In einem aktuellen strategischen Bericht warnt Ubisoft UK vor weiter sinkenden Einnahmen im laufenden Geschäftsjahr, das im März 2026 endet.
Das Unternehmen führt den Rückgang vorwiegend auf schwache Spielverkäufe – einschließlich physischer Versionen – sowie auf die veränderten Spielgewohnheiten der Konsumenten zurück. Viele Spieler konzentrieren sich mittlerweile auf wenige größere Titel statt auf zahlreiche Releases pro Jahr.
Ubisoft UK bezeichnet das traditionelle Modell, bei dem ein Spiel einmalig für 50–60 Pfund verkauft wird, als „weniger verbreitet“. Gründe dafür sind der Aufstieg von Spiel-Abonnements wie Game Pass, langlebige Live-Service-Spiele, Free-to-Play-Titel und Cloud-Streaming-Angebote. Laut dem Bericht:
„Das traditionelle Modell, ein einzelnes Spiel für 50–60 Pfund als Einmalkauf zu verkaufen, wird immer seltener. Multi-Game-Abos, langfristige Games-as-a-Service-Titel, Free-to-Play-Spiele und Cloud-Streaming bieten Konsumenten neue und attraktive Möglichkeiten, auf Inhalte zuzugreifen.“
Ubisoft beobachtet, dass Konsumenten weniger Spiele spielen, diese dafür aber länger nutzen. Viele neue Titel haben Schwierigkeiten, die früher üblichen Verkaufszahlen zu erreichen, und der Markt sei insgesamt volatiler geworden. Aufgrund eines reduzierten physischen Releaseplans für das kommende Jahr erwartet Ubisoft UK, dass die Einnahmen im Geschäftsjahr 2026 sinken werden.
Besonders deutlich wird der Wandel bei der Assassin’s Creed-Reihe: Seit Valhalla integriert Ubisoft zunehmend Live-Service-Elemente, und der neueste Teil, Assassin’s Creed Shadows, enthält sogar Battle Pässe, über die Spieler zusätzliche Ausrüstung, Crafting-Materialien und kosmetische Items freischalten können.
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Wo bleibt dann The Division 3????
Bekommst du schon noch. 50€ basisversion ibkl 2 waffen, 1 Granate und Rucksack.
3 Gebiete im Spiel 70€
Waffen je 5 €
Mehr Inventar im Rucksack 18.99€
Usw usw.
Ubisoft hat sich nun tatsächlich die Schlinge um den Hals gelegt
@Brainiac76 Das wird noch Dauern, warum, weil es nicht von Ubisoft direkt entwickelt wird sondern von Massive Entertainment, Ubisoft ist Publisher und Anteilseigner. Ubi hat erst vor ein paar Wochen die Gelder gekürzt, z.b. weil ME mit den Projekten nicht nachkommt und mit Outlaws einen richtigen Flop produziert hat, obwohl das mit StarWars im Namen eigentlich gar nicht möglich sein dürfte. Und im allgemeinen kaum Gewinn erzielt mit Avatar und Division. Konsequenz das Personal wurde drastisch gekürzt bzw in andere Studios versetzt wenn sie wollten. Theoretisch kümmert sich jetzt eine Skeleton Crew um Division3, da aber bereits bei Teil 2 dlcs erst Jahre später rauskamen, kann ich mir vorstellen es dauert noch 7 Jahre, wenn das Studio bis dahin nicht zu macht. Und das Projekt entweder von jemandem anderen übernommen wird oder ganz eingestellt
Bei einem Unternehmen wie Ubisoft das in den letzten Jahren so hart in der Kritik steht, ist es absolut belanglos was Ubisoft meint wie sich der Markt entwickelt.
Ubisoft beweist seit Jahren ihre Inkompetenz in allen möglichen Bereichen, da kann ich keine Aussage von den mehr für voll nehmen.
