Virtua Fighter: Wird 30 Jahre alt – diese Entwickler-Legende blickt zurück

Übersicht
Image: SEGA

Virtua Fighter feiert sein 30-jähriges Jubiläum mit einer besonderen Videobotschaft.

Eine der bekanntesten Prügelspiel-Reihen der Videospielgeschichte feiert einen besonderen Meilenstein: Virtua Fighter blickt auf 30 Jahre zurück. Zum Jubiläum wurde eine spezielle Videobotschaft von NVIDIA-CEO Jensen Huang und Virtua-Fighter-Schöpfer Yu Suzuki erneut veröffentlicht.

Die Botschaft wurde im Rahmen einer Veranstaltung in Akihabara geteilt, bei der drei Jahrzehnte Partnerschaft zwischen SEGA und NVIDIA gewürdigt wurden. Das Video erinnert an die gemeinsame Geschichte und die Bedeutung technischer Innovationen für die Entwicklung der Gaming-Branche.

Yu Suzuki gilt als eine der prägendsten Persönlichkeiten hinter Virtua Fighter. Die Serie zählt zu den wichtigsten 3D-Kampfspielen überhaupt und beeinflusste maßgeblich die Entwicklung moderner Beat-‚em-up- und Fighting-Game-Erlebnisse.

Mit der Jubiläumsbotschaft feiern SEGA und NVIDIA nicht nur die Vergangenheit der Reihe, sondern auch die langjährige Zusammenarbeit beider Unternehmen im Bereich Technologie und Videospiele.

= Partner- & Affiliate-Links: Mögliche aufgeführte Angebote sind in der Regel mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Xboxdynasty. Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision und können diese Website kostenlos für euch anbieten.

31 Kommentare Added

Mitdiskutieren
  1. DrFreaK666 337920 XP Xboxdynasty Veteran Gold | 16.07.2026 - 12:41 Uhr

    Wo haben Sega und Nvidia zusammen gearbeitet? Außer bei Nvidias Flop NV1 ist mir keine Zusammenarbeit bekannt

    0
        • Drakeline6 244135 XP Xboxdynasty Veteran Bronze | 16.07.2026 - 13:14 Uhr
          Antwort auf DrFreaK666

          Hab ich so auf der Ankündigung verstanden.
          Der Artikel ist allerdings übersetzt.
          Vlt gilt das auch nur für neue Titel oder die, welche es bereits für PC gibt.

          0
            • Drakeline6 244135 XP Xboxdynasty Veteran Bronze | 16.07.2026 - 13:18 Uhr
              Antwort auf DrFreaK666

              Die Technologie dahinter finde ich schon interessant und die Grafikkarten sind eigentlich auch richtig stark.
              DLSS 5 macht mir die Charaktere aber zu glatt.
              Die Präsentation hat mir nicht wirklich gefallen.

              0
    • Mech77 155235 XP God-at-Arms Gold | 16.07.2026 - 13:26 Uhr
      Antwort auf DrFreaK666

      Ganz einfach? Ohne SEGA gäbe es Nvidia heute nicht.

      Die besondere Beziehung zwischen SEGA und Nvidia geht auf das Jahr 1995 zurück und sie war für Nvidia damals buchstäblich überlebenswichtig. Nvidia steckte zu dieser Zeit in einer existenziellen Krise: Der erste Grafikchip NV1 basierte auf einer völlig falschen Architektur mit viereckigen Flächen statt Dreiecken. Gleichzeitig etablierte Microsoft mit DirectX Dreiecke als Industriestandard. Damit war die gesamte Technologie, die Nvidia für SEGA entwickelte, praktisch wertlos. Das junge Startup hatte nur noch rund 30 Tage Cash-Reserven und stand real vor dem Bankrott.

      In dieser Situation flog Jensen Huang persönlich nach Japan zu SEGA-Chef Shoichiro Irimajiri. Er erklärte offen, dass Nvidia in einer Sackgasse steckte und den vereinbarten Chip nicht liefern konnte. Huang bat darum, das Projekt zu stoppen – aber die restliche Vertragssumme von 5 Millionen US‑Dollar trotzdem als Investment zu erhalten, um das Unternehmen überhaupt am Leben zu halten. Ein extrem riskanter Vorschlag, denn Huang sagte selbst, dass das Geld möglicherweise komplett verloren wäre.

      Irimajiri glaubte dennoch an Nvidia und überzeugte den SEGA‑Vorstand, die 5 Millionen Dollar nicht als Vertragsstrafe einzubehalten, sondern in eine Eigenkapitalbeteiligung umzuwandeln. Diese Entscheidung rettete Nvidia. Das Geld verschaffte dem Startup rund ein halbes Jahr Überlebenszeit, in dem die Ingenieure die gescheiterte Quadrics‑Architektur verwarfen und die RIVA 128 entwickelten, also den ersten wirklich erfolgreichen Nvidia‑Chip, der sich millionenfach verkaufte und den Weg zum Börsengang 1999 ebnete.

