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Lootboxen: Belgien schlägt Strafverfolgung gegen Publisher vor

Die belgische Kommission für Spiele schlägt bei Spielen mit Lootboxen eine Strafverfolgung gegen die Publisher vor.

Die belgische Spielekommission hat in einem Bericht die Strafverfolgung für die Verwendung von Lootboxen in Spielen der Publisher Electronic Arts, Valve und Activision vorgeschlagen.

Im Bericht legte die Kommission klare Parameter fest die bestimmen, was diesbezüglich als Glücksspiel oder nicht bezeichnet wird. FIFA 18, Counter Strike: Global Offensive und Overwatch haben gegen diese Parameter verstoßen. Vorgegangen werden soll dagegen aber derzeit noch nicht, da Gespräche zwischen dem belgischen Justizminister und der Industrie noch ausstehen.

Weiterhin wurden von der Kommission spezielle Vorgaben vorgeschlagen. Beispielsweise sollen Spiele mit Lootboxen entsprechend gekennzeichnet werden oder ein Altersnachweis beim Kauf von Codes oder Guthabenkarten erfolgen. Auch ein generelles Verbot an Minderjährige für Spiele mit solchen Lootbox-Mechaniken wurde empfohlen.

Wir hoch die Gewinnchancen in den Lootboxen sind, soll außerdem von den Entwicklern bzw. Publishern klar genannt werden. Bewertungsteams sollen zudem Zugang zu den Zufallsgeneratoren haben, die für die Lootboxen zum Einsatz kommen.

Aber nicht nur Entwickler und Publisher sollen Verantwortung übernehmen. Lizenzgeber wie die FIFA oder Disney sollen genauer bei der Vergabe und die jeweiligen Spiele hinschauen.

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12 Kommentare Added

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  1. DerZeroCool 42625 XP Hooligan Schubser | 11.05.2018 - 15:32 Uhr

    jawohl richtig so , druck den lootboxen müll !!
    die sollen das abschaffen , die verdienen genug geld mit ihren 100€ games + 80€ dlc ….

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    • snickstick 89235 XP Untouchable Star 4 | 11.05.2018 - 16:10 Uhr

      Genau deiner Meinung, die sollen da mal ordentlich druck machen und als gutes Beispiel für andere Länder vor gehen und die Publisher und Hersteller sollen sich warm anziehen. Der ganze Lootbox-DLC-Add-On kram hat überhand genommen.

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      • churocket 57195 XP Nachwuchsadmin 7+ | 11.05.2018 - 20:23 Uhr

        Ich finde furchtbar was soll man noch alles bezahlen , ist doch alles wahnsinnig es lebe der Kapitalismus im seiner schlimmsten Form.und schön das da vorgegangen wird gegen die scheisse und hoffe bringt auch was 🖒🖒🖒

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    • Tuffi2KOne 57530 XP Nachwuchsadmin 8+ | 11.05.2018 - 20:17 Uhr

      Welches Spiel kostet 100€ und welcher DLC 80?

      Das ganze Gemecker über Lootboxen wird dermaßen übertrieben aber naja . Demnächst könntest du mit den Preisen recht haben wenn serverkosten ect anders auf den Nutzer umgelegt werden.

      Man bedankt sich jetzt schonmal bei all dem Pöbel

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  2. Tatue 8235 XP Beginner Level 4 | 11.05.2018 - 16:24 Uhr

    Absolut Richtig was da passiert.
    Sehe es genauso. Das Lootbox System ist viel zu verbreitet.
    Da muss endlich gegen vorgegangen werden

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  3. Duck-D 25080 XP Nasenbohrer Level 3 | 11.05.2018 - 17:10 Uhr

    Wirklich gute Vorschläge. Transparenz und Alterskontrolle führen das Loot-System nämlich ad absurdum. Wer dann noch Kohle dafür rausschmeißt ist wirklich selber Schuld.

    Guckt euch WB mit Schatten des Krieges an. die schaffen wesentliche Teile des Marktes (freiwillig?) wieder ab, weil es dem Spielprinzip Nemesis widerspricht und erhöhen die Chance, elitäre Orks im Spiel zu rekrutieren. Ein gutes Vorbild.

    Das Spiel wird zwar anspruchsvoller bei mehr schweren Gegnern aber so ist Gaming meiner Meinung nach richtig.

    Früher musste man auch viele Stunden in ein Spiel investieren, um es zu meistern. Aber nicht, weil es durch viel Grind und Loot immer leichter wurde. Nein. Man hat gelernt.

    Heute wird es mit vielen Stunden leichter durch viel Grind. Den kann man verkaufen…

    Zeit = Geld

    Echte Skills kann man aber nicht kaufen!

    Mr. Myagi hat auch keine gepanzerte Karate-Weste verkauft sondern hunderte Autos polieren lassen.

    Also Leute: Einreiben und Polieren! 😉

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  4. doggyoggy 13580 XP Leetspeak | 11.05.2018 - 19:30 Uhr

    ja streicht die lootboxen und her mit richtig überteuerten add ons das die spiele wirklich 500 euro kosten ja… achtung ironie

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  5. XLegend WolfX 8010 XP Beginner Level 4 | 11.05.2018 - 21:20 Uhr

    Ich versteh es ja bei Gratis Games das man die Spiele unterstützt, mit ingame kaufe.. Bis zu 110€.. Ok.. Aber ein Spiel heute kostet 70-130€ und man zahlt noch oben drauf mit ingame mist..

    Konsolen verkaufen waffen alles Häppchen weise für zuviel Geld.

    Auf PC gibt es richtige add ons, Missionen, inkl extra Waffen charaktere etc.. Wieso muss man als Konsolenspieler alles zerhacken.. Bin ja bereit 100€ extra zu zahlen dann aber fur was anständiges nicht fur ingame Müll..

  6. stephank2711 4630 XP Beginner Level 2 | 12.05.2018 - 09:24 Uhr

    Strafverfolgung ist aber schon etwas heftig. Die Grundsatzdiskussion hinter dem ganzen Thema finde ich gut, allerdings ist Belgien jetzt auch keine allzu große Spielenation, mal schauen wie die Publisher da jetzt überhaupt reagieren werden.

    Im Endeffekt sind es hauptsächlich eh die Käufer, die darüber entscheiden ob sich sowas verkauft oder nicht. Spiele wie Fifa kann man ja zumindest im Einzelspielermodus auch so gut genug nutzen, ich zumindest hab da bisher keine Loots gekauft.

  7. Simps 6610 XP Beginner Level 3 | 12.05.2018 - 09:35 Uhr

    Schade, dass sowas nur national geregelt wird. Viel interessanter wäre es doch, wenn die EU das regeln würde und alle Mitgliedsstaaten sich danach richten müssten. So zumindest wäre ein riesiger Markt auf einmal betroffen und nicht nur ein kleineres Land.

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