Eine neue Analyse beschreibt strukturelle Grenzen des Geschäftsmodells von Xbox Game Pass, die vor allem durch Call of Duty sichtbar werden.
Im Mittelpunkt steht die wirtschaftliche Belastung durch die Integration großer First-Party-Marken in den Game Pass. Besonders Call of Duty gilt dabei als Problemfall, da die Marke auf hohe klassische Verkaufszahlen ausgelegt ist und gleichzeitig enorme Produktionskosten verursacht. Die Kombination aus Day-One-Verfügbarkeit im Abo und hohen Entwicklungskosten soll das bestehende Modell zunehmend unter Druck setzen.
Gestern Abend wurde Xbox Game Pass Ultimate überraschend auf 20,99 Euro pro Monat reduziert, nachdem zuvor ein Preisanstieg auf 26,99 Euro erfolgt war. Auch der PC Game Pass wurde auf 12,99 Euro monatlich gesenkt. Laut einem Bericht von Windows Central steht dieser wirtschaftliche Druck in direktem Zusammenhang mit der Balance zwischen Abonnement-Einnahmen und entgangenen Einzelverkäufen großer Titel.
Während andere große Xbox-Franchises wie Forza weiterhin im Game Pass enthalten bleiben, wird Call of Duty als Sonderfall beschrieben. Der Bericht verweist darauf, dass die Serie aufgrund ihrer Marktgröße und Kostenstruktur nicht optimal in das Abo-Modell passt. Vergleichbare Dienste wie World of Warcraft oder Minecraft Realms sind ebenfalls nicht vollständig in Game Pass integriert, um eine Kannibalisierung bestehender Einnahmequellen zu vermeiden.
Demnach arbeitet Microsoft intern mit Modellen, die mögliche Umsatzverluste einzelner Spiele innerhalb des Game Pass auf die jeweiligen Studios zurückrechnen. Ziel sei es, eine Balance zwischen Abonnementwachstum und klassischem Spieleverkauf zu halten.
Langfristig könnte sich das Game-Pass-Modell laut Bericht weiterentwickeln. Interne Hinweise deuten auf flexiblere Abo-Strukturen hin, bei denen Nutzer Inhalte modular auswählen können. Unter den genannten Codenamen „Duet“ und „Triton“ werden mögliche zukünftige Paketlösungen beschrieben, bei denen einzelne Bestandteile wie Cloud Gaming, Zusatzabos oder bestimmte Spielkataloge separat kombiniert werden könnten.
Auch Erweiterungen um externe Dienste oder zusätzliche Optionen wie ein Familienmodell werden als mögliche Entwicklung genannt. Offiziell bestätigt sind diese Pläne jedoch nicht.
= Partner- & Affiliate-Links: Mögliche aufgeführte Angebote sind in der Regel mit sogenannten Affiliate-Links versehen. Mit einem Kauf über einen dieser Links unterstützt ihr Xboxdynasty. Ohne Auswirkung auf den Preis erhalten wir vom Anbieter eine kleine Provision und können diese Website kostenlos für euch anbieten.





























Mangelnde Aktivität kann man Asha Sharma jedenfalls nicht unterstellen.
Wenn das alles umgesetzt werden sollte, wäre ich schon sehr überrascht, in letzter Zeit scheint es einen starken, positiven Trend zu geben 👍.
Ich denke viele brauchen COD Titel ja so nicht Day-One im Abo, also ist es dann nur fair wenn der Preis wieder sinkt und diese Spiele halt erst später mal rein kommen.
Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass ein stark fragmentierter Game Pass mit einem großen Baukastensystem langfristig gut funktionieren würde. Gerade die Einfachheit ist bei Abos ein riesiger Vorteil. Man zahlt einen festen Preis und weiß genau, was man bekommt. Wenn man anfängt, alles in einzelne Zusatzpakete aufzuteilen wird das schnell unübersichtlich und kompliziert. Außerdem könnte so ein Modell am Ende auch wirtschaftlich schwierig werden, weil viele Nutzer dann nur die günstigsten Einzeloptionen nehmen würden.
Oh ja. Bitte für 1 oder 2 Euro im Monat ein Abo fürs Internet oder besser noch kostenlos. Ich vermute aber, dass man wie bei Amazon Channels bestellen kann je nach gewünschten Genres.
Das wäre ein großer Schritt, den man in Richtung Spieler macht.
Setzen sie es richtig um, sollte für jeden etwas dabei sein und man kann sich den Gamepass nach seinen eigenen Bedürfnissen zusammenstellen.
Naja finde ich super das ultimate günstiger ist spiele eh kein CoD mehr wirklich
modulare Bauweise find ich klasse..
das Gamepass Buffet ist eröffnet.. jeder nimmt das was er möchte und zahlt dann an der Kasse seinen selbst zusammengestellten Spaß 😉