Unruhige Zeiten erschüttern erneut eines der bekannten Studios im Warner-Portfolio. Berichten zufolge ist Warner Bros Montréal von weiteren Entlassungen betroffen. Mehrere ehemalige Mitarbeiter bestätigten öffentlich, dass ihre Positionen gestrichen wurden, nachdem das Studio zuletzt eine interne Umstrukturierung vorgenommen hat.
Hinweise auf den Stellenabbau tauchten zunächst in sozialen Netzwerken auf. Verschiedene frühere Angestellte erklärten über LinkedIn, dass ihre Stellen am Freitag, dem 13. März, wegfielen.
Betroffen seien mehrere Abteilungen, darunter Narrative-Design, Gameplay-Design sowie Produktionsbereiche. Eine genaue Zahl der entlassenen Mitarbeiter wurde bislang nicht bekannt gegeben.
Eine offizielle Stellungnahme von Warner Bros Montréal steht aktuell noch aus.
Bekannt ist das Studio vor allem für seine Arbeit an Gotham Knights sowie dem früheren Titel Batman: Arkham Origins. Darüber hinaus war Warner Bros Montréal auch an der Entwicklung eines geplanten Wonder Woman-Spiels beteiligt. Dieses Projekt entstand gemeinsam mit Monolith Productions, wurde jedoch eingestellt, nachdem das Studio im vergangenen Jahr geschlossen wurde.
Bereits im Jahr 2024 hatte Warner Bros Montréal einen umfangreichen Stellenabbau angekündigt. Damals verloren 99 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Die nun gemeldeten weiteren Entlassungen deuten darauf hin, dass die internen Umstrukturierungen innerhalb der Gaming-Sparte weiterhin andauern.
Zeitlich fallen die jüngsten Einschnitte in eine Phase größerer Veränderungen rund um das Mutterunternehmen Warner Bros. Discovery. Die Medienbranche beobachtet derzeit aufmerksam eine mögliche Übernahme des Konzerns. Ursprünglich hatte Netflix im Dezember einer Übernahme für rund 82,7 Milliarden US-Dollar zugestimmt. Im vergangenen Monat wurde dieses Angebot jedoch von Paramount Skydance überboten.
Netflix-Co-CEO Ted Sarandos erklärte im Zusammenhang mit dem neuen Angebot, dass der Deal von Paramount stark von umfangreichen Sparmaßnahmen abhängen werde. Nach seiner Einschätzung könnten daher auch verschiedene Bereiche von Warner Bros betroffen sein, darunter die Gaming-Division.
Zu dieser Sparte zählen mehrere bekannte Entwicklerstudios. Neben Warner Bros Montréal gehören dazu unter anderem Rocksteady, TT Games, Avalanche Software, NetherRealm Studios, Portkey Games sowie mehrere mobile Entwicklungsstudios. Branchenbeobachter gehen davon aus, dass mögliche Einsparungen sich auf verschiedene Teams innerhalb dieser Struktur auswirken könnten.
Auch ein Blick auf die jüngsten Geschäftszahlen von Warner Bros Discovery deutet auf Herausforderungen im Gaming-Segment hin. Konkrete Details zur Spieleabteilung wurden zwar kaum genannt, allerdings erklärte das Unternehmen, dass das Portfolio derzeit neu aufgebaut und strukturiert werde.
Finanziell zeigte sich zuletzt ein Rückgang innerhalb der sogenannten Studios-Sparte, zu der auch Videospiele gehören. Dieser Geschäftsbereich verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 14 Prozent.
Wie sich die aktuelle Situation langfristig auf kommende Projekte und Studios auswirken wird, bleibt derzeit offen. Klar ist jedoch, dass die Videospielsparte von Warner Bros weiterhin in einer Phase intensiver Veränderungen steckt.
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Sollte der Paramount Deal korrupterweise durchgehen, macht David Ellison die gesamte Gaming Sparte dicht, die paar Leute wären also nur der Anfang.
Tja, man kann zu diesen ganzen Nachrichten eigentlich nichts mehr sagen. Es ist alles wirklich schwierig in jedem Studio und die Leute sind wirklich arm die ihren Job verlieren.
Bei WB Montreal ist es zumindest nicht überraschend…
Sieht sehr schlecht aus für die Gaming Sparte, die kommenden Spiele müssen richtig zünden.
Wenn nach dem Deal überhaupt noch welche kommen sollten😶
Wollen wir hoffen, dass noch Batman, Hogwarts und ein Mortal Kombat Spiel kommen wird, alles Reihen mit viel Potenzial, wäre echt schade.
Das hoffe ich auch! Wäre mehr als Schade…
Ich glaube nicht. Paramount will sparen und wird die etablierten Marken sicher eher verkaufen.
Warten wir es ab.
Ja, das sowieso. Das war auch nur eine Prognose. Aber Netflix wäre da Games-freundlicher als Paramount gewesen eben.
Da werden bestimmt noch mehr entlassen🫣
die Gamingbranche blutet
„Dank“ Paramount können einem die entlassenen Mitarbeiter wirklich leid tun…
Hoffentlich finden sie bald wieder eine Anstellung.