Zu 100% Recht hast Du
War auch mein Gedanke, hatte gestern mal AC Mirage getestet, Mann ist das Spiel schlecht, fühlt sich total veraltet an, die Steuerung und auch das Kletterverhalten haben sich irgendwie zurückentwickelt, übel.
Ich finde genau das Gegenteil, es ist jetzt modern und fühlt sich wie bei Shadows an, es ist viel smoother als vor 2 Jahren. Vorher war es eigentlich wie in Teil 2 oder Unity, extra so wegen den Fans, die fanden die neue Steuerung nicht gut. Das Hauptspiel ist eigentlich recht ok mit einer Prince of Persia ähnlichen Story. Und hat alles was sich die Hater und Fans damals unbedingt gewünscht haben. Spiel kleiner, wie früher, mehr Soulslike, kaum Sammelitem, gute Grafik (warum Top vor 2 Jahren, mittlerweile Durchschnitt). Trotzdem hat es nicht hohe Verkaufszahlen ca 5-7M.
Der DLC fängt stark an und baut dann doch schnell ab, auch weil es keine 6std. sondern nur max 2 für die Story braucht. Allerdings die option die Missionen wiederholen zu können ist nice, spart das NewGame+. Auch merkt man das es die Region anpreisen soll, also die Sehenswürdigkeiten Kodex klingen alle wie aus dem Touristenheft, trotzdem relativ interessant.
Wenn du meinst, es spielt sich sehr behäbig und die Kämpfe sind auch langweilig, hat mich einfach nullkommanull abgeholt.
Die Leute bei Ubisoft leben einfach an der Realität vorbei und haben jeglichen Kontakt zu ihrer Kundschaft verloren. Natürlich gibt es einen großen Markt für Online und GaaS Spiele, aber der ist eben sehr hart umkämpft. Wenn man da nicht mit einem total innovativen und spannenden Konzept ankommt, kann man schon einpacken. Und das ist einfach nicht Ubisofts Stärke.
Die sollten sich auf gute, solide Singleplayer Spiele konzentrieren, ohne 1000 Mikrotransaktionen, ohne lächerliche Skins, dafür mit ernstzunehmender Story und erwachsenen Inhalten. Dann lieber die Maps was kleiner machen, oder eine linearere Spielerfahrung einbauen, als die Million sinnfreier Nebenquests. Dann ist der Spieler eben nach 30-40h durch mit dem Spiel, ist doch fein. Wenn er Spaß hatte, kommt er beim nächsten Spiel wieder. Aber wenn mich Ubisoft zwingt 120h die gleichen Nebenaufgaben abzuklappern, dann skippe ich das nächste Spiel mit Sicherheit, weil ich es dann erstmal satt habe.
Ähm Rainbow Six und the Crew franchise zb 40M aktive Spieler kommt an COD Spielerzahl ran. Ich würde eher sagen das die Online Spiele 100% besser laufen und die SinglePlayer nicht.
Zu bedenken ist noch das der Bericht von UK ist und nicht komplett Ubisoft. UKs Wirtschaft ist über die Jahre drastisch gefallen und außer London ein failed state. Die Wirtschaft im ganzen in der Uk ist diese Jahr nochmal um ca 35% gefallen. Das die Leute da lieber die günstigste Spielevariante wählen als sich die Spiele zum Vollpreis zu holen ist nur logisch.
Ja stimmt. RBS ist mal ein Erfolg gewesen, aber das ändert aus meiner Sicht nichts daran, dass es sehr schwer ist in der GaaS Welt Fuß zu fassen. Und RBS erfüllt eben genau das, was ich sagte. Es hat ein Alleinstellungsmerkmal und kam zur rechten Zeit und hat sich eine Fanbase erarbeitet. Aber der Release ist jetzt beinahe 10 Jahre her. Der Markt ist mittlerweile überfüllt mit Spielen, die auch zu den Großen zählen wollen und es kann aus meiner Sicht kein Geschäftsmodell sein immer wieder zu versuchen so ein Spiel zu machen. Das ist einfach mit großer Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt. Und dann floppen solche Spiele meistens auch nicht so ein bisschen, sondern volle Kanne und man hat wie zb bei Concorde dreistellige Millionen Verluste.
