Xbox One

Phil Spencer: Würde kein Studio wollen, das nur für eine Plattform entwickelt

Xbox Chef Phil Spencer würde beim Kauf eines Studios zögern, dass Spiele nur für eine Plattform entwickeln kann.

Kürzlich war Phil Spencer, Executive VP of Gaming bei Microsoft, in einer Q & A Session bei der Barclays Global Technology, Media and Telecommunications Conference zugegen und hat dort über verschiedene Dinge gesprochen.

Unter anderem sprach er über die Wichtigkeit der Cloud, die Community rund um Spiele und das er bei der Übernahme wohl eher auf Studios verzichten würde, die nur für eine Plattform entwickeln können.

„Wir betrachten Inhalte als einen sehr kritischen Aspekt, wenn Gamer Spiele spielen. Die Community rund um diese Spiele, die es den Menschen ermöglicht, mit ihren Spielern und ihren Freunden in Verbindung zu treten, und ihre Inhalte auf allen Geräten ist der Grund, warum wir in Xbox Live und Mixer, unsere Video-Streaming-Plattform und dann in die Cloud investieren. Also, wir betrachten es als drei C’s: Content, Community und Cloud. Cloud ist die Art und Weise, wie wir Community und Inhalte an einen Gamer auf jedem Gerät bereitstellen können. Ja, ich würde sagen, ich würde zögern, nach einem Entwicklerstudio zu suchen, das nur auf einem Gerät aufbauen kann, weil die Gamer Spiele auf allen Geräten spielen, und ich denke, dass man eine Gelegenheit verpasst, wenn man nicht an Spiele denkt, die überall dort funktionieren, wo Spieler auftauchen.“

Besonders wichtig scheint Spencer dabei die Cloud zu sein. Mit Project xCloud arbeitet man bereits an der Zukunft des Gamings, bei dem man Spiele auf jedes Gerät bringt und schlagartig Millionen von Kunden erreichen kann.

„Wir konzentrieren uns zunächst auf Android-Handys, denn es gibt 1 Milliarde Android-Handys auf der Welt und es ist ein Ort mit Inhalten, die wir in den letzten Jahrzehnten auf unserer Plattform aufgebaut haben und erreichen konnten. Aber wir betrachten das Cloud-Streaming als eine Möglichkeit der nächsten Jahre, um Kunden Inhalte auf jedem Gerät, das sie haben, bereitzustellen, unabhängig von den heimischen Möglichkeiten. Auch hier wird das Erlebnis rund um den Kunden aufgebaut, so dass der Kunde die Wahl hat, wo er spielen möchte. Und natürlich, wenn man sich das ansieht, haben wir mehrere Geschäftsmodelle, die mit Streaming arbeiten werden. Aber die Verbindung von Streaming mit dem Abonnementmodell macht eine Menge Sinn. Man sieht es in der Musik, man sieht es im Video. Wenn man sich das Projekt xCloud anschaut und so etwas wie den Game Pass, dann sieht man, dass es eine natürliche Synergie zwischen diesen beiden gibt.“

Spencer äußerte sich auch zum Xbox Game Pass und sagte unter anderem, dass es auf der Xbox One begonnen habe, der Game Pass auf den PC kommt und schlussendlich dann auf allen Plattformen. Auf lange Sicht ist der Erfolg des Xbox Game Pass auf Milliarden von Kunden skalierbar und nicht nur auf Millionen begrenzt, wie es im Einzelhandel der Fall ist. Für Microsoft war es daher von entscheidender Bedeutung in diese Richtung und in Inhalte, First Party Studios usw. zu investieren.

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59 Kommentare Added

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  1. Archimedes 124905 XP Man-at-Arms Silber | 06.12.2018 - 21:29 Uhr

    Ist doch ne gesunde Einstellung. Nicht nur als Plattform exklusiv zu denken sondern als Service exklusiv. Und das ist nicht auf ein Gerät beschränkt.

  2. Murky Claw 22270 XP Nasenbohrer Level 1 | 06.12.2018 - 23:04 Uhr

    Wenn man schon PC und Konsole hat, dabei gerne das Play Anywhere weiter ausbauen will, dann macht es natürlich wenig Sinn, wenn das Studio nur für eine Plattform entwickelt.

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