Nachdem ein Nutzer von einer vermeintlich defekten Steam Machine („Red Line of Death“) berichtet hatte, hat Valve nun die tatsächliche Ursache des Problems erläutert. Entgegen der ersten Annahme lag kein Defekt der Grafikeinheit vor.
Der Nutzer hatte auf Reddit geschildert, dass seine Steam Machine nach nur rund 20 Minuten Nutzung eine rote LED-Anzeige zeigte. Nach den bisherigen Hinweisen von Valve deutete diese auf einen GPU-Fehler hin. Schließlich gelang es ihm jedoch, das System durch einen CMOS-Reset wieder in Betrieb zu nehmen, indem er das Gerät über Nacht vollständig vom Stromnetz trennte.
Valve erklärte daraufhin, dass es aufgrund eines Kommunikationsfehlers zu einer falschen Zuordnung der LED-Anzeige gekommen sei. Die Anzeige auf der Vorderseite sei ab Werk horizontal gespiegelt, weshalb die Fehlercodes vertauscht dargestellt würden. Statt eines GPU-Defekts habe die rote LED in diesem Fall auf ein Memory Training hingewiesen.
Nach Angaben des Unternehmens kann dieses Verhalten insbesondere nach einem BIOS-Update auf Systemen mit AMD Zen 4- oder Zen 5-Prozessoren auftreten. Während dieses Vorgangs trainiert das System den Arbeitsspeicher neu, was mehrere Neustarts erfordern kann. Sollte der Prozess nicht korrekt abgeschlossen werden, könne ein CMOS-Reset beziehungsweise ein erneutes Speichertraining das Problem beheben.
Valve geht davon aus, dass das BIOS-Update auf der betroffenen Steam Machine nicht vollständig abgeschlossen wurde und die empfohlene Vorgehensweise deshalb ein erneutes Memory Training ausgelöst hat.
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