Xbox 360: Obama fordert Studie zu gewalttätigen Medien

Vor geraumer Zeit wurden im Kontext des letzten Schul-Amolaufs in den USA mal wieder Stimmen laut, die die Videospiele als Quelle allen Übels anprangerten. Und auch wenn Exzesse wie das geplante Verbrennen von Spielen dann…

Vor geraumer Zeit wurden im Kontext des letzten Schul-Amolaufs in den USA mal wieder Stimmen laut, die die Videospiele als Quelle allen Übels anprangerten. Und auch wenn Exzesse wie das geplante Verbrennen von Spielen dann doch eher die Ausnahme bleiben, setzt sich Präsident Obama mit dem Thema auseinander.

In einer Pressekonferenz am heutigen Morgen ließ er verlauten, dass er im Verlauf seiner Amtszeit eine Studie über die Auswirkungen von gewalttätigen Videospielen und anderen Medien auf Menschen und deren Psyche anstrebe. In diesem Kontext bat er den Kongress um 10 Millionen US Dollar, damit die „Centers for Disease Control and Prevention“ der Bundesstaaten diese Studie durchführen können, in der letztlich nach der Ursache für Gewalt durch Schusswaffen gesucht wird.

Wir dürfen gespannt bleiben, ob der Kongress diese Studie bewilligen wird. Eine wissenschaftliche Herangehensweise ist in diesem Kontext wünschenswert. Doch man sollte nicht blindlings möglichen Ergebnissen trauen, denn letztlich gilt: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.

2 Kommentare Added

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  1. aknoid 0 XP Neuling | 17.01.2013 - 19:47 Uhr

    ne is klar, an die Waffenlobby kommt er nich ran, die drohen mit nem bürgerkrieg, also schaun wir doch mal wen wir statt dessen für alles verantwortlich machen können!!! wie lächerlich, da ist wieder die doppelmoral der amis!!

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