Mit dem bevorstehenden Release von Grand Theft Auto VI könnte Take-Two Interactive vor einem gewaltigen Geldsegen stehen. Nun hat CEO Strauss Zelnick angedeutet, dass ein Teil der erwarteten Einnahmen künftig auch für weitere Übernahmen in der Spielebranche genutzt werden könnte.
Im Rahmen der jüngsten Investorenkonferenz nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen wurde Zelnick gefragt, wie das Unternehmen die erwarteten zusätzlichen Einnahmen verwenden möchte. Dabei nannte er drei zentrale Bereiche: organisches Wachstum durch die Entwicklung neuer Spiele, die Rückführung von Kapital an Aktionäre sowie sogenanntes anorganisches Wachstum.
Unter letzterem versteht Take-Two mögliche Übernahmen anderer Unternehmen. Zelnick betonte jedoch, dass solche Schritte nur sehr gezielt erfolgen würden. Der Fokus liege auf kreativen Studios und Teams, die langfristig hochwertige Spiele entwickeln können.
Als erfolgreiche Beispiele verwies der CEO auf die Übernahmen von Gearbox Entertainment und Zynga. Beide Akquisitionen bezeichnete er indirekt als positive Ergänzungen für das Unternehmen.
Konkrete Übernahmeziele nannte Zelnick nicht. Seine Aussagen zeigen jedoch, dass Take-Two nach dem Marktstart von Grand Theft Auto VI ausreichend finanzielle Möglichkeiten besitzen dürfte, um weitere Studios in das eigene Portfolio aufzunehmen.
Angesichts der enormen Erwartungen an Grand Theft Auto VI wäre ein solcher Schritt kaum überraschend. Das Spiel gilt bereits jetzt als einer der wichtigsten Releases der Videospielgeschichte und könnte Take-Two in eine noch stärkere Position innerhalb der Branche bringen.
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Genügend Geld dürfte dann ja vorhanden sein.