Ubisoft: Mitarbeiter drohen mit Arbeitsstopp falls Guillemot ins Studio kommt

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Image: Ubisoft

Gewerkschaften rufen zum Protest auf, sollte Ubisoft-CEO Yves Guillemot das Studio betreten.

In Paris spitzt sich die Lage bei Ubisoft weiter zu: Die französischen Gewerkschaften Solidaires Informatique, STJV und CFE‑CGC haben die Belegschaft des Studios dazu aufgerufen, sofort die Arbeit niederzulegen, falls CEO Yves Guillemot persönlich im Büro erscheint.

In einem Flugblatt, das über Le Figaro öffentlich wurde, heißt es, Guillemot sei „nicht willkommen“, solange er seine Mitarbeiter „weiterhin schlecht behandle“.

Der Auslöser für die Eskalation ist Ubisofts Vorschlag einer „einvernehmlichen, freiwilligen Beendigung“ von Arbeitsverhältnissen in der Pariser Niederlassung – ein Schritt, der 200 Beschäftigte ihren Job kosten könnte.

Laut Gewerkschaften widerspricht dieser Plan einer zuvor getroffenen Vereinbarung, die einen Stellenabbau ausdrücklich ausschloss.

Die Stimmung im Studio ist entsprechend aufgeheizt. Solidaires Informatique wirft Guillemot vor, die Arbeitsbedingungen zu zerstören, und erinnert daran, dass „die Mitarbeiter die Spiele machen“.

Ein Mitarbeitervertreter äußerte sich gegenüber BFM TV noch deutlicher und bezeichnete die Situation als „wild“. Guillemot wolle entweder „Geld sparen oder Leute feuern“ und solle aus der Unternehmensführung entfernt werden, da er „alles kaputtmacht und die Firma zugrunde richtet“.

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56 Kommentare Added

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  1. Kreator78 63600 XP Romper Stomper | 31.01.2026 - 09:20 Uhr

    Ist wohl aber nur die lbgqt Fraktion. Die soll nämlich gehen damit es wieder aufwärts geht.

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      • Eisbaer2405 50895 XP Nachwuchsadmin 5+ | 31.01.2026 - 10:01 Uhr
        Antwort auf Katanameister

        Wenn man die Kommentare unter dem Artikel in Le Figero liest, scheint das tatsächlich der Fall zu sein. Und die Kommentare sind alle eher Pro Ubisoft, Anti-Gewerkschaft. Es scheint auch eher darum zu gehen dass die Mitarbeiter kein Homeoffice mehr machen sollen, was so halt auch nicht stimmt, sondern die Homeoffice Tage werden gekürzt, man hat aber noch welche zur Verfügung.

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  2. Dr Gnifzenroe 269945 XP Xboxdynasty Veteran Silber | 31.01.2026 - 10:09 Uhr

    Hört sich fast so an als ob sie bald mit Fackeln und Mistgabeln aufeinander losgehen.

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  3. scott75 108780 XP Master User | 31.01.2026 - 11:42 Uhr

    Absolut richtig, der oberbürsten wirklich er kann mit den Angestellten alles anstellen, kündigen ohne Ende und dann denken dass alles beim Alten bleibt.

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  4. Mech77 80035 XP Untouchable Star 1 | 31.01.2026 - 13:35 Uhr

    Sowas ist kein Geschäftsführer, sondern ein Sklaventreiber. So abgehoben, dass er keinen Realitätsbezug mehr hat.

    Und das Schiff sinkt weiter…

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  5. I Legend l 11135 XP Sandkastenhüpfer Level 1 | 02.02.2026 - 11:17 Uhr

    So sehr ich auch mit den kleinen Arbeiterameisen sympathisiere, aber denen ist schon bewusst, wer deren Chef ist, oder? Wenn ich meinem Chef sagen würde, dass ich nicht mehr arbeite, sobald mein Chef zur Arbeit kommt, würde ich aber ziemlich schnell die Abmahnung und kurz darauf die Kündigung erhalten. Völlig absurde Forderungen.

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