Zwei Gewerkschaftsvertreter von Ubisoft Paris haben deutliche Kritik an der Unternehmensführung geäußert und erklärt, dass ein Wiederaufbau des Vertrauens unmöglich sei, solange Yves Guillemot an der Spitze steht.
In einem Gespräch mit Game Developer beschrieben Marc Rutschlé und Chakib Mataoui eine Belegschaft, die nach den jüngsten Entscheidungen des Publishers „in Panik“ und „wütend“ sei – und sich von der Chefetage „verraten“ fühle.
Der Unmut kommt nur wenige Wochen nach Ubisofts groß angekündigtem „Reset“, der Studio‑Schließungen, Projektabbrüche, weitere Kostensenkungen und eine strikte Return‑to‑Office‑Pflicht umfasst.
Mitarbeitende sollen künftig fünf Tage pro Woche vor Ort arbeiten. Interne Nachrichten zeigen eine erste Reaktion aus Schock, Fassungslosigkeit und scharfer Kritik.
Besonders im Fokus steht CEO Yves Guillemot, der in internen Diskussionen mehrfach direkt angegriffen wurde. Viele fragen sich, warum er nach Jahren des Stellenabbaus und einem laufenden 500‑Millionen‑Euro‑Sparprogramm weiterhin das Unternehmen führt.
Für Rutschlé und Mataoui ist klar: Ein Neuanfang ist ohne Führungswechsel nicht möglich. Rutschlé betont, dass Guillemot zwar nicht allein für Ubisofts Probleme verantwortlich sei, aber als CEO die Verantwortung trage. Sein Urteil fällt hart aus: „Ich erwarte nichts mehr von diesem Typen.“
Mataoui teilt diese Einschätzung und kritisiert zusätzlich die Entscheidung, Guillemots Sohn Charlie Guillemot zum Co‑CEO einer neuen Ubisoft‑Tochter zu machen, die einige der größten Marken des Publishers beherbergen soll. Für ihn ist das ein Beispiel für Vetternwirtschaft– und ein strukturelles Problem.
Guillemot umgebe sich bevorzugt mit langjährigen Vertrauten, was laut Mataoui die kreative Vielfalt und Innovationskraft des Unternehmens bremse.
„Wenn du nur deine weißen, männlichen Freunde in diese Positionen setzt, förderst du keine Diversität und bekommst keine neuen Ideen“, sagt Mataoui. „Wir arbeiten in einem kreativen Beruf. Wir brauchen neue Impulse, um großartige Spiele zu entwickeln. Aber diese Denkweise fehlt uns.“
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Ich lese immer auf dem ersten Blick Gargamel….😂
Irgendwie lese ich auf dem ersten Blick immer Voldemort…😂
5 tage woche im Betrieb > SCHOCK.
Ist das die neue Arbeitswelt?
Wird so nix.Jammern wegen 5 Tage in die Arbeit gehen….. Lol
Naja… du musst aber schon bissal mehr überlegen, was damit zusammenhängt. Glaubst du nicht, dass die Menschen sich entsprechend an das bisherige Arbeitsmodell angepasst haben? Bspw. aus der teuren Stadt rausgezogen sind? Mit Lebenspartnern und Kindern sich so eingestellt, dass immer einer zu Hause ist und nen Auge aufs Kind haben kann / es aus Schule abholen kann /etc? Das man vielleicht ein Auto teilt zu zweit wenn man sich mit HO und Office aufteilt? Da gibts zig Konstellationen. Und dann kommt der CEO daher, der nicht mal Star Wars Outlaws (Outlook) richtig auf der wichtigsten Konferenz bei der Ankündigung richtig nennt und meint, dass die Mitarbeiter schuld seien?
Des Weiteren, zumindest nach deutschen Recht, ist das auch gar nicht so einfach… Der Arbeitgeber kann Homeoffice nicht einseitig abschaffen, wenn dazu Betriebsvereinbarungen oder vertragliche Regelungen bestehen. hier hat der Betriebsrat ein Mitbestimmungsrecht bei der Ausgestaltung. Zwar liegt die Entscheidung über die Einführung schon beimArbeitgeber, doch eine Rückkehr ins Büro bedarf oft Verhandlungen mit dem Betriebsrat…
Ja das vergessen immer viele.
Glaube nicht das er zurücktreten würde 😂
Warum er noch da ist dürfte klar sein – er hat das Unternehmen mit seinen Brüdern gegründet. Kritik an der Führung ist ja okay, aber zu verlangen dass ein Gründer „seine“ Firma nicht mehr leitet und die Führung in einem französischen Unternehmen zu „weiß“ ist… Naja…
Sein Lebenswerk lässt man wohl ungerne los, aber es scheint bei Ubisoft überfällig zu sein.
Jetzt erst?!?
„Wenn du nur deine weißen, männlichen Freunde in diese Positionen setzt“
Entschuldigung, aber was für Rassistenschwein ist das!
Die Sparmaßnahmen und so manche Umstrukturierung ist definitiv nicht die feine Sache eine Firma zu leiten, Die 5 Tage vor Ort zu arbeiten finde ich allerdings absolut nachvollziehbar. Ich kann mir gut vorstellen, dass man aktiv vor Ort um einiges produktiver ist, als zu Hause. Und das bestätigen mir auch meine Home-Office Kunden wenn sie im Betrieb sind. Zu schnell ist man abgelenkt und mit den Gedanken woanders, oder schnell mal den Haushalt nebenbei gemacht…usw.
Soso die Nosering DEI bluehair Fraktion fordert jetzt das Firmen auf Ihren Aufschrei Führungspersonen entlassen. Mann kann denken was man will von Ubisoft aber wenn es soweit ist, das Gewerkschaften und linke Aktivisten Führungsebenen von Privatfirmen entlassen dann sind wir dem Sozialismus hörig.
„Wenn du nur deine weißen, männlichen Freunde in diese Positionen setzt, förderst du keine Diversität und bekommst keine neuen Ideen“, sagt Mataoui. „Wir arbeiten in einem kreativen Beruf. Wir brauchen neue Impulse, um großartige Spiele zu entwickeln. Aber diese Denkweise fehlt uns.“
Achso deswegen haben wir so schlechten Mist bekommen wie StarWars Outlaws, AC Shadows und Skull and Bones weil es noch zu WENIG DEI bei Ubisoft gibt??? Ubisoft ist echt nicht mehr zu helfen solange solche Leute nicht rausfliegen aber um das zu verhindern rennen sie halt zur Gewerkschaft.