Ubisoft sieht sich aktuell mit einer Reihe schwerwiegender Hackerangriffe konfrontiert, die potenziell massive Auswirkungen auf das Unternehmen und seine kommenden Spiele haben könnten.
Laut den vorliegenden Informationen sollen die Angreifer den vollständigen Source-Code sämtlicher Ubisoft‑Produkte von den 1990er‑Jahren bis heute exfiltriert haben – darunter Spiele, Uplay‑Inhalte und interne Tools.
Die Hacker hatten demnach über einen Zeitraum von 48 Stunden Zugriff auf mehr als 900 GB an Daten. Zu den betroffenen Unternehmen gehören Ubisoft und Crytek.
Berichten zufolge wurde Ubisoft mit einer Lösegeldforderung konfrontiert. Sollte das Unternehmen nicht zahlen und sich der Erfolg des Angriffs bestätigen, könnte die gesamte Produktions‑ und Entwicklungsplanung aller kommenden Ubisoft‑Titel und Remakes öffentlich werden.
Das könnte bedeuten, dass unveröffentlichte Projekte, interne Builds und langfristige Roadmaps unkontrolliert im Netz auftauchen.
Parallel dazu kam es zu weiteren Angriffen auf die Server von Rainbow Six Siege. Diese führten dazu, dass Nutzer plötzlich große Mengen und bis zu 2 Milliarden an In‑Game‑Credits, Packs und exklusiven Items erhielten – gleichzeitig aber auch zufällige und unbegründete Bans ausgelöst wurden. Ubisoft hat bereits reagiert und angekündigt, sämtliche Transaktionen zurückzusetzen und keine der fehlerhaften Bans beibehalten werden.
Der Angriff soll über eine Schwachstelle in MongoDB erfolgt sein, einer Datenbanktechnologie, die Ubisoft und viele andere Unternehmen nutzen. Das zugrunde liegende Exploit wird als „MongoBleed“ bezeichnet und könnte auch Nutzerdaten wie Passwörter oder persönliche Informationen betreffen.
Die genaue Tragweite des Vorfalls ist noch unklar, doch die potenziellen Folgen reichen von massiven Leaks bis hin zu langfristigen Sicherheitsrisiken. Zu beachten ist jedoch, dass die Echtheit des Hacks nicht bestätigt wurde und auch Ubisoft bisher keine Stellungnahme getroffen hat.
UPDATE: Ubisoft: Hackerdrama eskaliert: Erste Tätergruppe als Fake enttarnt. Details hier.
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Also sollte man mal vorsichtshalber sein Passwort bei Ubi ändern.
Alter Schwede… ob es stimmt oder nicht, direkt mal das Uni Passwort ändern.
Völlig verrückt, warum denn Ubisoft ?
Für Rainbow Six Spieler eine Katastrophe
Roadmaps und welche Spiele erscheinen werden, als Erpressung naja, darauf würde ich nicht eingehen, bzw. könnte sogar positiv für Ubisoft sein, oder halt einfach schnell selbst veröffentlichen ob nun Black Flag kommt oder nicht und wann wir mit Splinter Cell rechnen können.
Da gehts zu bei Ubisoft 🤦♂️.
war ja nicht deren Schuld… MongoDB hatte die Sicherheitslücke und Ubisoft ist nur einer ihrer Kunden…
Ohne worte
Schön ist es nicht. Aber es gibt Schlimmeres. Ich meine, was ist schlimm daran wenn die Welt erfährt welche Pläne an Spielen die Firma Ubisoft programmieren will. Ob es dann zu den einzelnen Titeln kommt bleibt ja dann immer noch fraglich. Planungen / Roadmaps werden bestimmt öfters geändert.
Mein Kommentar hier wurde kommentarlos gelöscht und der Admin beantwortet mir keine Fragen @Z0RN. Klapps ihn doch mal freundlich – muss auch nicht zu fest sein 😉
Ich schreibs nochmal sachlicher: bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Das meiste im News-Text sind Gerüchte, bei denen sich im Netz widersprochen wird und nichts vom 900 GB Datenklau bis zu den geklauten Source Code bisher dran ist. Genauso wenig am Zugriff der Hacker über 48h und an der Lösegeldforderung und Veröffentlichungen von Roadmaps, die Sache mit MogoBleed usw.
Das einzige, was bisher wirklich bestätigt wurde, ist der R6-Hack. Nichts weiter 🙂
Sachlicher hat es doch funktioniert.
Des Weiteren brauche ich sicher nicht mehr Kaffee und im Artikel wurde klar auf „mögliche und unbestätigte“ Angaben hingewiesen. Ebenso am Ende: „Zu beachten ist jedoch..“
Genauso wie es ein Update gab, bei dem eine Gruppe bereits als Fake enttarnt wurde. Deswegen verstehe ich deine persönliche Kritik an mir nicht. Aber was soll’s…
p.s. Und derzeit sind alle im Urlaub außer mir.
Das war ja auch mehr sarkastisch gemeint, wie 99% meiner Kommentare 🙂 Nichts für ungut.
Oh je, da hast ja ganz schön Stress…