The Elder Scrolls Online: Bestrebungs-System anscheinend wegen Microsofts Lootbox-Richtlinien eingeführt

Das neue Bestrebungs-System in The Elder Scrolls Online wurde anscheinend wegen der Lootbox-Richtlinien für Microsoft-Spiele eingeführt.

Vor kurzem haben wir euch über das neue Bestrebungs-System in The Elder Scrolls Online aufgeklärt. Mithilfe dieses neuen Systems können neue tägliche und wöchentliche Aufgaben, sogenannte Bestrebungen, erledigt werden, die verschiedene Belohnungen (wie Gold oder Erfahrung) einbringen sowie eine neue Währung namens Siegel der Bestrebung gewähren.

Mit dieser brandneuen Währung Siegel der Bestrebung könnt ihr alle aktuell in Kronen-Kisten verfügbaren Gegenstände zum ersten Mal auch allein durch das Spielen erwerben. Dazu gehören alle möglichen Verbrauchsgüter aus Kisten, Begleiter, kosmetische Dinge oder gar extrem seltene Apex-Reittiere.

Nun sickerte durch, dass diese Änderungen womöglich nur eingeführt wurden, weil Bethesda den Loot-Box-Richtlinien von Microsoft-Spielen Folge leisten musste. Diese besagt nämlich, dass alle zufälligen Gegenstände und Loot-Boxen nicht nur gegen Geld, sondern vom Spieler auch verdient werden können.

Auszug aus der Richtlinie: „Gegenstände in Beutekisten können immer durch Spielen verdient werden. Alle Gegenstände, die durch bezahlte Beutekisten in unseren Spielen verfügbar sind, werden auch durch unbezahlte Gelegenheit durch Spielen (d. h. Grinding) verfügbar sein.“

Dies wurde aber weder von Microsoft noch von Bethesda bestätigt. Wenn da aber wirklich was Wahres dran ist, scheint die Fusion bereits positive Früchte zu tragen.

22 Kommentare Added

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  1. Zzampano 530 XP Neuling | 22.04.2021 - 08:47 Uhr

    Ich versuche es jetzt zum dritten Mal, die vorherigen Kommentare wurden nicht veröffentlicht – falls es dann (inhaltlich) dreimal auftauchen sollte, bitte ich um Entschuldigung.
    Microsoft hat diese Regeln nicht ohne Eigennutz eingeführt. Lootboxen, deren Inhalt nicht käuflich oder erspielbar zu erwerben sind, gelten als eine Art Glücksspiel und führen automatisch zu einer FSK/USK 18 Bewertung und schränken damit die Vermarktbarkeit ein.
    Ferner wandelt sich die Rechtssprechung (und meines Wissens nach auf die rechtliche Grundlage) wonach diese Lootboxen (s.o.) als Glücksspiel angesehen werden und man eine staatl. Glücksspiellizenz dafür bräuchte um sich nicht strafbar zu machen.

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