Neue Angaben zu den mutmaßlichen Entwicklungs- und Marketingkosten von South of Midnight und The Outer Worlds 2 sorgen derzeit für Diskussionen in der Gaming-Branche.
Auslöser ist ein LinkedIn-Beitrag von Entertainment-Anwalt Simon Pulman, in dem mögliche Budget- und Verkaufszahlen der beiden Xbox-Games-Studios-Titel genannt werden. Offiziell bestätigt wurden diese Angaben bislang weder von Microsoft noch von den beteiligten Entwicklerstudios.
Laut Pulman soll das kombinierte Entwicklungs- und Marketingbudget von South of Midnight bei über 100 Millionen US-Dollar gelegen haben. Gleichzeitig nennt er eine Verkaufszahl von rund 500.000 Einheiten, wobei die Zahl selbst mit einem Fragezeichen versehen wurde und damit offenbar nicht als gesichert betrachtet werden kann.
Für The Outer Worlds 2 nennt Pulman ebenfalls ein Entwicklungs- und Marketingbudget von 100 Millionen US-Dollar. Die Verkaufszahlen beziffert er auf rund eine Million Exemplare.
Da keine weiteren Quellen für diese Angaben vorliegen und Microsoft bislang keine offiziellen Zahlen veröffentlicht hat, sollten die Informationen mit entsprechender Vorsicht betrachtet werden. Insbesondere die genannten Verkaufszahlen lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
Sollten sich die genannten Budgets bestätigen, würden beide Titel in einer Größenordnung liegen, die mittlerweile auch bei zahlreichen anderen AAA-Produktionen üblich ist. Gleichzeitig verdeutlichen die Zahlen die erheblichen Investitionen, die moderne Spieleentwicklungen inzwischen erfordern.
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So kommt mir das auch vor. Es bezieht sich nicht einmal auf MS. Eigentlich egal welche Plattform. Bis auf ein paar Studios hat man immer das Gefühl was du beschreibst. Besonders Bethesda. 10 Jahre warten auf ein verbuggtes Game und alter Grafik.
Und dann darauf hoffen das die Community den größten Mist per mods behebt …
Find ich nicht mal so schlimm, weil würde niemand anders machen.
Das Schlimme ist das es funktioniert.
Völlig absurd, was selbst kleine bis mittlere Games mittlerweile in der Entwicklung kosten. Da ist die Branche auf einem üblen Irrweg.
Microsofts Quantitätsoffensive wollte einfach nicht zünden, kein Widmer da solche Studios vor dem aus stehen.
Beide Spiele waren meiner Meinung nach nicht besonders gut und gerade Outer Worlds 2 war leider extrem woke, da wundert es mich nicht, dass die so schlecht performed haben, die Entwicklungskosten halte ich auch für viel zu hoch.
Bei Obsidian dürfte ein sehr großes Marketing Budget dahinter steheb, Awoved hatte sich auch schon wegen dem woken nicht gut verkauft, sieht man darüberhinweg, weil teils doch gut geschrieben ist es max ein Ok Spiel. Outer Worlds 2 ist nahezu identisch mit Avowved nur anderes Setting, teils identische Missionen. Im Marketing hört sich das aber immer an wie „unser Spiel ist das allerbeste“. Leider werden die Obsidian Spielen immer im Early access Zustand released.
South of Midnight war auch nur ok, fand ich aber besser als OW2. Ein bisschen unlogische Story, fertig gespielt habe ichs jedoch nicht.
100M Budget ist für beide Titel extrem überzogen, keins davon ist ein AAA Titel noch nicht mal AAAA, eher so A bis AA. Das hätte auch MS von Anfang an klar sein müssen. Gerade weil woke und „diverse“ Spiele nicht gut abschneiden. SoM fand ich nicht woke/diverse wurde aber so aufgenommen wegen dem Mädchen, was zeigt das beide exttemen Seiten einen an der Waffel haben.
Öhm, wo ist denn OW2 woke?
