Zwei leitende Entwickler von Suicide Squad: Kill the Justice League haben sich rückblickend kritisch über die Entwicklung des Spiels und die allgemeinen Strukturen innerhalb der Spieleindustrie geäußert.
In einem Interview mit Bloomberg schildern Johnny Armstrong (Associate Design Lead) und Axel Rydby (Game Director), dass sich die Prioritäten während der langen Entwicklungszeit zunehmend verändert hätten. Ursprünglich habe das Projekt stärker auf klassische Spielentwicklung ausgerichtet begonnen, sei jedoch im Laufe der Zeit immer stärker durch wirtschaftliche Vorgaben und Live-Service-Anforderungen geprägt worden.
Laut den Aussagen habe sich der Fokus im Verlauf der Entwicklung zunehmend auf Fragen verschoben, wie sich bestimmte Systeme monetarisieren oder auf größere Spielerzahlen optimieren lassen. Dadurch sei bei den Entwicklern zeitweise das Gefühl entstanden, weniger an einem kreativen Projekt zu arbeiten und stärker an datengetriebenen Vorgaben orientiert zu sein.
Rydby beschreibt, dass diese Entwicklung das Gefühl vermittelt habe, nicht mehr „wirklich Spiele zu machen“, sondern eher wirtschaftlichen Modellen zu folgen. Diese Veränderung habe sich über die Zeit hinweg stark auf die Motivation im Team ausgewirkt.
Auch Armstrong äußert sich ähnlich und beschreibt die Phase nach der Veröffentlichung als emotional belastend. Die Erfahrungen während und nach der Entwicklung hätten seine Freude an der Spieleentwicklung zeitweise stark beeinträchtigt.
Beide Entwickler haben Rocksteady inzwischen verlassen und arbeiten aktuell an einem kleineren Indie-Projekt. Sie betonen dabei, dass die Rückkehr zu kleineren, unabhängigen Projekten ihnen geholfen habe, ihre ursprüngliche Motivation wiederzufinden.
Gleichzeitig äußern sie eine generelle Warnung an die Branche: Der zunehmende Fokus auf wirtschaftliche Optimierung und Live-Service-Modelle führe laut ihrer Einschätzung dazu, dass kreative Aspekte in der Spieleentwicklung zunehmend in den Hintergrund geraten.
Die Aussagen zeichnen damit ein kritisches Bild der aktuellen Entwicklung innerhalb der AAA-Spieleindustrie und der Spannungen zwischen kreativer Arbeit und wirtschaftlichen Anforderungen.
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Das ist auf jeden Fall ein großes Problem, deshalb waren die meisten Spiele früher auch besser.
In 8 Jahren und mit ein paar hundert Millionen hätte man natürlich eine gute Coop Kampagne und einen brauchbaren Live Service part entwickeln können der die Geldgeber glücklich macht… Aber gut… Beides als Mittelmaß und nachher jammern geht natürlich auch.
Fande das Spiel überhaupt nicht gut
Das Game war einfach Grütze, dann die live service Sahne obendrauf und die hübsche Monetarisierungskirsche, genau mein Geschmack, nicht.
Nicht vergessen wie man mit Batman und Co umgegangen ist, eine Schande, wenn man bedenkt welche Spiele davor kamen.
Hatte es schnell wieder zurück gegeben 😂
Und deswegen könnt ihr eure Grütze auch behalten.
C.R.E.A.M. 😹 Hab et noch nit gespielt, aber jep der Rubel muss rollen sonst sind et köppe 😅
Der Erfolg von Fortnite hat Gaming kaputt gemacht
Damit haben die Rocksteady fast zerstört.. Die Arkham-Reihe war so Klasse! Suicide Squad…. hätte auch ein Klasse Singleplayer Game werden können! Naja, den rest kennen wir ja.. Diese GaaS orientierten, Geldgierigen Arschgeigen sind wie eine Krankheit in der Spiele Industrie..
Gerade die Geschichte war auch absolute Grütze, selbst ohne den GaaS Müll kaum auszuhalten.
Ja leider.. ich denke das die Geschichte ohne diesen GaaS Müll anders geworden wäre..