Xbox One: Global Accessibility Awareness Days: Xbox präsentiert Anwendungsbeispiele

Anlässlich des Global Accessibility Awareness Days präsentiert Xbox Anwendungsbeispiele mit dem Xbox Adaptive Controller.

Die Welt der Spiele ist bunt, innovativ und mit 2 Milliarden Spielern besonders vielseitig. Doch um jedem Spiele-Enthusiasten die Möglichkeit auf barrierefreies Gaming zu geben, braucht es besondere Voraussetzungen. Anlässlich des Global Accessibility Awareness Days möchte Xbox darauf aufmerksam machen, welche Möglichkeiten insbesondere Spieler mit eingeschränkter Mobilität haben und wie ihnen der Xbox Adaptive Controller mit seinen vielseitigen Konfigurationen-Möglichkeiten zur Seite steht.

Heute stellt euch Xbox vor, wie Gaming-Liebhaberin Melanie Eilert ihr Set Up mit dem Xbox Adaptive Controller aufbereitet. Sie lebt mit Spinaler Muskelatrophie und spielt trotz eingeschränkter Bewegungsmöglichkeiten und geringer Kraft leidenschaftlich auf der Xbox One. Dies ist der erste Teil einer Serie, in der Xbox einen Blick auf den Gaming-Alltag von Menschen wirft, die ihre ganz individuelle Lösung gefunden haben, Handicaps überwinden und die Gaming-Community bereichern.

Aufgrund ihrer gehemmten Motorik nutzt Melly für Gaming den Xbox Adaptive Controller, der speziell für Gamer mit eingeschränkter Mobilität entwickelt wurde. Der Controller ist wie ein Hub für Geräte, um die Spielsteuerung zu vereinfachen und auf seine individuellen Bedürfnisse anzupassen. Der Xbox Adaptive Controller bildet eine elementare Schnittstelle und erlaubt durch den Anschluss von Xbox Zubehör und einer großen Auswahl an Peripherie-Geräten nahezu unbegrenzte Konfigurationen für individuelle Bedürfnisse. Melanie koppelt ihren Xbox Adaptive Controller so mit ihrem benötigten Zubehör, dass sie mit minimalen Bewegungen und Kraftaufwand, im besten Fall sogar einhändig, ihre Figur steuert. Mit ihrem individuellen Setup spielt Melly sowohl First Person-Titel wie DOOM oder Fallout 4 als auch Third Person-Titel wie Devil May Cry 5 und Kingdom Hearts 3.

Für ihr Setup nutzt Melly:

  • Einen Xbox Adaptive Controller als zentrale Schnittstelle und primäres Eingabe-Gerät.
  • Einen klassischen Xbox One Controller im Copilot-Modus für den rechten Stick, die ABXY-Tasten und optional das D-Pad sowie den rechten Bumper.
  • Für die Navigation mit zwei Sticks, wie die meisten Spiele sie erfordern, schließt sie einen Piko-Button von Rehavista an Slot X1 des Xbox Adaptive Controller an. Diesen steuert Melly mit den Knien.
  • Nach Bedarf schließt Melly für die Bedienung von Trigger, Bumper und Schultertasten bis zu drei kleine Buttons, wie den Micro Light Switch, an den Xbox Adaptive Controller an. Die kleinen Buttons fixiert sie mit Klett an ihrem Standard Controller.
  • Nicht alle Buttons gibt es komplett im Handel zu kaufen: Der Xbox Adaptive Controller unterstützt auch individuell hergestelltes Zubehör wie personalisierte Buttons. Melly hat sich mit einer Frage an einen örtlichen Elektronikmarkt gewandt und mit Hilfe des Personals einen speziellen Button auf ihre Bedürfnisse angepasst.

Das komplette Interview und weitere Informationen zu Xbox und dem Xbox Adaptive Controller findet ihr hier.

14 Kommentare Added

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  1. HanzoBilo 22275 XP Nasenbohrer Level 1 | 16.05.2019 - 16:36 Uhr

    Ich danke Microsoft dafür das Sie sich für Menschen mit Einschränkungen einsetzen. „This is for the Players“ und nicht „This is for the Payers“ wie bei manchen Unternehmen.