Weil irgendwelche Charakter ne andere Ausrichtung haben?
Ist für mich nicht woke. Nur wenn man unbedingt jedem aufs Auge drücken muss das das gut wäre.
Und ich kann nicht erinnern das das da der Fall war.
OW2 ist nicht so auffällig woke, ist aber so angekommen, und auch wenn man genauer hinschaut z.b. der Art Direktor mit seiner Aussage er würde keine Weißen einstellen bzw. Farbige (Black People) priorisieren. Im Spiel und auch um das Studio gibt es extreme Propaganda bzgl. Diversität, Anti-Männlichkeit und Anti-Kapitalismus, die sie zwar predigten, aber selbst nicht anhielten. Die vielen subtileren Punkte wie die antikapitalistischen, liberalen Lesben im Weltraum, der große Konzern ist Böse, keine weißen Mitstreiter bzw. nur einen Idioten (in Teil 1). Alle Frauen sind stark, die Männer alles Schwächlinge. Ansonsten ja andere soxuale Ausrichtung usw. es ist ein halt ein extrem Liberales Spiel, das fängt schon mit dem Charakter Editor an. In Avwoved fand ich es sehr viel offensichtlicher, alleine schon der Startquest mit der Dame die sich als Echse sieht und eine Identitätskrise hat. Jedoch bei Obsidian finde ich die Woke/Liberale Richtung nicht schlimm, weil die Stories teilweise wirklich gut geschrieben sind und ich auch nichts gegen starke Frauen und andere Wesen normalerweise habe. OW2 fand ich wegen dem Setting sehr gut, das Leveldesign ist Top. Ich habe eher andere Probleme mit den Spielen, wie die extrem vielen Bugs, die ganze Questreihen verbauen, sie fixen es zwar, aber erst Monate später.
Oder man könnte es auch einfach als sozialkritik ansehen.
Die Dame die sich als Echse sieht?
Vor 10 oder 20 Jahren hätte man die für bescheuert erklärt. Heute braucht es 5 Psychologen die darüber diskutieren warum das denn so ist und das sie vielleicht ja wirklich eine Echse ist und vor allem das sie ja die Unterstützung von allen bekommen muss.
Mag sein das der Typ nur „farbige“ einstellen will, was genauso falsch ist, aber im grunde ist das was da total übertrieben dargestellt wird gar nicht mal abwägig wenn das so weiter geht wie bisher.
Nur das es eben extrem übertrieben ist.
Allein dieses „Firmen sind alle böse“.
Ließ dir nur die Kommentare bei entlassungswellen durch. Firmen sind allee böse, die armen Mitarbeiter.
SoM 100 Millionen. Das Spiel ist ein Schlauch und klein. Wie kann das so teuer sein?Echt krass….
In dem zu viele Entwickler zu lange an diesem Projekt saßen, wo andere das wohl in der Hälfte der Zeit umgesetzt hätten…
die meiste zeit fließt wahrscheinlich in die künstlerische ausrichtung, nicht in die produktion selbst. da wird sicher schon mal wochen- und monatelang der style eines levels diskutiert und probiert, bis man sich auf was festlegt.
Also bei South of Midnight kann ich mir das echt nur schwer vorstellen.
Die haben 80 Beschäftigte. Lass die mal im Schnitt mit Lohnnebenkosten 75.000 Euro verdienen und die Entwicklung 8 Jahre dauern, seit Happy Few fertig ist. Dann bist Du schon bei 48 Millionen Gehaltskosten nur bei Compulsion.
Dann gibt es Programmkosten, externe Entwickler und Experten, das Marketing, Kosten für Büros… Die 100 Millionen sind da schon möglich und würde ich nicht ausschließen. Es zeigt aber welch Fehlplanung dort betrieben wurde.
Und 75k EUR im Jahr ist in Canada nur das Gehalt für die „unterste Stufe“ von Mitarbeitern in der Branche.
Aber die arbeiten doch keine 8 Jahre an dem Spiel oder?
