Red Dead Redemption 2: Update bringt Ende Februar neue Features und Verbesserungen in den Multiplayer

Ende Februar wird ein neues Update für Red Dead Redemption 2 neue Features sowie Verbesserungen in den Multiplayer bringen.

Rockstar Games wird am 26. Februar ein neues Update für die Red Dead Online Beta von Red Dead Redemption 2 veröffentlichen.

Der Entwickler verspricht mit dem Update neue Features sowie Verbesserungen und Erweiterungen für die Spielwelt zu liefern. Unter anderem werden Änderungen an der Funktionsweise von Gesetzeshütern und Kopfgeld sowie an der Spielermarkierung auf der Minikarte, Verbesserungen des Waffen-Balancings und mehr vorgenommen.

Lest nachfolgend eine detaillierte Beschreibung der Änderungen und Neuerungen direkt von den Entwicklern. In der kommenden Woche sollen weitere Neuigkeiten dazu folgen.

Verrufenheit und Spielersichtbarkeit
Durch gesammeltes Spielerfeedback zu der Frage, wie wir verschiedenste Arten von destruktivem Spielerverhalten minimieren können, haben wir einige Änderungen an der Spielermarkierung auf der Karte geplant.

Erstens verkleinern wir die Sichtbarkeit der Spielermarkierung auf lange Distanzen – eure Position auf der Karte wird anderen Spielern nicht mehr angezeigt, es sei denn ihr befindet euch in deren Nähe (innerhalb eines Radius von 150 Metern) oder seid etwas weiter entfernt und feuert einen Schuss ab. Spieler in anderen Städten oder Regionen sind nicht sichtbar. Dies schützt Spieler davor, wiederholt über lange Distanzen zur Zielscheibe zu werden.

Zweitens führen wir das Verrufenheitssystem ein, welches übertrieben aggressive Spieler besonders markiert: Wenn eure Verrufenheit steigt, wird eure Kartenposition (und die Position eurer Truppmitglieder) durch eine zunehmend dunkler werdende Markierung, die sich stufenweise von blau zu dunkelrot verfärbt, angezeigt. Eure Verrufenheit erhöht sich durch üble Taten wie dem Töten oder Angreifen anderer Spieler oder ihrer Pferde – aber nur, während ihr euch außerhalb von Spielmodi oder Events befindet. Je kürzer die Zeit zwischen diesen schlimmen Handlungen, desto schneller erhöht sich eure Verrufenheit. Begebt ihr euch wieder auf den Pfad der Gerechten zurück, wird sich eure Verrufenheit mit der Zeit verringern.

Zusätzlich zum Verrufenheitssystem fügen wir Verhandeln mit ganzen Trupps und Fehden hinzu. Schon bald könnt ihr die Option „Verhandeln“ nach dem ersten Kill auswählen, was für den Angreifer und seinen ganzen Trupp gilt. Alternativ könnt ihr, falls ihr lieber gegen euren Gegner in dem Kampf ziehen wollt, nach dem ersten Kill eine Fehde auslösen, wodurch euer kleiner Disput zu einer zeitlich begrenzten Schießerei wird, in dem rivalisierende Spieler ihren Streit unter sich im Free Roam regeln, wobei jeder Kill Punkte bringt.

Verbesserung der Balance von Kopfgeld und Gesetzeshütern
Verrufene Spieler, auf die hohe Kopfgelder ausgeschrieben sind, werden höchstwahrscheinlich von Kopfgeldjägern heimgesucht, die ihnen an den Kragen und ihr Kopfgeld wollen.

Kriminelles Verhalten wirkt sich auf die Höhe eures Kopfgelds und auf eure Ehre aus – gestaffelt nach Schwere des Verbrechens. Das Töten eines anderen Spielers kann in höherem Kopfgeld resultieren, das Angreifen von Dorfbewohnern oder Tierquälerei wiederum könnte sich in niedrigerem Kopfgeld widerspiegeln, sofern das Verbrechen gemeldet wurde, und leichtere Straftaten wie Plündern oder Diebstahl werden lediglich eure Ehre verringern.

