Xbox Game Studios: Pete Hines bricht sein Schweigen – Warum er Bethesda wirklich verlassen hat

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Image: Xbox Game Studios

Pete Hines enthüllt jetzt den wahren Grund für seinen Bethesda-Abschied.

Pete Hines hat neue Details zu seinem Abschied von Bethesda bekannt gegeben und nennt persönliche sowie strukturelle Gründe für seinen Rückzug. Im Mittelpunkt stehen dabei zunehmende Frustration über interne Abläufe und seine eigene mentale Belastung nach der Übernahme durch Microsoft.

Hines erklärt, dass er über einen längeren Zeitraum hinweg das Gefühl hatte, nicht mehr im Sinne seiner ursprünglichen Rolle handeln zu können.

Obwohl er das Unternehmen weiterhin als auf ihn angewiesen betrachtete, sah er sich selbst nicht mehr in der Lage, notwendige Veränderungen umzusetzen oder das Team sowie die Arbeitsweise zu schützen, die zuvor aufgebaut worden waren.

Besonders kritisch beschreibt er eine Entwicklung, bei der er wahrnahm, dass Strukturen und Prozesse aus seiner Sicht zunehmend beschädigt wurden. Anstatt aktiv gegensteuern zu können, habe er diese Veränderungen nur noch beobachten können, was letztlich zu seiner Entscheidung beigetragen habe, das Unternehmen zu verlassen.

„Ich bin dortgeblieben, weil dieser Ort mich noch braucht. Ich habe einfach einen Punkt erreicht, an dem ich ja, es braucht mich, und ich bin machtlos, das zu tun, was meiner Meinung nach getan werden muss, um diesen Ort richtig zu führen, diese Leute zu schützen, das aufrechtzuerhalten, was wir so hart erarbeitet haben – nämlich einen unglaublich effizienten, gut geführten Videospielentwickler und -verleger.“

„Und als ich nicht mehr tun konnte, was ich für meine Aufgabe hielt, um diesen Ort weiterhin so zu halten, Sie wissen schon, wenn nicht den effizientesten Verlag in der Spieleindustrie, dann war er verdammt noch mal ganz weit oben dabei. Und als ich es nicht mehr schützen konnte und sah, wie es beschädigt, zerbrochen und ehrlich gesagt misshandelt, missbraucht wurde – welches Wort Sie auch immer verwenden wollen –, habe ich gesagt: Ich werde hier nicht sitzen und zusehen, wie das direkt vor meiner Nase passiert.“

„Ich denke, ich habe alles getan, was ich tun konnte. Das ist nicht der Zeitpunkt, zu dem ich das Ende wollte, oder die Art und Weise, wie ich es wollte, aber das liegt nicht wirklich in meiner Hand. Und an einem bestimmten Punkt war mein psychischer Zustand ehrlich gesagt so erbärmlich, dass ich einfach gesagt habe: Ich kann nicht mehr.“

„Ich meine, ich habe zwei Wochen Kündigungsfrist gegeben. Ich habe auf nach Starfield gewartet. Ich wusste ein Jahr im Voraus, dass ich gehe. Jedes Mal, wenn Todd Starfield verzögerte, dachte ich: Scheiße, ich bin noch acht Monate hier. Und Todd war der Einzige, der es wusste. Das ist ein weiterer Grund, warum ich diesen Mann liebe. Er hat für mich eingestanden, als ich am Ende meiner Weisheit war, hat mich da durchgebracht und mich auf eine Weise rausgebracht, dass ich immer noch bei Verstand war.“

Ein weiterer zentraler Punkt ist die persönliche Belastung. Hines macht deutlich, dass seine mentale Gesundheit stark unter der Situation gelitten habe und er an einem Punkt angekommen sei, an dem ein Verbleib für ihn nicht mehr möglich gewesen sei. Die Entscheidung zum Ausstieg sei daher auch aus gesundheitlichen Gründen gefallen.

Seinen Abschied hatte er bereits im Vorfeld geplant und intern kommuniziert. Der Zeitpunkt war bewusst rund um den Release von Starfield gewählt, wobei sich dieser durch Verschiebungen mehrfach verzögerte. Während dieser Phase war laut Hines insbesondere Todd Howard eingeweiht und unterstützte ihn beim Übergang.

Rückblickend beschreibt Hines auch eine Diskrepanz zwischen seinen Erwartungen an das Unternehmen und der tatsächlichen Arbeitsweise, die er dort erlebte. Besonders hebt er hervor, wie wichtig ihm Authentizität und Verlässlichkeit in Aussagen und Entscheidungen waren, sieht diese Werte jedoch nicht mehr in dem Maße erfüllt.

Zusätzlich muss man aber auch anmerken, dass Bethesda bereits vor der Übernahme durch Microsoft grünes Licht für Fallout 76 und Redfall gab. Bethesda entschied sich vor der Übernahme durch Microsoft für die Entwicklung

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37 Kommentare Added

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  1. EdgarAllanFloh 132880 XP Elite-at-Arms Silber | 13.04.2026 - 10:39 Uhr

    Es ist ja auch absolut zu erwarten, dass sich bei Bethesda durch die Übernahme von Microsoft sehr viel verändert hat. Die gesamte Managementkultur und die Ausrichtung der Spiele hat sich dadurch verändert. Hinzu kommt noch der Game Pass mit anderen Anforderungen als bei reinen Verkaufsspielen. Da kann ich schon verstehen, dass sich Pete Hines irgendwann deplatziert gefühlt hat.

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