Nach der vollständigen Abschaltung von The Crew im Jahr 2024, wodurch das Spiel unspielbar wurde, steht Ubisoft weiter in der Kritik. Die französische Verbraucherorganisation UFC-Que Choisir hat nun angekündigt, das Unternehmen zu verklagen.
Die Organisation wirft Ubisoft „irreführende“ Geschäftspraktiken sowie „missbräuchliche“ Vertragsklauseln vor. Hintergrund ist, dass Käufer den Zugriff auf das Spiel verloren haben, obwohl es zuvor verkauft wurde. Laut UFC-Que Choisir ist es inakzeptabel, dass ein erworbenes Spiel nachträglich unzugänglich gemacht wird.
Bereits zuvor hatte Ubisoft in einem Verfahren argumentiert, Spieler hätten das Spiel rund zehn Jahre lang nutzen können und daher keinen Anspruch auf Beschwerden, insbesondere da keine Offline-Version bereitgestellt wurde. Die rechtliche Auseinandersetzung ist weiterhin im Gange.
Unterstützung erhält die Klage von der Initiative Stop Killing Games, die sich gegen das dauerhafte Entfernen von Spielen richtet. Die Bewegung hat inzwischen über eine Million bestätigte Unterschriften für eine europäische Bürgerinitiative gesammelt und fordert Maßnahmen gegen das Entfernen bereits gekaufter Inhalte.
Ein Sprecher von UFC-Que Choisir bezeichnet den Fall als rechtlich klar und stellt infrage, wie ein Unternehmen ein Produkt verkaufen kann, das jederzeit deaktiviert werden kann.
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Wenn das für Ubisoft gilt, gilt das dann auch für alle anderen Spiele nur mit MP? Oder inwiefern ist the Crew ein Einzelfall?