Ubisoft‑CEO Yves Guillemot hat sich nach den jüngsten Restrukturierungsmaßnahmen und Entlassungen erstmals ausführlicher geäußert.
In einem Interview betonte er, dass er die „legitimen Sorgen“ der Belegschaft nachvollziehen könne. Veränderungen dieser Größenordnung würden „natürlich Fragen aufwerfen und Spannungen erzeugen“, besonders wenn sie den Arbeitsalltag der Mitarbeiter betreffen.
Im Zuge der Umstrukturierung hat Ubisoft ein freiwilliges Abfindungsprogramm gestartet, um 200 Stellen in Paris abzubauen. Zusätzlich wurden 40 Positionen bei Ubisoft Toronto gestrichen.
Guillemot erklärte, man müsse angesichts eines zunehmend wettbewerbsintensiven Marktes schneller, effizienter und enger abgestimmt arbeiten. Die geplanten 200 Millionen Euro an zusätzlichen Kosteneinsparungen würden „selektive Restrukturierungen“ beinhalten, wobei der Fokus weiterhin auf freiwilligen Abgängen und kontrollierter Neueinstellung liege.
Die französische Gewerkschaft Solidaires Informatique kritisierte die Maßnahmen scharf und sprach von „Wut und Verzweiflung“ in der Belegschaft. Sie fordert ein Ende der Sparmaßnahmen, mehr Home‑Office‑Möglichkeiten und Gehaltserhöhungen.
Anfang des Monats traten über 1.200 Ubisoft‑Mitarbeiter in den Streik, vor allem in Frankreich und teilweise in Ubisoft Mailand. Ubisoft meldete später, dass sich 538 Beschäftigte offiziell als streikend gemeldet hätten. Guillemot betonte, dass mehr Transparenz und offener Dialog in Zeiten großer Veränderungen essenziell seien.
Im Interview ging Guillemot auch auf Kritik an der Ernennung seines Sohnes Charlie Guillemot zum Co‑CEO des Tencent‑unterstützten Ubisoft‑Studios Vantage Studios ein. Er verteidigte die Entscheidung mit der langen Familiengeschichte des Unternehmens und betonte, dass die Ernennung auf Fähigkeiten, Erfahrung und Eignung basiere.
Vantage Studios stellte kürzlich sein neues Führungsteam für Assassin’s Creed vor, darunter Ubisoft‑Veteranen Martin Schelling, Jean Guesdon und François de Billy.
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„…und betonte, dass die Ernennung auf Fähigkeiten, Erfahrung und Eignung basiere.“
Natüüürlich ist da sein Sohn… zufällig am besten geeignet. Schon klar ^^