Der Digital Age Assurance Act AB 1043 sorgt in Kalifornien ab Januar 2027 für eine verpflichtende Altersabfrage bei jeder Kontoerstellung.
Der von Gouverneur Gavin Newsom im Oktober 2025 unterzeichnete Beschluss verpflichtet jeden Anbieter eines Betriebssystems dazu, das selbst gemeldete Alter der Nutzer zu erfassen und über eine Echtzeit-Schnittstelle an App-Entwickler weiterzugeben.
Er definiert Betriebssystemanbieter so weitreichend, dass nicht nur Windows, macOS, Android und iOS betroffen sind, sondern auch Linux-Distributionen und SteamOS.
Der Digital Age Assurance Act verlangt eine konsistente API, die Nutzer in vier Altersstufen einteilt. Entwickler, die dieses Signal abrufen, gelten automatisch als im Besitz tatsächlicher Alterskenntnis und tragen damit die Verantwortung für altersgerechte Inhalte.
Bei Verstößen drohen Strafen von bis zu 2500 Dollar pro betroffenem Kind bei Fahrlässigkeit und 7500 Dollar bei vorsätzlichem Handeln, durchgesetzt vom Attorney General von Kalifornien.
Der Digital Age Assurance Act verzichtet auf Ausweiskontrollen oder biometrische Verfahren. Nutzer geben ihr Alter lediglich selbst an, was den Ansatz klar von Gesetzen in Texas und Utah unterscheidet.
Die Verfasserin des Gesetzes, Buffy Wicks, erklärte in einer Mitteilung, dieser Weg umgehe verfassungsrechtliche Probleme, da er sich ausschließlich auf Altersabsicherung konzentriere und nicht auf Inhaltsmoderation. Das Gesetz passierte beide Kammern einstimmig.
Trotz seiner Unterschrift äußerte Newsom Bedenken und forderte Nachbesserungen vor Inkrafttreten. Er verwies auf Schwierigkeiten, die Streamingdienste und Spieleentwickler gemeldet hatten, darunter gemeinsam genutzte Familienkonten und Profile, die über mehrere Geräte hinweg verwendet werden. Ob der Gesetzgeber diese Punkte vor 2027 noch anpasst, bleibt offen.
Besonders problematisch dürfte die Umsetzung für Linux-Distributionen werden. Projekte wie Arch, Ubuntu, Debian oder Gentoo verfügen über keine zentrale Kontenstruktur, werden weltweit über Spiegelserver verteilt und lassen sich frei modifizieren.
Viele dieser kleinen Distributionen besitzen weder juristische Abteilungen noch Ressourcen für die geforderte API. Wahrscheinlicher ist daher ein Hinweis, dass die Software nicht für die Nutzung in Kalifornien vorgesehen ist.
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Mhm… Hört sich nach viel Aufwand für nichts an, da man im Grunde alles angeben kann und niemand überprüft.
Ich sag’s mal so, so dumm wird keiner sein, der an z.B. Ballerspiele will, dass er sein Alter richtig angibt, wenn man noch nicht alt genug dafür ist…
Kennt ja jeder hier in DE/EU mit der lustigen Geburtsdatum Angabe, die natürlich ALLE immer korrekt ausfüllen um die Inhalte zu sehen. 😉
Genau mein Humor.👍😅
Vollkommener Schwachsinn, einfach sein lassen und fertig.
Witz komm raus, du bist umzingelt 🙂
Alter selbst angeben ohne Kontrolle. Ist klar 🙂
Aber Hauptsache per Gesetz verabschieden und dann kommt so ein Schwachsinn da raus.
Am Besten dann hinterher noch feststellen das der Großteil der Nutzer alle schon über 80 sind.
In den fall wirklich unangebracht
Absolute Symbolpolitik…
Ja ja, ich weis. Von mir gibt es nur Kritik. Aber sorry, bei solchen Sätzen…
„Er definiert Betriebssystemanbieter so weitreichend, dass nicht nur Windows, macOS, Android und iOS betroffen sind, sondern auch Linux-Distributionen und SteamOS.“
Was ist das denn???
Entweder gilt ein Gesetz für alle, oder man lässt es.
Privat drück ich mich noch bis Oktober, dank ESU.
Habe eigentlich auf Windows 12 spekuliert, aber das wird sehr wahrscheinlich nix.
Fälschungssicher! 😹