      SEGA verkaufte seine Nvidia‑Aktien später um das Jahr 2000 herum für etwa 15 Millionen US‑Dollar. Aus heutiger Sicht wäre diese Beteiligung weit über eine Billion US‑Dollar wert.

      Kurz gesagt: die einzige echte Zusammenarbeit war NV1, aber SEGA rettete Nvidia 1995 durch eine 5 Millionen Dollar Kapitalspritze vor der Insolvenz.

      3
      • DrFreaK666 337920 XP Xboxdynasty Veteran Gold | 16.07.2026 - 16:06 Uhr
        Antwort auf Mech77

        Ich glaube sowas mal gelesen zu haben. Gab auch ein paar Sega Games, dir für das NV1 optimiert waren (Panzer Dragoon, Sega Rally und Virtua Fighter, wenn ich mich nicht irre).
        Panzer Dragoon hab ich damals gekauft, als es auch mit MMX CPUs lief. Meine Güte ist das lange her

        0
        • Mech77 155235 XP God-at-Arms Gold | 17.07.2026 - 14:41 Uhr
          Antwort auf DrFreaK666

          Das mit den Games war in der Tat so. Daytona USA war auch so ein Kandidat. Hatte ich gekauft und wieder zurück gegeben, weil mir das am PC trotz MMX zu schlecht war – war damals eben noch kein Match für Model 2 ^^

          0
          • DrFreaK666 337920 XP Xboxdynasty Veteran Gold | 17.07.2026 - 14:49 Uhr
            Antwort auf Mech77

            Es waren ja nur Saturn-Ports.
            An Modell 2 und erst recht 3 kam lange niemand heran.
            Dann kam 3dfx. Der San Francisco Rush Arcade Automat hatte 3dfx Hardware

            0
            • Mech77 155235 XP God-at-Arms Gold | 18.07.2026 - 12:40 Uhr
              Antwort auf DrFreaK666

              3dfx war echt cool – für PC-Verhältnisse. Aber an die Arcade-Platinen mit ihren haufenweise Co-Prozessoren kam auch keine 3dfx-Karte heran. Weder an Model 1/2/3, noch an Namco System 11/12/22/256 zu ihrer jeweiligen Zeit, noch an die Konsolen zu ihrer jeweiligen Zeit.

              Erst zur/nach der PS3/XBOX360-Zeit wurde der PC wirklich konkurrenzfähig und stärker. Zu der Zeit, als Konsolen und PC’s leistungsfähiger wurden, begann auch das sog. „Arcade-Sterben“.

              San Francisco Rush konnte grafisch auch nicht wirklich mit einem Daytona USA 1/2 oder Scud Race oder Ridge Racer 1/2 oder Rave Racer oder Sega Rally 2 konkurrieren.

              0
              • DrFreaK666 337920 XP Xboxdynasty Veteran Gold | 18.07.2026 - 13:04 Uhr
                Antwort auf Mech77

                Model 1? Die Games waren flat shaded ohne Texturen.
                Und Namco 11 war PSX Hardware (mit mehr RAM wenn ich mich nicht täusche).
                Und jetzt vergleiche mal Tomb Raider PSX mit TR 3dfx-Version, oder Quake, oder sogar das Sony-eigene G-Police.
                Und dann ging es rasant weiter und irgendwann basierte Arcade-Hardware auf Heim-Konsolen/PC Hardware wie z.B. Segas Lindbergh

                0
                • Mech77 155235 XP God-at-Arms Gold | 18.07.2026 - 14:10 Uhr
                  Antwort auf DrFreaK666

                  „Model 1? Die Games waren flat shaded ohne Texturen.“

                  Yep, aber das gab es schon 1992 und hatte danke seiner Co-Prozessoren kein Overhead, keine Treiberprobleme wie auf PC, keine API-Bremsen und keine CPU-Limitierung.

                  „Und Namco 11 war PSX Hardware (mit mehr RAM wenn ich mich nicht täusche).“

                  Außerdem perspective correct Mapping, höhere Texturauflösung, keine Texturclippingfehler und auch keine Polygonblitzer an Polygonkanten wie die PSX.

                  „Und dann ging es rasant weiter und irgendwann basierte Arcade-Hardware auf Heim-Konsolen/PC Hardware wie z.B. Segas Lindbergh“

                  Das war später und wie gesagt, der Anfang vom Ende der Arcades.

                  Im Heimbereich erreichte erst die Dreamcast und die nicht mal ganz annähernd die Leistung von Model 3, aber damals kein PC und keine Vodoo oder sonstiges.

