Die weitreichende Xbox-Restrukturierung erreicht laut aktuellen Berichten auch mehrere Studios aus dem Bethesda- und ZeniMax-Umfeld. Betroffen sein sollen unter anderem id Software und ZeniMax Online Studios, die jedoch nicht geschlossen werden sollen.
Nach Angaben von Bloomberg-Journalist Jason Schreier wurde im Rahmen der ersten Welle von rund 1.600 Stellenstreichungen eine „signifikante“ Anzahl an Mitarbeitern entlassen. Insgesamt plant Microsoft laut eigenen Angaben einen Abbau von rund 3.200 Stellen innerhalb des laufenden Geschäftsjahres.
Zusätzliche Informationen stammen von Jeff Gardiner, CEO von Something Wicked Games und ehemaliger Projektleiter bei Bethesda. Er erklärte, dass id Software rund 95 Mitarbeiter verloren haben soll. Außerdem soll Bethesda Game Studios etwa 35 Mitarbeiter entlassen haben.
Xbox-CEO Asha Sharma hatte zuvor angekündigt, dass Microsoft seine Studioausrichtung neu priorisieren werde. Künftig sollen Ressourcen stärker auf besonders wichtige Projekte und erfolgreiche Marken konzentriert werden. Dabei sollen Bethesda und ZeniMax weiterhin eine wichtige Rolle spielen.
Laut Schreier sollen die betroffenen Studios weiterhin an mehreren bekannten Marken arbeiten. Neben Fallout und The Elder Scrolls sollen auch Reihen wie Wolfenstein, Doom und Quake weiterhin Bestandteil der Strategie bleiben.
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Uncool für die Leute, die entlassen werden. Aber es könnte der richtige Weg sein, um AAA-Spiele auch mal wieder etwas günstiger zu machen.
Die Entwicklung ist sicherlich auch wegen den zu großen Studios unnötig teuer geworden. Das braucht es einfach nicht. Und was da teilweise rauskommt, steht dann auch nicht im Verhältnis zum verbrauchten Budget mehr.
Du erwartest dass Spiele günstiger werden?
Eher wird die Gewinnmarge für Xbox größer. So wird ein Schuh drauß
Mit „günstiger machen“ meine ich nur günstiger in der Entwicklung.
Ja. Das wird bei uns aber nicht ankommen
Das ist klar. Das erwartet auch niemand.
sehe da eigentlich kein Problem, ist zwar scheiße für die Mitarbeiter aber wenn sie besser werden wollen und gute Spiele entwickeln sollen dann muss man evtl solche Maßnahmen ergreifen
„Nach Angaben von Bloomberg-Journalist Jason Schreier…“ – Also nee… Da warte ich mal lieber auf offizielle Angaben, aber mit Sicherheit nicht, was der wichtigtuende Schreiaffe von sich gibt, oder ein Corden oder sonstwer 😉
id würde mich einerseits auch wundern, da DooM doch sehr erfolgreich läuft.
Echt? Wo läuft Doom denn erfolgreich? Auf dem sehr erfolgreichen Game Pass?
Bei Steam jedenfalls nicht: 11.629 im 24h peak würde ich nicht als erfolgreich einstufen
Hast du die Zahlen auf Konsolen auch? Auf PC gibts nur Steam und GP?
Schön heftig. Kann man nur hoffen, dass es der richtige Weg ist.
Das beste ist ja, dass man andere Studios beauftragt Spiele zu entwickeln und gleichzeitig bei sich selbst aufräumt
Du hast auch nicht mit allem Unrecht. Wow…das klang jetzt fies, aber so ist es nicht gemeint. 😂
14 Managementebenen…ja das ist heftig. Und wenn man da die Spitzen etwas stutzt, bin ich der letzte, der das nicht versteht. Aber größtenteils wird es andere getroffen haben. Und ja, manche Projekte waren völlige Reinfälle. Ich sage nur Kiln…kein Plan wer dachte: „Hey, lass uns ein Spiel machen, in dem Spieler ihre Spielfigur töpfern und sich dann gegenseitig bekämpfen können“ Soviele verschreibungspflichtige Medikamente kann man nicht nehmen, um das für eine gute und profitable Idee zu halten. Vielleicht dachte man auch, dass es so abgedreht ist, dass es dafür einen Markt geben wird. Naja, Fehleinschätzung würde ich sagen.
Aber es hat eben auch Studios getroffen, die wirklich gute Arbeit leisten. Ich bin ein großer Befürworter von Undead Labs. Ihr jahrelanger, kostenloser Support für SoD 2 verlangt mir bis heute Respekt ab und SoD 3 wird sicherlich auch ein sehr gutes Spiel. Mal abgesehen davon, dass SoD 2 auch sehr erfolgreich war.
Und es ist ja nicht so, dass Xbox und Microsoft keinen Gewinn machen. Ich habe in meinem Beitrag ja schon darüber gesprochen, deswegen wiederhole ich es jetzt nicht mehr. Ich finde es halt mehr als nur grenzwertig auf der einen Seite zu behaupten „uns geht es so schlecht und wir legen überall drauf“ und auf der anderen Seite zahlt man CEO’s 100 Millionen Jahresgehalt. Da passt für mich etwas nicht zusammen.
id software stutzen und gleichzeitig mehr Dooms und Quakes in kürzeren Abständen fordern.
Was soll da schon schiefgehen…
Ja solche Entscheidungen kann ich auch nicht nachvollziehen. Aber andererseits könnte man auch sagen, wenn Studio A es nicht mehr bringt muss Studio B ran. Oder es ist kostengünstiger. Ich weiß es doch auch nicht 😂