R.U.S.E.: R.U.S.E. Strategische Präsentation auf der Gamescom

Ubisoft will das Strategie-Genre mit R.U.S.E. revolutionieren. Um dem Spiel auf den Zahn zu fühlen haben wir unseren Kollegen während der Messetage zum Stand von Ubisoft geschickt. Dort konnte er sich in einer von den Entwicklern…

Ubisoft will das Strategie-Genre mit R.U.S.E. revolutionieren. Um dem Spiel auf den Zahn zu fühlen haben wir unseren Kollegen während der Messetage zum Stand von Ubisoft geschickt. Dort konnte er sich in einer von den Entwicklern geleiteten Präsentation ein erstes Bild des neuen Strategiespiels machen. Anschließend wurde ihm für eine halbe Stunde ein Controller in die Hände gedrückt, mit dem er sich auf dem Schlachtfeld austoben konnte. Welchen Eindruck das Spiel bei ihm hinterlassen hat, könnt ihr jetzt hier nachlesen:

Schlacht der Großmächte
Im Vergleich zu anderen Strategiespielen, wie zum Beispiel Halo Wars, könnt ihr bei R.U.S.E. sehr große Armeen aufbauen. Die Karten sind dementsprechend extrem groß, aber auch R.U.S.E. kommt nicht um altbekanntes herum: Überall auf der Karte sind Ressourcen verteilt, von denen es nur eine Sorte gibt. Um die Ressourcen abzubauen, müsst ihr ein Nachschublager über der Rohstoffquelle errichten. Das gilt natürlich für alle der fünf spielbaren Fraktionen. Das vereinigte Königreich, Amerika, Frankreich, Deutschland und Japan stellen sich dem großen Kampf. Obwohl eure Einheiten keine direkte Schadensanzeige haben, könnt ihr schnell erkennen, wie es um sie bestellt ist: Fahrzeuge rauchen oder brennen je nach Beschädigung. Der Singleplayer-Modus, in dem ihr aus Sicht der Amerikaner den zweiten Weltkrieg erlebt, bietet euch mit 20 Missionen eine Beschäftigung für ungefähr 15 Stunden.

Alles im Blick
Im Grunde steuert ihr eure Truppen von einem Befehlsstand aus, auch Taktik-Zentrum genannt. Dort steht euch eine große taktische Landkarte zur Verfügung, um eure Truppen geschickt einzusetzen. In die Karte könnt ihr, wie üblich, hinein und hinaus zoomen. Mit Hilfe der Karte ist der Überblick über die eigenen Truppen und die des Gegners stets vorhanden.



Gebäudebau
Durch die schon erwähnte Landkarte ziehen sich Straßen, die für das Bauen von neuen Gebäude unentbehrlich sind: Die Versorgungs-Trucks, die die für den Bau erforderlichen Gebäudeteile anliefern, sind weder gepanzert, noch geländegängig. Das heißt, dass die Trucks sich nur über die Straßen bewegen können, oder anders ausgedrückt, dass ihr nur entlang der Straßen eure Gebäude bauen könnt.

Tarneinsatz
Damit euer Gegner keinen Überblick über eure Einheiten hat, könnt ihr diese mit der Aktion Tarnnetz verstecken. Wenn euer Gegner wissen will, was ihr geheim halten wollt, kann er Spione in euer Gebiet schicken, um sich einen genauen Überblick über eure Truppen zu verschaffen. Wollt ihr eurem Gegner auch diese Möglichkeit verbauen, könnt ihr dies mit der Aktion Funkstille tun. Aber es gibt noch mehr solcher Aktionen, zum Beispiel bewegen sich eure Einheiten mit der Aktion Blitze schneller durch das Gelände.

Multiplayer
Im Multiplayer-Modus findet ihr den aus Strategiespielen bekannten Versus-Modus. Dort können mindestens vier Spieler im 2 vs. 2 Modi gegeneinander spielen und sich mit den fünfverschiedenen Fraktionen austoben.

Fazit
Für Taktiker und die, die es einmal werden möchten, ein sehr interessantes Spiel, das euch sehr viele strategische Möglichkeiten anbietet. Einzig die Anwahl eurer Einheiten mit dem Controller ist noch etwas schwammig, die Grafik ist für ein Strategiespiel jedoch sehr ordentlich. Zudem konnten wir auf der Gamescom zehn neue Screenshots und Artworks des Spiels abstauben, die ihr in unserer Galerie findet.

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