Das wäre so, als würde jetzt jeder versuchen selber E-Autos zu bauen, weil die reichste Mann der Welt damit ja u.a. seine Moneten verdient hat.
Kann aus meiner Sicht nur scheitern, auch wenn es immer Ausnahmen geben wird.
Bei Ubisofts Singleplayer Spielen stört aus meiner Sicht aber, dass man keinen klaren Fokus setzt. Der Fokus schwankt immer zwischen einer guten Spielerfahrung und Monetarisierung, die den Spielern aufs Auge gedrückt wird und das schon seit etlichen Jahren. Ich glaube nicht, dass UK eine Ausnahme ist. Vielleicht ist es da noch deutlicher als anderswo. Ich denke aber, dass ganz Ubisoft ordentlich zu kämpfen hat und wie gesagt, aus meiner Sicht auch absolut zu recht. Das Vertrauen der Spieler in Ubisoft ist weg und das wird wohl auch nicht mehr so schnell zurück kommen.
Das ist doch alles gut bei Ubisoft 🤷
Die wissen anscheinend wie das Geschäft funktioniert 😄
Tja wenn sie mein Geld nicht wollen 😀
Ubisoft will anscheinend komplett untergehen, sie sollten sich mal wieder darauf konzentrieren, anständige Spiele zu veröffentlichen.
Das wird noch Dauern, warum, weil es nicht von Ubisoft direkt entwickelt wird sondern von Massive Entertainment, Ubisoft ist Publisher und Anteilseigner. Ubi hat erst vor ein paar Wochen die Gelder gekürzt, z.b. weil ME mit den Projekten nicht nachkommt und mit Outlaws einen richtigen Flop produziert hat, obwohl das mit StarWars im Namen eigentlich gar nicht möglich sein dürfte. Und im allgemeinen kaum Gewinn erzielt mit Avatar und Division. Konsequenz das Personal wurde drastisch gekürzt bzw in andere Studios versetzt wenn sie wollten. Theoretisch kümmert sich jetzt eine Skeleton Crew um Division3, da aber bereits bei Teil 2 dlcs erst Jahre später rauskamen, kann ich mir vorstellen es dauert noch 7 Jahre, wenn das Studio bis dahin nicht zu macht. Und das Projekt entweder von jemandem anderen übernommen wird oder ganz eingestellt.
Vielleicht würde sich Assassins Creed ohne die Ausrichtung auf Live Service und mit einer Rückkehr zu alten Werten weiterhin gut verkaufen.
Was sicher ein Problem für einige Studios ist. Sie produzieren keine herausragende Qualität mehr. Assassins Creed Shadowd hat nur 76 % der Steamkäufer gefallen. Natürlich wird das kein Verkaufshit. Da kaufe ich lieber ein überragendes Spiel von 2018 und stecke da meine Zeit rein.
Expedition 33 gefiel 95 % der Steamkäufer und hat sich viermal so gut verkauft. Schedule I gefiel 97% der Steamkäufer und hat sich neunmal so gut verkauft. Hört einfach mal auf, Ausreden zu suchen. Neue Spiele werden noch gekauft, wenn sie gut sind. Ohne das riesige Marketingbudget wären die Verkäufe bei Shadows noch schlechter gewesen.
Ja klar, eure Spiele verkaufen sich nicht schlechter wegen veränderten Kaufverhalten.
Eher ist es andersrum, eure immer mehr gleichgespülten Games haben den Konsumenten gezwungen sich was anderes zu suchen.
Im Grunde sind ihre Games ja schon Live-Service Games, deswegen holt die sich keiner mehr, schon gar nicht für Vollpreis.
DAnn haben sie nen Kunden weniger.