für die nächste Generation vorgesehen ist.
Alle genannten Informationen basieren auf nicht offiziell angekündigten Projekten. Änderungen sind jederzeit möglich, da Sony bislang keine Details zur PlayStation 6 bestätigt hat.
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Mal schauen was da wirklich kommt…
Man muss da so auf erste richtige Infos warten.
Die neue PS wird teuer. Genau wie Helix.