Ubisoft: Mehr als 1.200 Mitarbeiter legen Arbeit nieder

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Image: Ubisoft

Ubisoft-Mitarbeiter im Streik: Drei Tage Arbeitskampf gegen Umstrukturierungen und Büro‑Rückkehrpflicht.

Bei Ubisoft läuft ein internationaler Streik, der noch bis heute andauert. Laut Marc Rutschlé, Gewerkschaftsvertreter von Solidaires Informatique bei Ubisoft Paris, beteiligten sich mit Beginn am 10. Februar allein 1.200 Mitarbeiter.

Die Aktionen fanden überwiegend in Frankreich statt, ergänzt durch Beteiligung bei Ubisoft Mailand.

Der Streik folgt auf eine Protestaktion vom 22. Januar, die als Reaktion auf Entscheidungen des Managements angekündigt wurde. Hintergrund ist Ubisofts jüngste Runde von Kostensenkungen, die am 21. Januar als final bezeichnet wurde und die Schließung mehrerer Studios sowie die Einstellung von sechs Projekten umfasste.

Rutschlé erklärte, dass die Unternehmensführung aus Sicht der Gewerkschaft weder das Unternehmen noch seine Belegschaft verstehe. Die Teams arbeiteten bereits unter Druck und seien häufig unterbesetzt, während es seit Jahren kaum Gehaltserhöhungen gebe und auch in diesem Jahr keine vorgesehen sei.

Ein weiterer Auslöser ist die Rückkehrpflicht ins Büro, die verlangt, dass Mitarbeiter an fünf Tagen pro Woche vor Ort arbeiten.

Bereits im September 2024 hatten mehr als 700 Beschäftigte von Ubisoft Frankreich mit einem dreitägigen Streik auf diese Vorgabe reagiert. Die aktuellen Aktionen setzen diesen Widerstand fort und richten sich gegen die anhaltenden Belastungen durch Umstrukturierungen und Personalabbau.

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29 Kommentare Added

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  1. DrFreaK666 224745 XP Xboxdynasty Veteran Bronze | 12.02.2026 - 16:10 Uhr

    Ich denke Ubisoft sitz letzten Endes am längeren Hebel. Ohne Gehalt lebt es sich nicht so gut

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    • Eisbaer2405 52995 XP Nachwuchsadmin 6+ | 12.02.2026 - 19:08 Uhr
      Antwort auf DrFreaK666

      Ja die hatten mehr DEI anstatt weniger gefordert was der CEO nun umsetzt. Weniger DEI = CEO muss weg, Mehr DEI = CEO kann bleiben. Absolut realitätsfremd und komplett gegen die Forderungen der Spieler.

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  2. Katanameister 346580 XP Xboxdynasty Veteran Gold | 12.02.2026 - 16:14 Uhr

    Wenn ich mir den letzten Artikel hier zu dem Statement von einem Gewerkschaftler in Erinnerung rufe, sollte klar sein, dass nicht nur das Management ein Problem bei Ubisoft ist.

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    • Eisbaer2405 52995 XP Nachwuchsadmin 6+ | 12.02.2026 - 19:11 Uhr
      Antwort auf Katanameister

      Ja, die hatten mehr DEI gefordert. Mehr Diversität beim Personal und den Spielen. Als ob DA nicht gerade ein megaflopp war. Laut Ihnen Mehr DEI = CEO kann bleiben, weniger DEI (wie es der CEO gerade macht) = CEO muss weg. Komplett realitätsfremd und am Markt und Spieler vorbei. Ich meine das ist nicht deren Firma, und der Besitzer kann ja wohl seine Firma ausrichten wie er will. Vor allem wenn es dann effizienter, Kostensparender aber Gewinnbringender am Ende ist.

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      • Katanameister 346580 XP Xboxdynasty Veteran Gold | 12.02.2026 - 19:44 Uhr
        Antwort auf Eisbaer2405

        Diese Firma ist ein einziges Schlachtfeld, nur noch Widersprüche und eine verfehlte Strategie, Tencent schluckt bald alles und bekommt die ganzen Ubisoft Marken auf dem Präsentierteller serviert.

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        • Eisbaer2405 52995 XP Nachwuchsadmin 6+ | 12.02.2026 - 21:34 Uhr
          Antwort auf Katanameister

          Ja, nichts scheint wie es ist. Heute hat Ceo auch die Zahlen von letztem Jahr Q3 veröffentlicht. Die Netbookings sind ist sogar nochmal ordentlich gestiegen. Das Eigenkapital hat sich erhöht. Und im allgemeinen ist der komplette Umsatz 2025/26 um erheblich gestiegen (Q4 ist nicht einbrechnet) aber es wird erwartet nochmal Umsatzerhöhung. Das klingt alles gar nicht nach einem Fail Unternehmen, ganz im Gegenteil.
          Die 3 deutschen Studios bleiben auch, bzw. werden komplett in die Häuser integriert nur Düsseldorf ist noch unklar, hier werden hauptsächlich VR Games entwickelt, es bleibt aber. Die 200 Entlassenen Mitarbeiter in Paris haben Entschädigung erhalten und die Entlassungen waren „Freiwillig“, in wie weit das auch immer freiwillig sein kann.