                  Model 3: bis zu 1,5–2 Millionen Polygone/s, Hardware‑T&L (lange vor GeForce 256), Subpixel‑korrekte Rasterisierung, extrem schnelle Matrix‑Operationen, Arcade‑optimierte Pipelines, 60 fps in fast allen Spielen, extrem saubere Bildqualität. Aber: Model 3 gabs bereits 1996!

                  DC: ca. 3 Millionen Polygone/s theoretisch, real 1–1,5 Mio/s in Spielen, PowerVR2 mit Tile‑Based Rendering, sehr saubere Bildqualität, 60 fps in vielen Titeln.

                  Die Dreamcast war die erste Heimkonsole, die überhaupt in die Nähe der Model‑3‑Bildqualität kam, aber: sie erreichte Model 3 nicht vollständig. Model 3 war immer noch sichtbar sauberer, stabiler und hatte mehr Geometrie‑Power.

                  Dennoch hätte SEGA Sega Rally 2 besser umsetzen können, wenn sie nicht auf Win CE gesetzt hätten und sich für den Port mehr Zeit gelassen hätten und sich auch für VF 3 mehr Zeit gelassen hätten, wobei das schon wesentlich näher am Model 3 Arcade ist als Sega Rally 2.

                  0
                  • DrFreaK666 337920 XP Xboxdynasty Veteran Gold | 18.07.2026 - 14:54 Uhr
                    Antwort auf Mech77

                    „keine Treiberprobleme wie auf PC, keine API-Bremsen“

                    Was für Treiber-Probleme und API-Bremsen in DOS? Und mit Glide war der Overhead minimal.

                    „Außerdem perspective correct Mapping,….“

                    Das hatte Voodoo 1 auch und zusätzlich Texture filtering.

                    „Im Heimbereich erreichte erst die Dreamcast und die nicht mal ganz annähernd die Leistung von Model 3, aber damals kein PC und keine Vodoo oder sonstiges.“

                    Für PC gab’s Kyro auch. War aber erst mit Kyro 2 richtig schnell.

                    Win CE war leider echt eine Bremse. Sega Rally 2 hätte viel besser sein können

                    0
                    • DrFreaK666 337920 XP Xboxdynasty Veteran Gold | 18.07.2026 - 15:00 Uhr
                      Antwort auf DrFreaK666

                      Dreamcast war aber schon cool. Als ich das erste Mal Soul Calibur, Dead of Alive 2 und Shen Mue gesehen hab 😳

                      1
                    • Mech77 155235 XP God-at-Arms Gold | 19.07.2026 - 11:56 Uhr
                      Antwort auf DrFreaK666

                      „Das hatte Voodoo 1 auch und zusätzlich Texture filtering.“ – Ich weiß, aber ich verglich ja da Namco System 11 mit der PSX.

                      Ja, waren noch wilde Zeiten und spektakuläre Arcade-, PC- und Konsolenzeiten, an die ich mich gerne erinnere.

                      0
      • faktencheck 230760 XP Xboxdynasty Veteran Bronze | 16.07.2026 - 16:20 Uhr
        Antwort auf Mech77

        Ach der gute alte Riva 128. Das war meine erste Nvidia-Karte. Dann wurde es die Riva TNT. Die musste sich alsbald der Gerforce 256 mit 32MB SDR-SDRAM weichen. 😁
        Schön war die Zeit

        1
        • DrFreaK666 337920 XP Xboxdynasty Veteran Gold | 18.07.2026 - 13:05 Uhr
          Antwort auf faktencheck

          Meine erste Nvidia war die TNT2 Ultra. War ein richtiges Beast und viele Spiele liefen sogar in 1600×1200 flüssig

          0
  2. Blight 50820 XP Nachwuchsadmin 5+ | 16.07.2026 - 12:45 Uhr

    Bin sehr gespannt, wie der neue Teil dann wird. Virtua Fighter ist einfach legendär ebenso wie Yu Suzuki.

    0
  3. Mech77 155235 XP God-at-Arms Gold | 16.07.2026 - 13:27 Uhr

    Schön, dass die gierige, größenwahnsinnige Lederjacke wenigstens nicht vergessen hat, wer sein Unternehmen damals vor der Insolvenz gerettet hat.

    VF1 (als erster 3D-Prügler überhaupt), 2 und 3 Arcade waren echt klasse und ich freu mich aufs neue VF.

    0
  4. Bensche 69880 XP Romper Domper Stomper | 16.07.2026 - 14:02 Uhr

    Glückwunsch. Virtua Fighter 2 hab ich gern in den Arcades gezockt.

    0
  5. ShellingFord135 23675 XP Nasenbohrer Level 2 | 16.07.2026 - 14:30 Uhr

    Bin auf das neue VF 6 gespannt. Sah mehr nach einem Story Beat em Up aus ala Yakuza statt einem SF like Fighting Game??🤷🏼‍♂️ Man wird sehen, was draus wird.

    0

Hinterlasse eine Antwort