Steam: Valve vor Gericht – Unfaires Verhalten und überhöhte Gebühren

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„Es kooperiert nicht fair“ – warum Valve sich einer £656-Millionen‑Klage in Großbritannien stellen muss!

Die britische Digital‑Safety‑Aktivistin Vicki‑Shotbolt, CEO von Parent Zone, führt eine £656‑Millionen‑Sammelklage gegen Valve an. Im Zentrum steht der Vorwurf, dass Steam seine dominante Marktposition missbraucht und mit seiner 30‑Prozent‑Gebühr den Wettbewerb verzerrt.

Shotbolt formuliert es im Interview unmissverständlich: „Steam ist eine große und wichtige Plattform für ein großes und wichtiges Ökosystem – sie muss fair kooperieren, und das tut sie eindeutig nicht.“

Sie argumentiert, dass der Games‑Sektor eine zentrale Rolle in der digitalen Wirtschaft spielt und deshalb fair operieren müsse. Aus ihrer Sicht überlädt Valve den Markt mit einer Gebühr, die Entwickler und Verbraucher gleichermaßen belastet.

Die Klage behauptet, dass Steam durch seine Gebührenstruktur und Marktstellung Preise künstlich hochhalte und Alternativen behindere. Shotbolt sieht darin ein systemisches Problem:

„Games sind ein wirklich wichtiger Sektor, und deshalb muss es fair bleiben und nicht übermäßig berechnet werden.“

Valve weist die Vorwürfe zurück und betont, dass Steam Entwicklern eine stabile Infrastruktur, Reichweite und Support bietet. Der Fall wird jedoch weit über Großbritannien hinaus beobachtet – denn er könnte Auswirkungen auf die gesamte digitale Vertriebslandschaft haben.

Die Gerichtsverhandlung wird zeigen, ob die britischen Richter Valves Gebührenmodell als marktmissbräuchlich einstufen oder als legitimen Teil eines etablierten Ökosystems.

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41 Kommentare Added

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  1. MarkoP 4080 XP Beginner Level 2 | 23.02.2026 - 13:14 Uhr

    Für mich als Verbraucher sind 30% oder 12% egal, da der Endpreis sich nicht ändert.
    Außerdem ist Steam meist eh günstiger. Steam hat den viel besseren Launcher. Hat viel mehr Features. Warum sollte ich da wechseln?

    Vor allem zu einem Unternehmen, welches nicht nur Easy Anti Cheat verbreitet, sondern es jetzt noch invasiver macht, indem man die Freigabe erteilt, dass Entwickler EAC noch invasiver einstellen können?

    Es tut mir ja leid für die von Valve „ausgebeuteten Entwickler“, aber sie sollten eher die anderen Plattformen dafür kritisieren, Meilenweit hinter Steam zu sein, damit Valve nicht die Position auf dem Markt hat.

    Man kann Valve ja für vieles kritisieren, gerade im Thema Zensur, aber das hier?
    Ich zeige morgen auch Nintendo an, weil ich auf einen Stein getreten bin!

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  2. Smill 1540 XP Beginner Level 1 | 23.02.2026 - 13:40 Uhr

    Die von Valve sind verbrecher! Hoffentlich wird denen jetzt das Handwerk gelegt! Nieder mit dieser schund Plattform Steam!

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    • Zzzzzap 1160 XP Beginner Level 1 | 25.02.2026 - 14:07 Uhr
      Antwort auf Smill

      Also solche Kommentare sollte man kommentarlos löschen.

      Dieser entbehrt jeder Grundlage und hat nichts sinnvolles zu sagen.

      Verbrecher sind eher Leute die solche Kommentare schreiben.

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      • mAsTeR OuTi 101580 XP Profi User | 25.02.2026 - 14:14 Uhr
        Antwort auf Zzzzzap

        Man sollte viele Kommentare hier einschränken aber leider gibt es keinen Admin oder Mod der sich drum kümmert.

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  3. Lord Maternus 367025 XP Xboxdynasty Veteran Platin | 23.02.2026 - 16:58 Uhr

    Man sollte eins nicht vergessen: Wenn die 30 % ja auch so schlimm sind für Entwickler bzw. Publisher und Kunden, dann hat Steam seine Marktstellung TROTZ ihrem Dasein als böser Preisteufel.
    Windows ist das beste Beispiel dafür, dass Gewohnheit viel regelt, aber vielleicht ist Steam auch einfach besser. So sehr sogar, dass Publisher die 30 % in Kauf nehmen, um die Kunden zu erreichen, die bei 12 % oder 0 % den gleichen Preis zahlen würden.

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