Mit einem deutlichen Rückgang bei Umsatz und Buchungen hat Ubisoft ein schwieriges Geschäftsjahr 2025/26 abgeschlossen, während gleichzeitig eine umfassende Umstrukturierung vorangetrieben wird.
Der Jahresumsatz lag bei 1,4 Milliarden Euro und damit 21,8 Prozent unter dem Vorjahr. Die Net Bookings gingen um 17,4 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zurück. Besonders stark fiel der Einbruch im Schlussquartal aus, in dem Umsatz und Buchungen um 47,3 beziehungsweise 54 Prozent sanken.
Als Hauptgründe nennt das Unternehmen einen schwächeren Veröffentlichungsplan sowie den laufenden Umbau der internen Strukturen. Gleichzeitig stiegen die operativen Verluste deutlich von 196,5 Millionen Euro auf rund 1,3 Milliarden Euro.
Trotz der schwachen Zahlen zeigen sich einzelne Marken weiterhin stabil. Rainbow Six Siege erreichte im März über zehn Millionen monatlich aktive Spieler, während The Division 2 seine Buchungen im Jahresverlauf mehr als verdoppeln konnte. Auch Assassin’s Creed bleibt ein zentraler Faktor und verzeichnete über 30 Millionen Spieler sowie steigendes Engagement.
Weitere Titel wie Avatar: Frontiers of Pandora, The Crew Motorfest und For Honor konnten ebenfalls Wachstum erzielen. Insgesamt blieb der Backkatalog stabil und war ein wesentlicher Treiber der Einnahmen.
Im Zuge der Umstrukturierung wurden sieben Projekte eingestellt und sechs weitere verschoben. Dennoch verzeichnet Ubisoft weiterhin eine große Reichweite mit 36 Millionen monatlich aktiven Nutzern sowie insgesamt 129 Millionen Spielern auf Konsolen und PC.
Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Ubisoft zunächst eine weitere Schwächephase, bevor ab 2027/28 wieder ein stärkeres Wachstum einsetzen soll. Das Unternehmen plant unter anderem die Veröffentlichung von Assassin’s Creed Black Flag Resynced sowie weitere Premium-Titel auf Basis etablierter Marken.
Langfristig sieht sich Ubisoft durch die eingeleiteten Maßnahmen besser aufgestellt, um nachhaltiges Wachstum und stabile Einnahmen zu erzielen, auch wenn kurzfristig schwierige Entscheidungen und finanzielle Einschnitte notwendig sind.
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Oha das ist ja heftig 😥
„Als Hauptgründe nennt das Unternehmen einen schwächeren Veröffentlichungsplan sowie den laufenden Umbau der internen Strukturen.“
Ah ja…. mMn wäre es an der Zeit, die Probleme endlich einmal beim Namen zu nennen. Und diese dann abzustellen.
Das nenne ich mal Verlust 😅
Ubisoft kämpft, mal abwarten ob das wirklich wieder bergauf gehen wird.