PlayStation 6: Sony setzt verstärkt auf generative KI-Tools in First-Party-Studios

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Image: depositphotos

KI im Gaming: Sony setzt mit der PlayStation verstärkt auf generative Tools in First-Party-Studios.

Sony zieht die KI-Schraube weiter an und integriert generative Tools direkt in die Entwicklungsprozesse seiner PlayStation-Studios. Was nach Zukunft klingt, ist bereits Realität in mehreren internen Pipelines – inklusive Qualitätskontrolle, 3D-Assets und Animationen.

Bei einer aktuellen Unternehmenspräsentation bestätigten sowohl Sony Interactive Entertainment CEO Hideaki Nishino als auch Sony Group CEO Hiroki Totoki, dass generative KI bereits aktiv eingesetzt wird. Wichtig dabei: KI soll laut Sony keine kreative Arbeit ersetzen, sondern Prozesse beschleunigen und Entwickler unterstützen.

KI übernimmt erste Produktionsaufgaben

Laut den Aussagen von Nishino werden generative KI-Tools gezielt dort eingesetzt, wo repetitive und zeitintensive Aufgaben entstehen. Dazu gehören unter anderem:

  • Automatisierung von QA-Prozessen (Quality Assurance)
  • Unterstützung bei 3D-Modellierung
  • Hilfe bei Animationsabläufen
  • Generierung von Gesichtsanimationen auf Basis von Performance-Capture-Daten

Besonders interessant: Intern kommt offenbar ein Tool namens „Mockingbird“ zum Einsatz, das Gesichtsanimationen aus Motion-Capture-Daten erzeugt.

Diese Studios sind bereits an Bord

Bestätigt wurde außerdem, dass bereits erste First-Party-Studios mit den KI-Systemen arbeiten. Dazu zählen unter anderem:

  • Naughty Dog
  • San Diego Studio

Damit hält die Technologie Einzug in einige der bekanntesten PlayStation-Franchises wie The Last of Us, Uncharted oder MLB: The Show.

Sony: „Human Creativity bleibt im Zentrum“

Trotz der technischen Integration betont Sony mehrfach eine klare Linie: KI ist ein Werkzeug – keine kreative Instanz.

„Die Vision, das Design und die emotionale Wirkung unserer Spiele stammen weiterhin von unseren Studios und Talenten“, so Nishino. KI diene ausschließlich als Verstärker menschlicher Kreativität, nicht als Ersatz.

Auch Totoki unterstreicht: „AI ist ein mächtiges Tool, aber kein Ersatz für Künstler und Entwickler.“

Branchenweit weiter umstritten

Während Sony auf Integration setzt, gehen andere Studios deutlich vorsichtiger vor:

  • Einige Entwickler wie Mundfish testen KI nur intern oder verzichten aktuell komplett auf Integration
  • IO Interactive bestätigt, dass keine generative KI in der Entwicklung von Projekten wie 007: First Light verwendet wird
  • Take-Two betont ebenfalls, dass Grand Theft Auto 6 vollständig ohne generative KI-Assets entsteht

Die Branche bleibt damit gespalten zwischen Effizienzgewinn und kreativer Kontrolle.

Eines wird jedoch deutlich: KI wird im Game Development nicht verschwinden – aber die Art und Weise, wie sie eingesetzt wird, ist noch lange nicht final definiert. Sony positioniert sich hier klar auf der Seite der „unterstützenden KI“, nicht der ersetzenden.

Ob das die Zukunft der Spielentwicklung prägt oder nur ein Zwischenschritt bleibt, dürfte sich in den nächsten Jahren entscheiden.

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124 Kommentare Added

Mitdiskutieren
  1. Creasy 39130 XP Bobby Car Rennfahrer | 09.05.2026 - 21:36 Uhr

    Warum nicht, vielleicht schafft es sogar Freiräume, dass Entwickler sich wieder mehr um kreative Aspekte kümmern können

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    • Kreator78 85290 XP Untouchable Star 3 | 10.05.2026 - 08:19 Uhr
      Antwort auf Ranzeweih

      Kommt halt drauf an ob die leute was drauf haben oder nicht. Kannste nix nutze ki. Kannste was isses obsolet

      0
      • Jack86 52780 XP Nachwuchsadmin 6+ | 10.05.2026 - 09:13 Uhr
        Antwort auf Kreator78

        Nein, obsolet ist es jetzt schon nicht mehr. Kannste was, nutzt du erst Recht KI’s, weil’s enorm Zeit spart

        1
        • Ranzeweih 157755 XP God-at-Arms Onyx | 10.05.2026 - 15:09 Uhr
          Antwort auf Jack86

          Nicht nur Zeit, sondern auch ne Menge Geld. Die Entwicklung wird immer teurer, da kann so eine KI ein wahrer Segen sein.

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      • karambaa 23750 XP Nasenbohrer Level 2 | 10.05.2026 - 18:10 Uhr
        Antwort auf Kreator78

        Kannste was, beschäftigst du dich mit den neuesten Werkzeugen um deine Arbeit effizienter zu machen. Wer sich damit nicht auseinandersetzt verliert den Anschluss und muss für alle Ewigkeiten die gleichen workflows nutzen die von heute auf morgen völlig veraltet sind.

        Und hier gehts eben nicht um einen Zweizeiler welchen man in ChatGPT kippt sondern um komplexe und aufwändige Aufgaben welche KI übernehmen kann und der KI Agent dann eben auch Minuten beschäftigt ist etwas verwertbares zu produzieren.

        0
  2. Jack86 52780 XP Nachwuchsadmin 6+ | 10.05.2026 - 09:10 Uhr

    Das wird jeder nutzen, ob offen kommuniziert oder nicht. Wir Entwickler nutzen alle Claude, das ist mittlerweile Pflicht. Wer’s nicht ist raus aus’m Arbeitsmarkt.

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