Letzte Woche meldete sich David Michaud-Cromp, seines Zeichens seit über 13 Jahren bei Ubisoft beschäftigt, via Social Media zu Wort, um von seiner dreitägigen Suspendierung aufgrund kritischer Kommentare gegenüber dem Unternehmen zu berichten.
Michaud-Cromp kritisierte die RTO-Richtlinien von Ubisoft, die Schließung von Studios sowie die Investitionen in GaaS, welche immer wieder zu Misserfolgen führten. Außerdem stellte er die Entscheidung, Charlie Guillemot, Sohn des Ubisoft-CEO Yves Guillemot als Leiter der Vantage Studios zu installieren aufgrund dessen geringer Erfahrung in Frage.
Die Mitarbeiter seien diejenigen, die den Preis für die Fehlentscheidungen zahlen müssten, während die Führungskräfte weiterhin in Millionen von Dollar schwämmen. Maßnahmen zur Kostensenkung müssten an der Spitze beginnen, da sich sonst nicht ändern würde, so Michaud-Cromp.
Jetzt meldete sich der langjährige Ubisoft-Mitarbeiter erneut über Social Media, um seine Entlassung zu verkünden. Ubisoft sei zu dem Schluss gekommen Michaud-Cromp könne nicht weiter Teil des Unternehmens sein und habe daraufhin beschlossen das Arbeitsverhältnis zu beenden.
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Dieses Geschäft ähnelt Politik immer mehr.
Schlimm ist das.
Was? Ein Boss setzt seinen Sohn in eine hohe Position ein?
Unbequeme Miteinander werden rausgekickt?
Das ist alles total neu und erschreckend. 😧
Ich war auch richtig überrascht!
Nun er lästert öffentlich über seinen Arbeitgeber, da muss man sich nicht wundern, wenn man dann entlassen wird.
Bloß nicht gegen Ubischrott lästern – das ist Majestätsbeleidigung! xD Aber er hatte vollkommen recht.
Na was für ein Wunder daß er Entlassen wurde. Sobald irgendwas gegen Ubisoft gesagt wird sofort der Rauswurf, die Führungskräfte spinnen dort ja alle einfach nur 🙈.
Naja wenn man nicht Mal ein wenig Kritik äußern darf, dann ist das ohnehin kein gutes Klima. In einer guten Firma sollte sie Meinung der Mitarbeiter zahlen und sie nicht stumm geschaltet werden.
Grundsätzlich alles richtig, aber das hätte er wissen müssen bevor er solche Aussagen öffentlich postet, war klar, dass man sowas nicht positiv aufnimmt.
Er war zu dem Zeitpunkt doch schon wegen seiner Aussagen suspendiert von daher…
Ein solches Verhalten führt in jedem Unternehmen zur Kündigung.
Es wirkt fast so, als hätte der Mitarbeiter seine Entlassung extra provoziert. Sich anschließend in den sozialen Medien darüber auszulassen, ist einfach nur armselig.
Finde ich auch, seltsam dass das so wenige erkennen.
Wenn du dich öffentlich so über deinen Arbeitgeber auslässt, hast du damit zu rechnen-nicht nur bei Ubi, sondern überall.
Achja, die Hand die einen füttert beißt man nicht. Die Weisheit ist seit Urzeiten bekannt. Gerade bei „social media“ muss man ja vorsichtig sein, weil das eine Reichweite größer als mit einem Megafon hat. Muss man halt vorher abwägen ob man bleiben oder gehen will und sich ggf. mit dem Beitritt zu einer Gewerkschaft etwas absichern.
Ja hat er irgendwie selber schuld auch wenn er vielleicht Recht hat muss man sich überlegen sowas öffentlich zu Posten.