Also vlt vorproduktionsphase während die Hauptentwickler noch an Bugfixxes o.ä. arbeiten.
Die erste Entwicklungsphase begann angeblich Ende 2018
Wurde das mehrfach neu gestartet?
Das kann doch keine 8 Jahre brauchen 😀
Es gibt natürlich verschiedene Stufen in so einer Entwicklung wzb Konzeptphase und Vollproduktion usw.
Zudem war ja für die Animationen noch ein externes Animations-Studio zuständig.
Das wäre ja dann och schlimmer.
Was haben die Hauptentwickler denn dann 8 Jahre lang gemacht.
Man sollte auf jeden Fall mit einrechnen, dass es ja auch die Corona-Zeit gab.
Keine Ahnung wie es das Studio damals getroffen hat und wie die Bedingungen durch die kanadische Regierung aussahen usw.
Wenn das gesamte Studio über 8 Jahre nur für die Entwicklung des einen Spiels existiert, dann tun sie das.
Soweit ich in Erinnerung habe, wurde das Konzept für das Spiel auch während der Produktion geändert.
Ursprünglich soll es auch eine weiße Protagonistin gegeben haben. Unter anderem das Setting soll angepasst worden sein, da es den Südstaatencharme gebraucht hat.
Aber die existieren ja nicht nur für das eine Spiel.
Die haben ja davor auch schon Spiele entwickelt und weiter mit Updates versorgt.
Natürlich hat ein Teil der Entwickler in 2019 noch einen DLC gebracht. Aber meine grobe Berechnung zeigt schon sehr gut, dass das Spiel sau teuer war.
Und die Gehälter habe ich sehr konservativ angegeben. In Montreal sind die Lohnnebenkosten für Arbeitgeber am höchsten in Kanada. Da zahlt man rund 20% drauf. 75T hieße also nur einen Bruttolohn von 62,5T für die Entwickler. Das Durchschnittsgehalt für Softwareentwickler liegt laut KI bei 55T bis 95T Euro in Montreal. Die Geschäftsführung bei Compulsion wird drüber liegen. Die Sekretärin eher drunter.
Die ganzen eingekauften Leistungen bei anderen Studios sollten auch ihren Preis gehabt haben. Die 100 Millionen halte ich kaufmännisch gesehen für sehr realistisch.
Microsofts „der Game Pass regelt über die Masse“ hat falsche Anreize gesetzt. Besonders wenn man sieht, dass Expedition 33 unter 10 Millionen Euro lag.
South of Midnight hat sich definitiv nicht wie ein 100 Millionen Dollar Spiel angefühlt. 😬
Das ist schon krass. Also da kann ich verstehen, dass Microsoft da nicht weiter investieren möchte.
den schluss finde ich voreilig. sie mussten auch erstmal lernen, mit triple a budget zu arbeiten, quasi sich in der rolle des xbox game studios einzufinden. als verantwortungvoller publisher, der sich das wachstum solcher studios auf die fahne geschrieben hat, sollten xgs jetzt helfen, prozesse zu vereinfachen und zu beschleunigen. einfach nur schließen finde ich schwach und kurzsichtig.
Eigentlich schon da hast du recht.
Ich verstehe da auch Microsoft nicht. Die hätten da viel genauer draufschauen müssen.
SoM fühlt sich halt abseits der Musik wie ein Indi Spiel an. :-/
Würde zu MS kopflosen Strategien passen, einfach Geld rein pumpen und hoffen, das es gut wird. Das es jedoch talentierte Entwickler benötigt, diean fördern muss, um sie zu halten, hat MS noch nie verstanden. 🤦
Jab, gleiches Macht ja Ubisoft auch…
Ganz wichtig, dabei noch eine Agenda verfolgen….
Qualität ist unwichtig !!!
Ich weiß wen dieser Anwalt niemals vertreten/beraten wird.
#spekulatius
omg das sind FURCHTBARE Budgets…
Millionen Verbrannt!