          Und für uns als Spieler interessant, es sollen keine neuen Spiele bis März/April rauskommen ausser Division Mobile und das MMO Steam Game den Namen hab ich vergessen, ist aus Deutschland, sieht ok aus, zu schnell für mich (ist glaube ist sogar schon draußen als early access). Erweiterungen Division (ein neuer Mode), creed ? (Ein paar Berichte schreibenes kommt eine neue Erweiterung, aber im eigentlichen Bericht steht das nicht, ist wahrscheinlich nur eine kleine Verwirrung siehe unten). Teammates ist immer noch Beta aber das AI Spiel ist spielbar und wird als Forschungsprojekt weiter entwickelt, es sieht extrem gut aus, auch um die Spieleindustrie weiter voranzubringen, es ist quasi eine Division 3 eigenständige Spieledemo, gibt einen paar Youtube Videos Ubisoft Teammate AI wenn es interessiert.

          Hier eine kleine Zusammenfassung was kommt im 1. Quartal:
          – Creed shadows dlc für switch 2 (ist schon auf xbox, deshalb wahrscheinlich die falschen Berichte das was ganz neues kommt)
          – For honor season 10
          – Prince of Persia Lost Crown VÖ in China, bei uns ist es schon draußen seit 2024 (vielleicht besteht doch noch Hoffnung für eine Remake, vielleicht durch Vantage später oder was neues)
          – Riders Repulic season 18
          – Rainbow Six Mobile
          – RE6 neue Season
          – Division 2 neuer Mode
          – Division Resurgance (dachte es ist eingestellt, kommt im März)
          – Motorfest neue Season

          Top Games die zum steigenden Umsatz beigetragen haben sind
          Creed Shadows hier ist der Umsatz nochmal stark gestiegen.
          Anno wobei noch keine richtige Daten vorliegen, es sieht aber sehr gut aus. Besser als Anno 1800 im gleichen Zeitraum.
          Avatar Dlc und Spiel, wahrscheinlich durch den Film habe es doch viele gekauft.
          RE6 die Spielerzahl ist enorm gestiegen angeblich haben die Daily active Users sich verdoppelt von der Spielerzahl im November.
          Interessant ist auch woher die Einnahmen kommen die größte Position ist Konsole 45%, dann PC 41% das ist auf PC ein ca 15%iger Anstieg. Käufe hauptsächlich aus der EU, dann gefolgt USA mit leicht geringeren Verkäufen. Auch interessant weil deshalb Steam Zahlen nicht repräsentativ sind für Ubisoft Spiele.

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            • Eisbaer2405 52995 XP Nachwuchsadmin 6+ | 12.02.2026 - 22:32 Uhr
              Antwort auf Katanameister

              Das ist noch unklar. Also 2024 war es ca 159 Millionen Minus.
              2025 wurde ein Gewinn erwartet, jedoch kommen jetzt allerdings die Abschreibungen der eingestellten Spiele hinzu, ca. 650Millionen (das Geld ist nur Buchgeld, schon ausgegeben, kein „echter Verlust“), bis jetzt sind die Netbookings bei ca 1.5Milliarden da fehlt noch Q4, also wahrscheinlich ca. 2 Milliarden am Ende wobei Q4 immer besser läuft als die anderen Monate, die operativen Kosten sind ca. 1-2 Milliarden, immer abhängig ob investiert wurde oder Spiele gerade rauskommen, das beinhaltet Entwicklung, Marketing, Fixkosten usw.. Mitte/Ende 2025 wurden die Kosten drastisch reduziert in der 1. Hälfte lagen die Kosten bei ca. 780Millionen, also vielleicht eher bei 1.5milliarden statt 2mrd Kosten. Das Geschäftsjahr für Ubisoft endet erst im März ist also leicht verschoben, es fehlen also noch ein paar Daten. Der tatsächliche Gewinn 2025 könnte bei 0/0 liegen, vielleicht sogar leicht im Plus. Aber auf dem Papier im Minus wegen der Abschreibungen, vielleicht auch nicht das die Verkäufe doch gut zugenommen haben. Was ziemlich gut ist, bedenkt man die derzeitige Situation und die Verlustentwicklung der letzten paar Jahre. Ich erwarte für 2026/2027 einen starken Gewinnanstieg, insbesondere wenn Black Flag Remaster tatsächlich im April rauskommt, wie das gelistete Artbook vermuten lässt.