Wenn euer Kopfgeld eine bestimmte Schwelle überschreitet und Kopfgeldjäger auf euch aufmerksam werden, werdet ihr alarmiert, dass sie euch tot sehen wollen. Je höher euer Kopfgeld, desto mehr seid ihr wert und umso schwerer gestaltet sich die Flucht für euch und euren gesamten Trupp.

Tägliche Herausforderungen
Wir werden zudem eine Reihe täglicher Herausforderungen hinzufügen, denen ihr euch in der Red Dead Online Beta stellen könnt. Erledigt individuelle Aufgaben, die jeden Aspekt des Lebens im Grenzland abdecken, und verdient euch EP und Goldnuggets. Herausforderungen reichen vom Sammeln von Kräutern, Verkaufen von Objekten beim Hehler, Jagen und Häuten von Tieren bis zum Ausräumen von Bandenverstecken, dem siegreichen Beenden von Fehden und noch vielem mehr. Diese täglichen Herausforderungen werden kontinuierlich erweitert und ergänzt, zum Beispiel um Spezialherausforderungen und -auszeichnungen, Boni für regelmäßiges Abschließen der Herausforderungen und mehr.

Weitere Fehlerbehebungen und mehr
Euer Feedback war besonders wertvoll – bitte macht weiter so. Neben den genannten Updates planen wir weitere Änderungen basierend auf dem Community-Feedback, das uns bislang erreicht hat: Ausgewählte Waffen werden neu abgestimmt, darunter das Varmint-Gewehr, bei dem die Genauigkeit an andere Repetiergewehre angepasst wird; Kadaver und Pelze auf eurem Pferd bleiben nach Tod oder Respawn erhalten, Sprach-Chat wird bald nur noch über kürzere Distanzen funktionieren – und noch mehr.

13 Kommentare Added

Mitdiskutieren
  1. McLustig 91875 XP Posting Machine Level 1 | 12.02.2019 - 19:47 Uhr

    Mal den Singleplayer etwas überarbeiten, das wärs! Nehmt euch mal ein Beispiel an CDProjectred, da gabs später ne Kiste in die man Waffen reinlegen konnte die man nicht mitschleppen will *hint hint*. Und die Steuerung wurde auch verbessert.
    Aaaber gut, ich glaube für den Singleplayer kommt nix mehr^^.
    Ich liebe es ja trotzdem!

    Edit: achja, ein Paar mehr/neue Klamotten hätte ich auch gerne, es gibt doch so viele tolle in RDO.

    1
  2. Gnommel 9840 XP Beginner Level 4 | 12.02.2019 - 20:00 Uhr

    Gegen eine nachträgliche Einführung einer deutschen Sprachausgabe hätte ich auch nix.

    0
  3. Lurchi 71 4320 XP Beginner Level 2 | 12.02.2019 - 21:00 Uhr

    Von RDR 2 wurden 23 Millionen Einheiten verkauft,somit hat es gefälligst genial zu sein.
    Wenn man das nach 50 Stunden anders sieht ,ist man heutzutage halt ein Internet Troll ,oder schlicht zu blöd es zu spielen.
    Das ist der allgemeine Tenor wenn man etwas gegen RDR 2 sagt…traurig aber wahr.

    1
    • I G0TTGAM3R I 5993 XP Beginner Level 3 | 12.02.2019 - 23:13 Uhr

      Ich musste nicht mal 50 Stunden spielen, um die offensichtlich und teilweise großen und groben Macken, die das Game hat zu erkennen. Da war bei RDR1 nicht soviel im Argen, was so betrifft. Der MP juckt mich null um ehrlich zu sein, da spiele ich lieber was anderes.

      0

Hinterlasse eine Antwort