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  2. Thegambler 93405 XP Posting Machine Level 2 | 16.05.2019 - 17:16 Uhr

    Ach, man weiss es halt oft nicht zu schätzen wie gut es einem eigentlich geht :/

    Danke Microsoft dafür, dass ihr Leute die es eh schon schwer genug im Leben haben, ein wenig helfen wollt. 😊 😊

    Das ist ganz grosses Kino und darf gerne von anderen Herstellern nachgeahmt werden! 😎 ❤

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    • Homunculus 78805 XP Tastenakrobat Level 4 | 16.05.2019 - 17:18 Uhr

      Genau das habe ich mir auch beim ansehen gedacht.

      Ich finde es echt toll, wie sich Microsoft für Menschen mit Behinderung einsetzt. Ich habe mich schon so oft gefragt, was ich machen würde, wenn ich nicht mehr Videospiele spielen könnte.

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      • Thegambler 93405 XP Posting Machine Level 2 | 16.05.2019 - 17:38 Uhr

        Ich hab mal ein Inserat gesehen, wo ein 25 Jähriger seine Xbox one und Spielesammlung verkauft, weil seine Sehschärfe dermassen nachgelassen hat, dass er so gut wie nichts mehr sieht. Er hat deswegen gebeten ihn nur anzurufen und keine Mail zu schicken.

        Solche Dinge gehen einem schon an die Nieren, wenn man so etwas liest 🙁

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        • Homunculus 78805 XP Tastenakrobat Level 4 | 16.05.2019 - 18:06 Uhr

          Genau das ist meine größte Angst.

          Seitdem bei mir einmal ein erhöhter Augeninnendruck festgestellt wurde, was zum Glaukom führen kann, gehe ich jedes Jahr zum Augenarzt und lasse mich durchchecken.

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          • Thegambler 93405 XP Posting Machine Level 2 | 16.05.2019 - 18:29 Uhr

            Recht hast. Sonnenbrille kann ich da auch dringendst, in den Sommermonaten, empfehlen!

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  3. Phonic 30990 XP Bobby Car Bewunderer | 16.05.2019 - 20:06 Uhr

    Finde ich sowas und hoffe das es sowas weiterhin gibt und auch gut subventioniert wird das Menschen mit Handicap sich das auch leisten können! Bitte weiter so!

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  4. Ranzeweih 25470 XP Nasenbohrer Level 3 | 16.05.2019 - 20:44 Uhr

    Das ist ne grossartige Sache von MS und ich finde, daß sich andere Firmen da eine dicke Scheibe abschneiden können.

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  5. Lord Maternus 54560 XP Nachwuchsadmin 6+ | 17.05.2019 - 08:05 Uhr

    Nicht so salopp gemeint, wie es vielleicht klingt, aber: Man muss sich eben nur zu Helfen wissen. Und es ist super, dass entsprechende Werkzeuge dazu, hier der Adaptive Controller und andere Hardware mittlerweile der breiten Masse zur Verfügung stehen und es hier nicht mehr um irgendwelche sauteuren Einzelstücke oder so geht.

    Einige werden es sich bestimmt denken, aber nicht schreiben: Der Controller ist natürlich auch extrem gute Publicity für ein Unternehmen wie Microsoft. Das ist auch wahr, also kann man es auch sagen, denn – und darauf kommt es an – die Entwicklung dieser Hardware war ein notwendiger Schritt in die richtige Richtung und wer auch immer diesen Schritt in diesem Ausmaß zuerst gemacht hätte, hätte diese Publicity dann eben auch verdient.
    Reich (bzw. reicher) wird MS dadurch vermutlich nicht, jedenfalls nicht merklich. Trotzdem tun sie es. Ja, vielleicht sinkt die Hemmschwelle, sich als Mensch mit Beeinträchtigung eine Konsole zu kaufen und vermutlich wird es eine XBox, aber die Hardware an sich wird wohl noch andere Einsatzbereiche finden, ähnlich wie auch die Kinect-Kameras in anderen Projekten genutzt wurden.

    Von daher sehe ich das Ding wie bereits erwähnt als Schritt in die richtige Richtung, die da heißt Innovation, Chancengleichheit und Kreativität.

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  6. snickstick 156140 XP God-at-Arms Gold | 17.05.2019 - 08:27 Uhr

    Ist ne feine Aktion von MS das ding zu bauen. Freut mich wenn es anderen das Gameing erleichtert 🙂

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