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    • Eisbaer2405 52995 XP Nachwuchsadmin 6+ | 12.02.2026 - 22:31 Uhr
      Antwort auf Hey Iceman

      Das ist noch unklar. Also 2024 war es ca 159 Millionen Minus.
      2025 wurde ein Gewinn erwartet, jedoch kommen allerdings die Abschreibungen der eingestellten Spiele hinzu, ca. 650Millionen (das Geld ist nur Buchgeld, schon ausgegeben, kein „echter Verlust“), bis jetzt sind die Netbookings bei ca 1.5Milliarden da fehlt noch Q4, also wahrscheinlich ca. 2 Milliarden am Ende wobei Q4 immer besser läuft als die anderen Monate, die operativen Kosten sind ca. 1-2 Milliarden, immer abhängig ob investiert wurde oder Spiele gerade rauskommen, das beinhaltet Entwicklung, Marketing, Fixkosten usw.. Mitte/Ende 2025 wurden die Kosten drastisch reduziert in der 1. Hälfte lagen die Kosten bei ca. 780Millionen, also vielleicht eher bei 1.5milliarden statt 2mrd Kosten. Das Geschäftsjahr für Ubisoft endet erst im März ist also leicht verschoben, ds fehlen also noch ein paar Daten. Der tatsächliche Gewinn 2025 könnte bei 0/0 liegen, vielleicht sogar leicht im Plus. Aber auf dem Papier im Minus wegen der Abschreibungen. Was ziemlich gut ist, bedenkt man die derzeitige Situation und die Verlustentwicklung der letzten paar Jahre. Ich erwarte für 2026/2027 einen starken Gewinnanstieg, insbesondere wenn Black Flag Remaster tatsächlich im April rauskommt, wie das gelistete Artbook vermuten lässt.

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  3. Eisbaer2405 52995 XP Nachwuchsadmin 6+ | 12.02.2026 - 16:46 Uhr

    Home Office ist das Problem: Leider sind die letzten Spiele extrem am Polishing gescheitert und haben z.b. im Falle von Massive Entertainment zu einem ca. 100Millionen€ Verlust geführt. Entwickler/QA-Tester benötigen oft Zugriff auf spezielle Entwickler-Kits (Dev-Kits) der Konsolen, die teuer, streng vertraulich und schwer zu verschicken sind. Im Büro stehen diese Geräte bereit; zu Hause müssen oft Umwege über Cloud-Streaming oder Remote-Zugriff genommen werden, was Latenzen verursacht. Wenn ein Tester ein grafisches Ruckeln oder einen Glitch sieht, muss er unterscheiden: Liegt das am Spiel oder an seiner Internetverbindung? Diese Unsicherheit verlangsamt den Polishing-Prozess massiv.
    Andere Studios haben das schon längst erkannt, wie Rockstars mit GTA oder auch CD Project, die ein hybrides Modell haben.
    Polishing ist seit vielen Jahren ein extremes Problem in der Branche und hauptsächlich auf HomeOffice zurückzuführen.
    Z.b. für jeden „Bug“ oder Anfrage muss ein Meeting angesetzt werden, Stunden Aufwand vs. Minuten bei ich gehe mal kurz ins Büro.
    Der Ubisoft CEO aber auch viele andere, bemängeln das schon seit Ewigkeiten, dann kommen aber noch die Aktionäre hinzu, die keine Verschiebungen wünschen und dann kommt so ein Murks wie bei Cyberpunk raus oder Outlaws.
    Das Spiegelt sich dann auch im Aktienkurs wieder, vor Covid gab es nur begrenztes Home Office, der Kurs war aber extrem hoch (viel zu hoch durch die Covid Spekulationen, die Leute hatten mehr Zeit, ähnlich wie bei den Pokemon Karten) und dann fiel und fiel es, weil eben nur noch Mangelware rauskam. Shadows ist zumindest im Polishing ein Lichtblick, aber auch nur weil es verschoben werden konnte/musste, weil der CEO angegriffen hat und nicht wieder durch HomeOffice verursachte Fehler einfach freigegeben wurden.

    Ich verstehe zwar dass das ärgerlich für die Angestellten ist, aber man muss sich eben anpassen an die Umstände.
    Mehr Gehalt als Forderung finde ich übrigens unter aller Sau, seit Jahren produzieren sie nur Mangelware zumindest beim Release und dafür sollen sie auch noch belohnt werden? Eigentlich müssten sie eine Gehaltskürzung bekommen.

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  4. Robilein 1224670 XP Xboxdynasty Legend Platin | 12.02.2026 - 16:47 Uhr

    Würde Ubisoft gelegen kommen solche Mitarbeiter zu kündigen um noch mehr Geld sparen zu können.

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  5. GERxJOHNNY 66270 XP Romper Domper Stomper | 12.02.2026 - 17:16 Uhr

    Würde ich für Ubisoft arbeiten, hätte ich schon längst tiefste Depressionen bekommen

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